Tag-Archiv | Workshop

Zaunbau Workshop für Powerfrauen Teil IV

Hallo meine Flauschehasen,
da bin ich wieder, und mit mir der letzte Teil des Zaunbau Workshops.

Im ersten Teil haben wir uns mit den Pfosten beschäftigt, im Zweiten mit einem Stromzaun und in Teil drei mit einem Holzzaun. Nun eigentlich müsste die Terroristenbande nun sicher verwahrt stehen, aber es gibt ja immer Optimierungspotential.

Daher hier noch die Tipps und Tricks:

Die Schleuse

Schleusen vor dem Ein-/Ausgang sorgen für ein sicheres Betreten und Verlassen der Weide. Denn auch wenn die eigenen Pferde zuckerbrav sind, so kann doch mal ein ungestümer Weidekumpel mit hinaus drängeln. Und passiert das vor einer Schleuse, ist der Eingang immer noch sicher verschlossen.

Zudem kann man geübte Pferde alleine in die Schleuse stellen und in Ruhe andere Pferde weg schicken, und die Schleuse dann verschließen.

Ein weiterer Zusatzpunkt ist für mich das Wasser auffüllen von der Schleuse aus. Dazu stelle ich die Bottiche so auf, dass ein Ende in die Weide reicht, und die andere Seite in die Schleuse. Denn so habe ich auch in Arbeitskleidung gute Chancen sauber zu bleiben, selbst wenn das Pferd im Wasserbottich daneben etwas planscht.

Die Größe einer Schleuse hängt vom Platzangebot ab. Eigentlich möchte man keinen Weideplatz verschenken, andererseits sollte sich ein Pferd samt Mensch in der Schleuse gut bewegen können. Von daher sollten es wenigstens 3 x 3 Meter sein, besser aber mehr. Die Schleuse selber baut man wie den Zaun auf. Das bedeutet wir benutzen das gleiche Material wie bei dem Wunschzaun und arbeiten entsprechend mit Litze oder Holz/Litze-Kombination. Ebenso muss natürlich an ein zweites Tor gedacht werden.

Hier haltet ihr euch einfach an den passenden Teil 2 oder 3 des Workshops.

Aber vertraut mir, der Bau einer Schleuse lohnt sich. Es ist unglaublich komfortabel und dient ebenso der Sicherheit.

Die Abstandhalter

Abstandhalter sind eine tolle Sache. Sie halten die Pferde auf Abstand zum Zaun, und somit haben auch Stromzaun-Terroristen oftmals eine größere Hemmschwelle den Zaun zu durchqueren.  Denn durch den weiteren Abstand fällt das taxieren der vermeintlichen Lücke schwer. Ebenso halten sie unsere Pferde auf Abstand zum Zaun.

Das bringt dann:

  • Keine Ansteckung durch fremde Pferde, die den Rüssel über den Zaun strecken wollen
  • Keine Fütterung durch Fremde, außer man hat geübte Spinner im Weitwurf
  • Keine Streichel-Terroristen, die sich wundern, wenn die Hand ihrer kleinen Chantalle samt Eis im Pferdemaul landet.

Abstandhalter kann man fertig kaufen. Sie weisen dann meist eine Länge von 25 cm auf.

http://www.amazon.de

Möchte man aber einen größeren Abstand zum Zaun kommt man um den Eigenbau nicht drum herum. Und da der Wassergraben samt Krokodilen und Selbstschussanlage schwer zu genehmigen wird, bauen wir einfach größere Abstandshalter aus Holz.

So kann man zum Beispiel einfach Latten aus dem Baumarkt des Vertrauens nehmen:

http://www.hornbach.de/shop/Latte-17x36x2000-mm-Fichte-Tanne/1001554/artikel.html

Diese gibt es ab 2 Meter Länge und sind auch in einem normalen Corsa einfach zu transportieren.

Mit einer Handsäge kann man diese dann zu 50 cm Länge kürzen. Nun nimmt man eine der gekürzten Lattenstücke und nagelt sie im 90-Grad-Winkel an einen Zaunpfahl.
Ein weiteres Lattenstück kann im 45 Grad Winkel zwischen Zaunpfosten und der schon befestigten Latte genagelt/geschraubt werden, das bringt zusätzliche Stabilität.
Am Ende der Latte schraubt man dann einen gewöhnlichen Ringisolator ein.

http://www.amazon.de

Fertig ist der Abstandhalter. Nun noch Litze durch gezogen und mit dem Stromkreis verbinden (Workshop II beachten) und fertig ist der Zaun vor dem Zaun. 🙂

Warnschilder

Warnschilder sind ein Muss bei einem Elektrozaun, denn man muss auch unkundige Leute vor dem Strom warnen. Gerade alte oder kranke Menschen, aber auch Kinder sollten nicht in einen Stromzaun fassen.

Daher gibt es kostengünstige Warnschilder. Diese kann man fertig kaufen:

http://www.amazon.de

Ebenso wichtig sind »Nicht Füttern«-Aufklärungsschilder. Denn auch wenn die meisten Menschen es nicht Böse meinen, so kann unbedachtes Futter unsere Pferde krank machen. Hier gibt es schöne Schilder, die ausreichend erklären:

http://www.amazon.de

Die weitere Sicherung

Um die Koppeln vor unbefugten Zutritt zu sichern, nutze ich gerne Fahrradschlösser.

Damit ich aber nicht für alle Weiden extra Schlüssel mit mir rum tragen muss, habe ich mich für Familienschlösser entschieden.  Da öffnet ein Schlüssel alle Schlösser, und zudem sind noch genügend Ersatzschlüssel dabei.

Hier einmal als Schloss Variante:

http://amzn.to/1Nk17Uu

Oder als Fahradschloss:

http://www.westfalia.de/

So ist es auch problemlos möglich, das mehrere Personen die Schlösser öffnen können, um die Pferde zu versorgen unabhängig von der Weide.

Als weitere Sicherung empfehlen sich Wildtierkameras.

Sie haben nicht nur eine abschreckende Wirkung da sie eine Überwachung bieten, sondern liefern auch noch viele interessante Bilder:

www.amazon.de

Für unsere anderen Tierfreunde

Auch Bienen, Wespen und Hummeln haben unter der Hitze zu leiden und suchen Wasser.

Das führt oft dazu das sie sich an den Wasserbottichen der Pferde vergreifen und dann darin ertrinken. Kleine flache Schalen mit Wasser helfen diesen kleinen Tieren ungemein. Bitte legt in die Schale einen Stein hinein, damit die kleinen Flugzeuge auch wieder hinaus krabbeln können. Als Aufstellmöglichkeit bietet sich hier die Schleuse an.

Ebenso kann man eine Hundebar einführen.

Dazu bringt man ein Hinweisschild an einem Zaunpfosten von außen an. Dieses habe ich bislang noch nicht im Handel gesehen, daher bleibt wohl nur selber drucken und laminieren. Darunter befestigt man dann eine kleine Holzlatte an der man dann einen Plastiknapf, Pet-Wasserflaschen in 0,5 Liter und Hundekotbeutel mit Karabinern aufhängt. So kann dann jeder Hundebesitzer im Notfall auf Napf und Wasser zugreifen (und durch die versiegelten Pet Flaschen sicher sein das nichts beigemischt wurde) und ebenso auf die Hundekotbeutel.

Natürlich kann man jetzt sagen: warum zur Hölle sollte man dafür Geld ausgeben?

Nun, zum einen erhält es die Freundschaft mit den Hundebesitzern. Und das sorgt dann nicht nur für einen kackfreien Randstreifen dank den Kotbeuteln, sondern auch für zufriedene Hunde, die nicht durstig sein müssen. Und wenn die Hundebesitzer merken, das auch der Pferdebesitzer um ein gutes Verhältnis bemüht ist, wird er sicher umso lieber ein wachsames Auge auf die Pferde haben, bei seiner Vielzahl an Spaziergängen. Von daher sind die paar Euro gut investiert, und auch bei Kik und in den 1 €-Läden bekommt man günstige Wassernäpfe und Kotbeutel.

So meine Lieben nun bin ich fertig mit dem Workshop und hoffe doch das es euch gefallen hat. Die nächsten Wochen werden wieder meinen Gedankengängen rund um die Pferde gewidmet.

Flauschige Grüße

Celeste

 

11050153_1054728761207250_1247005913406340875_o

 

Zaunbau Workshop für Powerfrauen Teil III

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder.
Ist es bei euch auch so gruselig heiß? Eigentlich ist das kein Wetter, bei dem man an Zaunbau und ähnliche schweißtreibende Arbeiten denken möchte. Dennoch können wir ja schon ein wenig planen.

Im ersten Teil haben wir besprochen, wie man auch als zartfühlende Frau einen Zaunpfosten in den Boden bekommt, ohne unsere Männer von dem Sofa locken zu müssen. Auch wenn das sicher die leichtere Lösung wäre, so wollen wir doch nicht ewig darum bitten und betteln, und sie danach noch beweihräuchern für diese Heldentat.
Also selbst ist die Frau!
Im zweiten Teil haben wir uns dann mit einer Einzäunung mit E-Draht / Litze beschäftigt.

Heute in Teil III, gehen wir zur pony- und panzersicheren Ausführung über:

Der Holzzaun

Dieser hat eine Menge Vorteile gegenüber einem reinen Elektrozaun. Er ist besser zu sehen und stabiler. Pferde und Ponys können nicht mal eben durch die Litzen schlüpfen, und er schaut dazu auch sehr ordentlich und hübsch aus.

Gerade wenn man zum Beispiel nicht auf ein Hausstromgerät zurückgreifen kann, lacht so manches Shetty oder Alpenpanzerlein (Haflinger) über einen reinen Stromzaun. Denn oft begreifen sie nur allzu schnell, dass es einmal kurz brutzelt, und schon ist man auf der Weide hinter dem Zaun zum Essen eingeladen. Das kann ein Holzzaun verhindern. Allerdings ist das keine günstige Lösung.
Gut, im Eigenbau kann man natürlich viel Geld sparen, von daher packen wir es an!

Woher bekommen wir die Bretter?
Erst einmal muss man überlegen, welche Bretter sollen an den Zaun. Wenn man Glück hat, wohnt man in der Nähe eines Sägewerkes. Einkäufe dort sind recht kostengünstig.
Hat man diese nicht in Reichweite, wählt man den Baumarkt seines Vertrauens. Das Gute an den Baumärkten ist, dass sie oft ein gleichbleibendes Sortiment über viele Jahre haben. So kann man dann weitere Bretter als Ersatz nachkaufen, oder später den Zaun ggfs. erweitern.

Worauf muss man beim Kauf der Bretter achten?

  • Die Länge sollte zwischen 2,00 m und 3,00 m betragen
  • Die Breite wenigstens 20 cm
  • Die Stärke nicht weniger als 1,5 cm. Je mehr desto besser!

Gehobelt oder ungehobelt?
Ob man gehobelte oder ungehobelte Bretter benutzt liegt im Ermessen des Pferdebesitzers. Haben die Pferde Zaunkontakt (können also z.B. Hals oder Kopf auf den Brettern ablegen) dann sollte man gehobelte Ware wählen. Denn auch Pferde mögen ungerne Splitter in bzw. unter der Haut.
Haben die Pferde keinen Zaunkontakt, weil man den Zaun beispielsweise noch mit Strom absichert, kann man die ungehobelte und somit günstigere Variante wählen. Allerdings sollte man bei der Verarbeitung dann unbedingt Handschuhe tragen.

Die Imprägnierung
Das ist eine Glaubensfrage. Ich selber benutze meist unbehandeltes Holz. Mir ist klar das dieses witterungsbedingt, dann nicht ewig halten wird. Da ich aber eh immer mal wieder etwas austausche und umbaue ist die Haltbarkeit von einigen Jahren für mich in Ordnung. Und sollte mal ein Pferd den Biber raus hängen lassen (Ja, ich meine den kleinen, süßen, flauschigen) dann gibt es auch kein Bauchweh. Allerdings halten z.B. per Kessel oder Tauchdruck imprägnierte Bretter natürlich deutlich länger. Möchte man diese verwenden, ist eine weitere Absicherung mit Strom jedoch Pflicht!

Wie viele Bretter brauchen wir?
Es kommt wieder darauf an wen wir einzäunen wollen.
Haben wir Ponys und Shettys dabei werden wir wenigstens 3 Reihen Bretter benötigen.
Sind große Warmblüter dabei oder auch springfreudige Exemplare und der Zaun soll wenigstens 1,50 m hoch werden, können wir mit 4 Bretterreihen rechnen.
Bei Shettys fängt das erste Brett ab 30 cm Bodenhöhe an, bei Kleinpferden starten wir ab etwa 50 cm Bodenhöhe. Dann setzen wir die Bretter mit etwa 30 cm Abstand übereinander, bis man zu der benötigten Höhe von z. B. 1,20 m – 1,50 m kommt.

Also, Papier und Bleistift, oder den Taschenrechner auf dem Handy zücken und durchrechnen.
Strecke(m)/Pfähle(alle ? m) x Anzahl der Reihen

Ärmel hochkrempeln und los geht’s!
Wichtig ist, dass man sich hier wieder die leidgeprüfte Freundin zur Hilfe holt. Diese darf nicht nur Bretter tragen und Nägel anreichen. Nein, sie kann ebenso an den Pfosten mit Zollstock und Stift die gewünschten Stellen markieren, an denen die Bretter angebracht werden.
Die Bretter sollen nun an den Zaun, und das bitte nebeneinander. Das sieht wirklich schön und sehr ordentlich aus. Aber man muss wirklich pingelig genau darauf achten, wie man die Pfosten setzt. Am besten dazu geeignet sind eckige Pfosten z.B. 8×10 cm oder 10 x 10 cm. Denn entgegen runder Pfosten ist die Auflagefläche für die Bretter deutlich größer. Hat man sich für 3 m Bretter entschieden, und nimmt dazu Pfosten die beispielsweise 10 cm breit sind, muss der Pfosten also nach 2,90 m eingeschlagen werden. So kann man auf jeden Pfosten 5 cm des Brettes befestigen.
Also Zollstock nicht vergessen!

Die Holzbretter werden von der Innenseite des Zaunes an den Pfosten befestigt.
Damit ist gewährleistet, dass die Bretter im Falle eines Pferdeangriffes gegen die Pfosten drücken, statt sich von ihnen zu lösen, wenn sie außen angebracht sind. Zur Befestigung der Bretter kann man Nägel oder Schrauben benutzen. Aus Erfahrung benutze ich nur noch Nägel. Sie sind kostengünstig und halten deutlich besser als Schrauben, wenn der Sturm an den Brettern rüttelt, wie der Wolf an dem Haus der kleinen Schweinchen.
Nägel bekommt man sehr günstig im Baumarkt und eine Länge von 8 cm ist angeraten.
Während also die arme Freundin das Brett an Ort und Stelle hält, nimmt man selber den Hammer zur Hand und stellt sich das Gesicht der liebsten Hassfreundin vor. Hat man zufällig noch einen Helfer vor Ort eignet sich dieser nicht nur zum Nägel anreichen, sondern kann den Zaunpfosten auch von der anderen Seite abstützen.
Alternativ gibt es in den Baumärkten nette kleine Plastiktaschen für Nägel oder Schrauben. Diese kann man an Hose oder Gürteln fest klipsen und hat so die Hände frei.

So arbeitet man sich nun von Pfosten zu Pfosten, bis zu der Stelle, an die das Tor soll.
Bei meinen Toren arbeite ich mit einer Breite von 1,50 m das ist für mich absolut ausreichend.
Haben wir die Stelle erreicht, an der das Tor nun hin soll, sparen wir 1,50 m aus und setzen dann wieder einen Pfosten. Im Anschluss ziehen den Zaun bis zum Ende weiter.
Nun haben wir dann wenn wir fertig sind, eine Öffnung von 1,50 m.

Das Holztor
Wenn der Zaun bewusst aus Holz gewählt wurde, sollte es das Tor dann bitte auch sein.
Haben wir bislang 3 Reihen Bretter pro Pfostenpaar benutzt, werden wir nun 3 Bretter auf eine Länge von 1,45 m sägen. Verwenden wir 4 oder 5 Bretter pro Pfostenpaar, passen wir die Menge natürlich entsprechend an. Hier ist die Handsäge wieder hilfreich, wenn man Blutopfer vermeiden will und so dusselig ist wie ich.
Nun nehmen wir 2 weitere Bretter. Diese werden 20 cm kürzer gesägt, als die Holzpfosten aus dem Boden schauen. Sind unsere Pfosten also 1,20 m hoch, werden die Bretter 1,00 m lang. Bei 1,50 m Pfosten sind es dann 1,30 m usw.
Diese Bretter legen wir nun vertikal auf einen geraden Boden.
Darauf werden nun die restlichen Bretter horizontal befestigt, und zwar im gleichen Abstand, den wir auch beim Zaun benutzt haben.
Am Schluss nimmt man ein Brett von 1,00 m und lässt dieses diagonal auf der Rückseite über die befestigten Bretter verlaufen.
Um die Bretter zu befestigen kann man Nägel von etwa 4 cm Länge nutzen. Oder in diesem Fall auch einmal Schrauben, damit es einfacher geht.

Übrigens Akkuschrauber gibt es auch in Pink:

http://amzn.to/1ICdHJd

Nun liegt das Tor zwar fertig auf dem Boden, muss aber ja auch noch an den Zaun.
Zur Befestigung an den Pfosten kann man Kreuzgehänge benutzen.
Ja ich weiß, bei dem Namen denkt man an viele Dinge, aber nicht an eine Torbefestigung.
Damit ihr wisst wie sowas aussieht, hier wieder ein Produktbeispiel:

http://amzn.to/1ICemdL

Wenn man sich entschieden hat, zu welcher Seite das Tor später geöffnet werden soll, wird die kurze Seite am Pfosten, und die lange am Tor befestigt.
Man sollte wenigstens 2 Kreuzgehänge nutzen, wenn das Tor schwer besser 3.
Verwenden kann man hierzu wieder Schrauben, allerdings bitte mit Unterlegscheiben. Denn oft sind die vorgegebenen Löcher zu breit für normale Schaubenköpfe.
Um dann später einen Ausbruch der Terroristenpferde zu verhindern sollte man auf der anderen Seite noch einen Türriegel anbringen.
Hier bieten die Baumärkte ein großes Angebot. Von einfachen Einhängehaken, über allen Größen von Riegeln, bis zu Sicherheitsverschlüssen wird einiges geboten.
Interessant sind dabei die großen Schlossriegel, denn diese kann man gut mit einem Vorhängeschloss sichern:

http://amzn.to/1ICeZUv

Man möchte ja schließlich keinen ungebetenen Besuch auf der Weide / dem Auslauf.
Auch dieses befestigt man wieder mit der Hilfe des Akkuschraubers und 2 cm Schrauben.
Nun steht der Zaun, ebenso wie das Tor.

Gehen wir lieber auf Nummer sicher!
Trotz eines stabilen Holzzaunes rate ich dennoch zu einer weiteren Absicherung mit Litze. Denn das schützt den Zaun vor Knabberspaß und Poposcheuern, und erhöht so deutlich seine Haltbarkeit. Hier arbeiten wir dann wieder mit der Litze und den Isolatoren aus Teil 2 des Workshops. Und zwar setzen wir die Litzen genau zwischen die einzelnen Bretter und eine Reihe extra oben auf die Pfosten. Am Tor benutzen wir dann wie im letzten Teil Torgriffe und Torisolatoren.
Somit haben wir dann einen gut gesicherten Holzzaun, und wahrscheinlich eine Freundin, die bei der nächsten Zaunbau-Anfrage einen Termin in Timbuktu hat.

Im nächsten Teil widmen wir uns dann Schleusen, Abstandshaltern und Sicherheitsschildern.

Bis dahin, flauschige Grüße

Celeste

Zaun zaunII