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Das Immenhofmädel in mir

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr habt mich vermisst?
Mittlerweile habe ich das Gefühl, der Sommer war nicht einmal richtig da, und der Herbst steht schon vor der Türe. Zumindest weiß das Wetter bei uns nicht wirklich, was es will. Mal regnet es, dann scheint eine Stunde später wieder die Sonne und wieder eine Stunde später, ist der Himmel dunkel. Als ich eben nach dem Stallbesuch wieder im Auto saß und den Pferden beim Grasen zu schaute, fiel doch glatt ein gelbes Blatt auf meine Windschutzscheibe, und dann noch eines und noch eines. Mein Blick wanderte in die Baumkronen und tatsächlich breitet sich dort so langsam das zarte Gelb in den Blättern aus. Wo ist nur der Sommer geblieben? Hatte ich nicht gerade erst den nassen Winter überstanden?

Irgendwie verfliegt die Zeit stetig, zu sehr nimmt einen die Arbeit, der Haushalt, die privaten Dinge, aber auch alles rund um die Pferde gefangen. Denke ich darüber nach, wie lange ich schon Pferde halte, dann wird mir anders. Nicht weil diese Zeit nicht wunderschön war / ist, sondern weil mir bewusst wird wie viele Jahre, schon wie im Flug vergangen sind.
Sicher ich habe unendlich viel erlebt in dieser Zeit, und ich bin sehr dankbar für alle Gelegenheiten, die sich mir boten und auch weiterhin bieten werden. Und doch hat sich seit meiner Jugend viel verändert. Zum Positiven muss man eindeutig bei der Pferdehaltung erwähnen. Denn aus herkömmlicher Boxenhaltung oder gar Ständerhaltung mit wenig oder gar keinem Auslauf, sind immer mehr Stallbesitzer zu großzügigen Boxen mit viel Auslauf, wie auch Offenställen umgestiegen. Auch wenn da noch nicht alle umgerüstet haben, so ist der Wandel im Laufe der Jahre doch wirklich als positiv zu erachten.

Was mir aber manchmal ein wenig fehlt, ist das Immenhof-Feeling, das wir damals als Kinder erlebt haben. Denn schaue ich durch so manche Pferdegruppe dann bin ich fast traurig wie sich die Reiterszene entwickelt.

Während wir früher:

  • Mit Jeans und Gummistiefeln auf dem Pony saßen
  • Eine rutschende Samtkappe mit Gummizug besaßen, die so viel schützte wie ein Kaninchenfurz
  • Barfuß die Pferde von der Weide holten
  • Ohne Sattel auf den Weiden Wettrennen bestritten
  • Ohne Sattel mit Wassergläsern in der Hand gesprungen sind
  • Über Blätterhaufen von Rübenfeldern gehüpft sind (mit Erlaubnis der Bauern)
  • Über Stoppelfelder gesaust sind und Wettrennen gemacht haben (mit Erlaubnis und vorherigen Abgehen im Schritt zwecks Löchersuche)
  • Wir mit den Ponys Wettrennen machen konnten, ohne das sie durchgingen
  • Stundenlang bei der Heu- und Strohernte geholfen haben, ohne murren, aber voller Stolz, dass man helfen durfte
  • X Boxen gemistet haben, auch wenn es nicht die eigenen waren, einfach aus Spaß
  • Kehren und fegen ein Wettstreit war unter den Stallmädels
  • Stundenlang zusammen mit anderen Mädels Sattelzeug geputzt und getratscht haben
  • Pflegepferde statt Reitbeteiligungen gehabt haben
  • Auf den Pferden stehend das Obst aus den Bäumen pflückten
  • Statt Knotenhalfter und Spezialzäumung einfach Halfter und Trense benutzten
  • Zubehör in den Farben Braun und Schwarz, allenfalls Blau und Grün besaßen. Mit Stirnriemen aus Plastik statt Bling Bling
  • Stundenlang Rüben sauber gemacht haben, selbstredend für den gesamten Stall
  • Wundversorgung erlernt und übernommen haben, wann immer es nötig war
  • Usw.

Die Zeiten waren einfach anders und was auch immer wir anstellten, wir waren unter den wachsamen Augen der Stallbesitzer, Stallmeister, Reitlehrer und Bauern. Sicher gab es  mal den ein oder anderen Unsinn, aber alles was den Pferden geschadet hätte, wäre mit einem Donnerwetter geendet. Damals galten diese Personen noch als Respektspersonen die einem im Zweifel auch das Fell über die Ohren zogen. Die eigenen Eltern waren dann übrigens nicht wie heute zeternd mit einem Anwaltsschreiben zur Stelle. Nein, von denen gab es dann gleich noch eine drüber, falls man den Stallmeister verärgerte. Im Stall hatte man sich zu benehmen, und das Wort von Stallbesitzer / Stallmeister / Bauer / Reitlehrer hatte Respekt verdient.

Schaue ich nun durch die Gruppen dann sehe ich eine neue Generation Reiter:

  • Eine die oft sehr unvorbereitet an das Thema Pferd heran geht, da ihnen die Ausbildung bei einem Pflegepferd fehlt.
  • Mädchen, die nach ein paar Reitstunden eine Reitbeteiligung nehmen und sich wundern warum ihnen das Pferd auf der Nase herumtanzt.
  • Mädels, die Reitbeteiligungen wechseln wie Unterhosen, weil sie nie mit einem Pferd zurechtkommen, statt zu begreifen, dass der Fehler an ihnen liegt.
  • Eltern, die lieber Geld in ein eigenes Pferd oder eine Reitbeteiligung stecken, statt ihre Kinder auch mal für ihre Ausbildung arbeiten zu lassen. Denn oft kommt da der Spruch:
    »Also misten und das schmutzige Pferd putzen muss de Tschackeliiineee nicht, die soll ja reiten.«– Kinder, die einen ganzen Schrank voll Schabracken oder anderen Zubehör Sammelkollektionen besitzen, aber kein Geld in die eigene Ausbildung, oder die des Pferdes investieren wollen. Natürlich sind nicht alle so, aber auch das habe ich oft genug erlebt.
  • Mädels, die nicht wissen, wie Sattelzeug geputzt wird (ja, auch da habe ich schon mehrfach gelesen, wie man Schimmel entfernen soll)
  • Mädels, die eine Facebook Scheinwelt präsentieren mit Wallekleidchen und Freilaufbildchen, aber bei den normalen Reitkünsten hapert es an allen Stellen.

Die neue Generation ist oft mehr Schein als Sein.
Statt gut gerittener Ponys, welche mit einem durch dick und dünn gehen, hat man nun coole Problempferde, die alle traumatisiert sind. Diese müssen dann gerettet und mit Halsring und Wallekleid fotogerecht durch die Pampa gejagt werden. Auf eine Sicherheitstrense muss man aber verzichten, denn sonst fehlt ja der Showeffekt für die Facebook-Fraktion.
Und das sind dann Sachen, bei denen ich im Kreis brechen möchte, denn auch da hätte damals der Spaß aufgehört.
Freilauf oder Halsring im Gelände?
Die Bauern hätten uns von unseren Pferden geholt und uns den Arsch versohlt. Nur um uns dann bei dem Stallbesitzer und unseren Eltern zu verpetzen, was dann ebenso mächtig Ärger gegeben hätte. Nein, damals waren wir eher stolz darauf, dass wir tolle Ponys hatten. Welche die gut geritten waren und sich nicht mit dem Problempferdstatus rühmen konnten. Wir sind täglich geritten, haben die Ponys auch zum Eisessen oder zur Buchhandlung im Nachbardorf mitgenommen. Dort konnten wir sie sogar vor der Türe anbinden ohne das Chaos entstand. Sie waren straßen- und verkehrssicher in allen Lagen, weil es geübt und darauf Wert gelegt wurde. Und wenn wir abends dann mit der Futterschüssel in der Hand vor unserem schmatzenden Pony saßen, oder vor Müdigkeit in der Box auf ihm liegend einschliefen, dann war die Welt in Ordnung.

Ich bedaure  die heutige Jugend ein wenig für alles, was ihnen entgangen ist. Sicher mag die Pflegepferdzeit kein Zuckerschlecken gewesen sein. Es war harte Arbeit und wir wurden  oft als billige Arbeitskräfte ausgenutzt. Aber wir haben so viel im täglichen Umgang rund um die Pferde gelernt, was den meisten Reitbeteiligungen und Reitschülern gerade in der heutigen Zeit einfach verwehrt bleibt.

Ich kann daher nur raten etwas mehr Immenhof-Feeling zuzulassen, und etwas weniger  Wert auf Marken, und eine Internet-Scheinwelt zu legen.
Pimpt euch allerdings mit gut sitzenden Kappen und sicherem Schuhwerk und verzichtet nicht auf eine ausreichende Zäumung im Gelände. Und wenn ihr dann das Trippel-Trappel-Pony-Lied im Ohr habt, dann denkt daran: Die Zeit verfliegt viel zu schnell. Nutzt sie für eine vernünftige Ausbildung mit euren Ponys und Pferden. Habt Spaß im Stall und genießt eure Zeit. Denn auch wenn wir später alle alt und grau sind, das Immenhofmädel wird immer in uns stecken.

In diesem Sinne, flauschige Grüße
Celeste

immenhof

 

Kleines Pony, große Wirkung

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder.
So langsam wird das Wetter ungemütlich, mal ist es saukalt und frostig, dann scheint wieder die Sonne und die Mücken tanzen. Und plötzlich regnet es wieder wie aus Eimern.
Die Pferde quittieren den stetigen Wetterwechsel, indem sie eine Schlammpackung auf dem flauschigen Fell tragen. Und einem dazu frech ins Gesicht grinsen.
Hat man sie endlich von der Schlammpackung befreit und steht selbst in staubbedeckter Kleidung vor den Pferden, dauert es nur einen Kaninchenpubs, bis das Pferd auf der Weide wieder umfällt und paniertes Schnitzel spielt.

Herr Pony ist auch so ein Kandidat, und ich weiß nicht wie dieses Pony es immer wieder schafft, so schmutzig zu werden.
Ist er mit einem Wildschwein verwandt?
Sind Kletten in Mähne und Schweif die neusten Haaraccessoires?
Und wenn ich dann endlich aus dem Trüffelschwein ein Pony gemacht habe, und mit ihm spazieren gehe, sonnt sich diese kleine Schweinebacke in bewundernden Blicken. Er stellt sich in Pose, wenn er angesprochen und sein seidiges Fell und seine Mähne bewundert wird. Und immer wieder höre ich dann, dass so ein kleines Pony ja nicht viel Arbeit macht.

Äh, wirklich?

Unterhält man sich eine Weile mit fremden Personen (egal ob Real oder im Netz) dann denken sich viele Pferdehalter, dass so ein Ponylein doch ein netter Zusatz zum eigenen Pferd ist.

Denn so einige Personen glauben tatsächlich das ein Pony:

  • Nicht viel in der Anschaffung kostet
  • Nicht viel im Unterhalt kostet
  • Leichter in der Pflege ist da weniger Pferd zum Putzen / kleinere Haufen
  • Es ideal für Kinder ist
  • Ein passender Partner für das vorhandene Pferd ist.

Meine lieben Freunde, seid gewiss, so einfach läuft der Hase nicht.

Beginnen wir einmal mit der Anschaffung:
Miniponys werden einem auf Märkten oder im Internet oft zu einem Spottpreis nach geworfen, das ist richtig. Wer aber aus solchen Vermehrungsproduktionen kauft, darf auch gleich das Premium-Abo bei dem Tierarzt seines Vertrauens abschließen. Gerade bei den Zwergen muss auf eine vernünftige Anpaarung geachtet werden, um Folgeschäden im Körperbau auszuschließen.
Sinniger ist es hier in die Tasche zu greifen und auf ein Pony aus einer seriösen Zucht zurück zu greifen.
Damit hat man dann eine vernünftige Aufzucht, Wurmkuren und Impfungen, die im vorhandenen Pass hinterlegt sind. Nicht zu vergessen eine Abstammung, die Aufschluss – bzw. dann eher Ausschluss von Erbkrankheiten und Inzucht bietet.

Von daher ein vernünftiges Pony aus einer seriösen Zucht ist nicht unbedingt billig. Auch wenn dieses natürlich ebenso einmal krank werden kann, wird einem geübten Auge anhand der Papiere ein unheimliches Kontingent an Informationen geliefert. Und mit diesen lässt sich ein Großteil an schädlichen Einflüssen schon ausschließen.

Weiter geht es mit dem Unterhalt:
Auch Zwerge brauchen einen Stall. Ob das ein Unterstand ist, ein Offenstall oder eine eigene Box ist irrelevant. Hat man keinen eigenen Stall, hält der Pensionsbetreiber die Hand auf, und das mit Recht. Denn auch wenn die kleinen Kackbratzen weniger fressen, benötigen sie doch Futter und Einstreu, Weiden und je nach Stall einen Futterservice / Weidedienst. Auch wenn die Pensionskosten meist günstiger sind als bei einem Großpferd, kann es dennoch schnell teuer werden. Denn was die Zwerge an Futterkosten einsparen, muss man Zaunmaterial wieder drauflegen.

Die wenigsten Ställe, egal ob der eigene Stall oder der Pensionsstall, sind auf Zwerge ausgerichtet. Einen Zaun Minipony sicher zu gestalten bedarf schon einer größeren Ausgabe an Geld und einer Maxipackung Baldrian. So gibt es unter den Ponys Spezialisten, die sich unter der niedrigsten Zaunlitze drunter wegrollen.
Ponys, die durch den stärksten Stromzaun preschen.
Frei dem Motto: Es tut nur einmal weh, und der Grashalm dahinten ist es wert!
Aber auch Minis die Tore zerlegen, Riegel auffummeln oder Holzzäune mit immerwährenden Popokratzen aus den Angeln heben.
Die Kreativität dieser kleinen Biester ist grenzenlos!

Wer sich selbst um alles kümmert, wird daher auch in diesem Fall alle Zaunkosten zum Auf- und Nachrüsten selber tragen müssen.
Als Einsteller muss man auf einen sehr fairen Pensionsbetreiber hoffen, der eine Zaunanlage à la Alcatraz zur Verfügung stellt. Oder zumindest so nett ist und nicht jedes Mal die Hand aufhält, wenn er die Zäune dank Panzerpony wieder instand setzen muss.

Ich kann nur sagen: Ab und an ein selbst gebackener Kuchen erhält die Freundschaft ungemein! 😉

Leichtere Pflege? Ja ne, is‘ klar …
Auch wenn es weniger Quadratmeter Pferd sind die geputzt werden müssen, so machen die Zwerge das durch dichtes flauschiges Fell mehr als wett. Manche Pferdehalter scheren die Zwerge schon, andere decken sie ein. Die dichten und dicken Mähnen wollen ebenfalls gebändigt werden, und so mancher Ponyhalter hat aus Frust schon zum Schergerät gegriffen und eine Stehmähne rasiert. Auch wenn sie weniger Pferd sind, man putzt und pflegt genauso lange, und oft wie bei einem großen Pferd.

Natürlich wollen wir die weiteren Kosten nicht vergessen:
Bei einem Tierarzt macht es keinen Unterschied ob ein Pony behandelt wird oder ein Großpferd.
Auch nicht in der Tierklinik bei einer OP.
Die Tierärzte rechnen also einen Standardpreis ab, was verständlich ist.
Denn ein Pony schmälert die tierärztliche Leistung ja nicht, nur weil es kleiner ist.

Auch der Hufschmied wird selten weniger Geld verlangen, wenn man ihm einen Zwerg vor die Nase stellt.
Gut manche sind so nett und berechnen nicht den vollen Preis. Allerdings ist ein Großteil nicht so entgegenkommend und berechnet die Zwerge inzwischen zum normalen Preis. Und das ist auch mehr als rechtens, schließlich sind es gestandene erwachsene Männer die auf allen vieren den Zwergen vor die Hufe fallen, um diese in Form zu bringen.

Ein absolut unterschätzter Teil in der Kostenrechnung ist meist die Ausrüstung.
Gut sitzende und passende Ausrüstung für Ponys / Minis ist unheimlich schwer zu bekommen. Auch wenn der Markt inzwischen deutlich größer wird, so tummelt sich nur noch mehr Schund in den Weiten des Online-Handels umher.
So wie man nicht einfach einen Haflinger Sattel auf jeden Haflinger schmeißt, legt man bitte auch nicht jeden Minisattel oder jedes Pony-Reitkissen auf den Rücken seines Lieblings.
Auch hier darf man sich nicht scheuen, einen Sattler hinzuzuziehen. Nur weil das Pony so klein ist darf man daran nicht sparen. Und nicht nur Sattel und Trense, sondern auch ein Fahrgeschirr samt Sulky / Kutsche sollte entsprechend angepasst sein.
Denn Artikel von der Stange passen leider seltenst wirklich gut.
Die Ausrüstung muss sitzen und passen, und gerade bei den Zwergen muss man tiefer in die Tasche greifen, um passendes Zubehör zu finden.

Das alte Lied vom Kinderpony
Ich weiß nicht ob es so mancher Person in den Sinn gekommen ist, aber nicht jedes Pony mag Kinder. Nur weil die Zwerge so klein und niedlich sind ist es nicht ihre Lebensaufgabe den Kinderhort für Windelpubser zu spielen.
Kinder sind laut, ungestüm, auch mal etwas forsch und nicht immer geduldig.
Ein Pony das eine Horde Kinder mit Fingerfarben und Zopfgummies über sich ergehen lässt muss stabile Nerven und eine solide Ausbildung haben. Manche Ponys mögen das wirklich, andere wünschen sich die Kinder unter einem Haufen Pferdeäppel begraben.
Hier muss man vor dem Kauf abwägen, ob das Pony als Kinderbespaßung her halten soll. Und dann ein entsprechend ausgebildetes und erprobtes Kinderpony in die Familie einladen. Ansonsten muss man damit leben, wenn das neue Familienmitglied einfach keine Kinder mag.

Zudem muss der Besitzer für ein ausreichendes Bewegungs- und Kopfprogramm des Ponys sorgen. Denn Minis sind keine Rasenmäher!
Man kann sie ausgezeichnet mit Bodenarbeit beschäftigen, an der Doppellonge arbeiten, vor die Kutsche setzen, oder als Handpferd mitnehmen. Die kleinen intelligenten Zwerge haben viel mehr zu bieten als nur süß auszuschaun und ab und an ein Kind spazieren zu tragen.

Zu guter Letzt: der passende Partner?!
Sicher wünscht man sich einen festen Partner für das eigene Pferd.
Wie süß würde es ausschaun, wenn Groß und Klein zusammen auf der Weide stehen, zusammen spielen, oder gar zusammen in einer Box / Offenstall stehen würde.
Wie viel Geld könnte man sparen?
Welche Freude wäre es immer ein Handpferd dabei zu haben?

In der Realität mag sich aber nicht einmal jedes Pferd in einem Stall.
Noch weniger mag jedes Pferd plötzlich das kleine Pony, das ihm vor die Nase gesetzt wird.
Während manche Pferde das kleine Überraschungspaket freudig adoptieren, wünschen manch Andere dem Zwerg nur noch die Pest an den Hals.

Von daher, nur weil man selber plötzlich 2 Lieblinge hat, müssen die sich nicht mögen, egal wie sehr man sich das wünscht.

Fazit:
Kleine Ponys sind toll, liebenswert, überraschend und sehr intelligent.
Sie kosten im Unterhalt allerdings nicht wirklich viel weniger als ein normal großes Pferd.
Ebenso erfordern sie genau so viel Zeit, Liebe und Hingabe.
Zu glauben das man so einen Zwerg einfach »neben her laufen lassen kann« ist ein absoluter Irrglauben.
Solltest du dich also mit dem Traum vom Zwerg befassen, sei gewiss:
Es wird teuer, anstrengend, aufreibend – aber ebenso wunderschön!

Flauschige Grüße
Celeste

 

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