Tag-Archiv | Erziehung

Selbsternannte Trainer und andere Plagen

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr habt mich vermisst? Letzte Woche habe ich es mal wieder geschafft mich auf die Nase zu legen. Nein, nicht zusammen mit dem Pferd oder gar von dem Pferd. Das kann ja jeder … Ich mache das daneben, beim Spazierengehen, wenn ich mit Herrn Pony unterwegs bin.
Ich meine da soll mal einer sagen ‘Reiten sei ein gefährlicher Sport’. Ich schaffe es, mich NEBEN dem Pferd lang zu legen. Gut, ich muss dazu sagen, die Straße war abschüssig und ich bin auf einen Kieselstein getreten. Dieser hat mich ähnlich einer Bananenschale derart aus dem Gleichgewicht gebracht, dass es mich schwungvoll lang gelegt hat. Elegant war es sicherlich nicht und in der B-Note gab es garantiert die Bewertung ‘betrunkene Schildkröte auf Koks‘.
Nur gut, dass Herr Pony bei mir war, denn ich habe mir Knöchel und Sehnen böse  angeschlagen bei meinem Salto. So habe ich mich an ihm hochgezogen und ihn humpelnd als Krücke benutzt. Braves Ponylein, du bist unersetzlich!

Da mein Bein eine Ruhepause benötigte, habe ich mal wieder viel Zeit im Internet verbracht. Ich meine wie sollte man auch sonst seine Zeit nutzen, wenn man sich schonen soll? Und natürlich bin ich wieder über einige Dinge gestolpert, die mich zu einem Sonntagsbeitrag angeregt haben.

Momentan ist es wieder sehr modern altbewährten Dingen aus dem Weg zu gehen. Nicht das alle alten Sachen gut sind und alles Neue schlecht, aber der Trend geht mal wieder zu neuen Wegen und Lösungen. Sprich, ist das Pferdchen eine unerzogene Kakerlake, welche dem Besitzer auf dem Kopf rumtanzt, dann muss es nicht einfach erzogen werden. Nein, der Besitzer muss sich nicht in Selbstreflexion üben und sein Handeln überdenken. Es müssen kreativere Lösungen her.

So braucht der unerzogene Pferdeteenager auf jeden Fall:

  • Eine Haaranalyse
  • Einen Tierkommunikator
  • Einen Futtermittelberater
  • Einen Tierheilpraktiker
  • Einen Pferdehomöopathen
  • Einen Tierpsychologen
  • Einen Bachblütentherapeuthen

Am besten noch alles zusammen in einer Person. Mehr bringt schließlich mehr, vor allen Dingen Geld. Und als möchtegern Profi in allen Bereichen, macht das werbemäßig einfach ein Bild von einem Allroundtalent.
Wenn das nichts nützt, dann braucht man auf jeden Fall einen Pferdetrainer, der nach individuellen und sehr abstrakten Methoden arbeitet. Normales Jungpferdetraining oder Horsemanship ist da schon zu langweilig. Da müssen spezial Trainer ran, die nach indianischen Methoden arbeiten. Welche die flüstern, mit Körperbewusstsein arbeiten, die mit Pferden tanzen, singen, Klangschalen rühren und Walgesänge anstimmen. Auch das Stallgebäude farblich Feng-Shui mäßig aus- und eingerichtet wurden, habe ich schon erlebt. Da wurde sogar darauf geachtet, dass die Farbauswahl keine negativen Energien auf die Libido des Hengstes ausübt.
Je abstrakter umso besser. Denn man will sich ja von den herkömmlichen Methoden der normalen Trainer abgrenzen. Nur was auffällt und anders ist, kann sich in der Masse an Internettrainern abheben und Geld bringen.
Um das Ganze noch zu unterstreichen bietet man natürlich auch Spezialzubehör an: Spezielle Halfter, Gerten, Decken und Zusatzfutter. Hilfszügel, welche die Wirkungsweise des ach so neuen Trainings, noch unterstreichen sollen. Allerdings leert auch das eher wieder die Geldbörse der ahnungslosen Kundschaft, wenn es diesen auch ein gutes Gefühl vermittelt. Schließlich wollen sie ja, dass es ihren Lieblingen an nichts fehlt. Und ein neues Halfter oder eine Gerte ist schneller gekauft, als ein Jungpferd konsequent erzogen.

Momentan sind wieder viele solcher selbst ernannten Trainer unterwegs. Sie schießen förmlich wie Pilze aus dem Boden und bauen sich online ihre Fanbase auf. Schließlich lässt sich eine Onlinegemeinde schnell von netten Worten und zauberhaften Bildchen beeindrucken.
Also bauen sie schnell eine Homepage und eine Facebook-Seite auf, bestücken sie mit eindrucksvollen Bildern aus dem ‘Training’. Vorzugsweise natürlich Steigbilder mit Wallekleid. Oder aber Liegebilder von Pferden, mit denen man das große Vertrauen dokumentiert. Dazu wird dann noch kurz ein Lebenslauf zusammen geschustert welcher einen guten Eindruck machen soll. Bei welchen Trainern man gelernt habe, wo man überall eine Ausbildung genossen hat usw. Schaut man dann genauer hin oder fragt bei den genannten Trainern wirklich nach, darf man meist herzhaft lachen. Denn die eigentliche Ausbildung war auf einmal nur ein Wochenendkurs. Der Lehrmeister war anscheinend nur aus dem Buch bekannt und der Hof bei dem man als angeblicher Ausbilder tätig war kennt einen nur als Schubkarrenschubse.
Und doch finden auch solche Trainer ihr Publikum.
Aber wie kann das sein?
Eigentlich ganz einfach. Der Pferdebesitzer mit dem knatschigen Jungpferd an der Backe möchte nur eines: Das sein Problem schnell und dauerhaft und ohne viel Aufwand gelöst wird.
Bei einem guten Trainer muss er mitunter:

  • Sein Pferd in einen anderen Stall zum Training geben, weil der Trainer gar keine Zeit hat, X Ställe anzufahren.
  • Er wird nicht nur mit dem Pferd arbeiten, sondern auch mit dem Besitzer. Dieser muss wahrscheinlich sein Verhalten/ seine Erziehung deutlich ändern.
  • Damit rechnen, dass so ein Training für Pferd und Besitzer nicht nur Zeit sondern auch viel Geld kosten wird.
  • Und genau da fangen dann die Zweifel bei den Pferdebesitzern an. Oft wollen sie ihr Pferd nicht aus der Hand geben. Dann ist da die Sorge, ob der Trainer nicht zu streng ist. Nicht zu vergessen das ganze Geld das in Training und in die Pensionskosten fließt, denn auch der andere Stallplatz ist mitunter nicht kostenlos.
    Und schon werden sie empfänglich für die freien Trainer dort draußen. Jene die:
  • So viel Zeit haben das sie in andere Ställe fahren können und das jederzeit.
  • Die nicht viel kosten, aber ein so breites Spektrum von der Tierkommunikation bis zum Problempferdetraining gleichzeitig anbieten können.
  • Die mit großen Worten wie ‘Vertrauen’ werben, aber auch X alternative Trainingsmethoden anpreisen, welche sie angeblich alle beherrschen. Egal in welcher Reit – und Ausbildungsweise.
  • Die endlich erkennen, dass man ein Problempferd hat, statt einem unerzogenen Jungpferd. Ein Grund warum das eigentlich nur verzogene Jungpferd traumatisiert ist, wird sich von unserem Pferdeguru ebenso zügig finden lassen. Denn nur Problempferde machen auch werbemäßig genug her. Außerdem ist der Pferdehalter dann umso leichter zu beeindrucken, wenn das angeblich traumatisierte Problempferd wieder normal reagiert.

Ja diese Wunderheiler sind wahre Pferdekenner, die für alle Probleme eine Lösung haben. Und das noch zu den Dumpingpreisen. Eigentlich sollte man ihnen huldigen!

Oder aber man schaltet seinen Kopf ein und merkt das es keine Wunderheilungen gibt.  Dass eine Pferdeausbildung Zeit und Individualität braucht und keine überstürzten Lösungen. Diese selbsternannten Trainer, Flüsterer und Tänzer sind mit Vorsicht zu genießen. Viele von ihnen haben nur einen Bruchteil der Ahnung, die sie vorspielen. Betrachtet man Bilder, Texte oder Videos dann sieht man oft gnadenlose Selbstüberschätzung und eine völlig andere Selbstwahrnehmung. Jedoch selten gutes und ruhiges Pferdetraining.

Ich kann euch nur raten, haltet euch fern von solchen Trainern und Gurus. Wendet euch lieber den tatsächlichen Problemlösungen der meisten Pferdeprobleme zu:

  • Artgerechte Haltung und Aufzucht
  • Vernünftige Fütterung
  • Eine passende Herde mit gutem Sozialgefüge
  • Konsequente Erziehung
  • Keine Überforderung, weder körperlich noch geistig

Und wenn ihr Hilfe braucht, dann sucht euch einen guten Trainer. Einer der mehr Informationen bietet als eine Facebook-Seite oder eine Kleinanzeige, in einem kostenlosen Internet Portal. Fahrt hin und schaut euch das Training vor Ort an. Gibt es wilde Versprechen oder werden schnelle Erfolge nur anhand einer Ferndiagnose versprochen, dann ist es nicht der richtige Trainer.

Tatsächlich es im Pferdetraining nämlich wie bei einer Diät:
Schnelle Erfolge bringen auf auf lange Sicht nur Frust und Rückschläge. Eine langfristige Umstellung allerdings auch auf Dauer Erfolg. Man darf eben nicht an seinen alten Gewohnheiten fest halten, weder beim Essen noch in der Pferdeausbildung.

In diesen Sinne, wünsche ich euch ein wunderschönes Restwochenende,
flauschige Grüße
Celeste

200915

 

Erziehung ist kein Hexenwerk

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder.
Ich hoffe, es geht euch allen gut und ihr versinkt nicht zu sehr im Schneechaos.
Bei mir ist es noch relativ zart, meist regnet es, dann gibt es wieder Schneeregen. Vereinzelte Schneeflocken treiben den Autofahrern den Angstschweiß auf die Stirn.
Dabei sind eine angemessene, keine schleichende Fahrweise, zusammen mit guten Winterreifen, doch die halbe Miete.
Treu dem Motto: Vorbereitung ist alles, dann kann man das Schlimmste verhindern.

Ähnlich verhält es sich bei den Pferden.
Diese zarten flauschigen 600 kg Kugeln, mit einem manchmal ungestümen Wesen, brauchen auch eine gute Vorbereitung, damit es mit dem Zusammenleben mit dem Menschen klappt. Denn mit einer guten Vorbereitung – auch Erziehung genannt – lässt sich ein Großteil an Unfällen und Schmerzen für beide Seiten verhindern.
Dumm nur das so viele Pferdebesitzer dieses »Hexenwerk« nicht nutzen.
Zumindest könnte man glauben, dass eine normale Erziehung fast einem Hexenwerk oder Voodoo-Zauber gleichkommt, da sich so viele Pferdebesitzer dagegen sträuben.
Schauen wir uns um gibt es nicht nur gern genutzte TV-Sendungen über unerzogene Pferde. Ich vermeide bewusst das Wort Problempferde. Nein, die selbst ernannten Trainer und Kurse schießen ebenso wie Pilze aus dem Boden. Und diese sind gut besucht. Oft sind das jedoch keine Pferde mit Problemen, bzw. Problembesitzern sondern einfach, schlichtweg unerzogene Pferde.
Also die unerzogenen, »Ey, Alteeeer!«-kreischenden Tschackelieeenes, Chantalles, Djustins und Kevins der Pferdeszene! (An dieser Stelle eine Entschuldigung an alle die mit diesen Namen wirklich leben müssen)

Woher kommen also diese unerzogenen Pferde die einem in Pensionsställen, auf Schauen und Turnieren, aber auch in Wald und Flur immer wieder begegnen? Oder von denen man im Internet liest:

  • Also der Hansi der beißt immer beim Satteln. Der wurde sicher früher geschlagen …
  • Die Resie steigt mich beim Longieren immer an. Die mag das eben nicht …
  • Der Fiasko tritt eben nach Menschen, wenn man ein anderes Pferd außer ihm von der Weide holt. Dann müsst ihr eben den zuerst holen …
  • Der Puschel beißt nie. Also nur selten. Naja, wenn er eben nicht sofort sein Futter bekommt …
  • Anneliese rempelt mich nicht um. Nein, die läuft mich auch nicht immer um. Die ist einfach sensibel und sucht bei mir Schutz …
  • Also wenn ich Pünktchen anbinde, dann darf da eben weder Mensch noch Pferd vorbei gehen, denn der tritt halt aus. Der braucht seine Ruhezone am Anbindeplatz …

Ich denke, ihr kennt solche Aussagen, die man liest und dann denkt: Echt jetzt?
Und muss man sich mit solchen unerzogenen Pferden rumschlagen, weil man zum Beispiel im selben Stall steht, dann ist das umso schlimmer. Und manchmal auch extrem gefährlich.
Wie kommt es das die Besitzer oft so verblendet auf den Zustand des eigenen Pferdes reagieren?

Unwissen:
Ihnen fehlt das Fachwissen, das Pferd neutral zu beurteilen.
Sie können nicht erkennen, wann eine Reaktion oder Situation wirklich gefährlich ist oder werden kann.
Ihnen ist nicht bewusst, wie wichtig das Fohlen-ABC und eine Grunderziehung ist.

Verleugnung:
Ihnen ist wohl bewusst, dass der kleine Djustin die Hüfchen gerne in Richtung Mensch lupft. Nur wollen sie das nicht wahr haben. Also überspielen sie die gefährlichen Situationen mit Ausreden.
Zum Beispiel »Der hat schlechte Erfahrungen mit XY gemacht«
»Der wurde geschlagen«
»Das ist eben ein ehemaliges Schlachtpferd, den habe ich gerettet«
Samt dem Klassiker »das ist eben ein Problempferd«
Und natürlich hat Djustin das auch nie böse gemeint oder eine schlechte Erziehung. Man muss das einfach alles entschuldigen, zumindest wenn es nach dem Besitzer geht.

Selbstüberschätzung:
Man mag es kaum glauben, aber viele Pferdebesitzer überschätzen sich gnadenlos.
Meist sind es wirklich gute Reiter , nur vergessen viele das Pferde reiten, und Pferde ausbilden grundverschiedene Dinge sind. Und beides muss man erst erlernen.
Die wenigsten Pferdebesitzer machen sich allerdings die Mühe zum Beispiel bei einem Züchter oder Ausbilder zu lernen. Oft kaufen sie sich ein Jungpferd in dem Glauben, das ein paar Bücher reichen, um dieses ausbilden zu können.
Viele Pferdebesitzer fallen dann derbe auf die Nase, wenn das Pferd erkennt, das der Lehrstoff nicht vernünftig übermittelt werden kann.

Die Kuschelwuschel-freie-Liebe-Fraktion:
Ja die gibt es auch.
Ähnlich den Hippies wollen sie lieber mit ihren Pferden Mate Tee trinken, im Steinkreis ihre Sorgen und Nöte bereden, während sie anschließend ihre Namen tanzen.
Und Erziehung und Regeln sind Teufelswerk und werden nicht benötigt. Einzig Liebe und Vertrauen werden das Kind – Verzeihung das Pferd – schon schaukeln.
Lebt sich das Pferd dann mit Bissen und Tritten aus liegt das einzig daran das seine Umgebung ihm nicht genug Vertrauen entgegen bringt.
Beißt es dann doch mal die eigene Besitzerin lag es dann einzig daran, das wohl gerade eine ungünstige Mondphase war, und das Shi des Pferdes nicht im Einklang mit seiner Reinkarnation von Ramses dem III war.

Ok, ich denke nun ist klar, woher diese Masse an unerzogenen Pferden kommt. Doch wie weit muss die Pferdeerziehung reichen?
Was ist ein Muss? Was ist flexibel wählbar? Wann ist es zu viel?

Ein Muss in der Erziehung ist:

  • Es darf nicht beißen
  • Es darf nicht treten
  • Es darf nicht rempeln
  • Es darf nicht ein- oder abdrängen
  • Es muss sich ÜBERALL berühren lassen
  • Es muss sich anbinden lassen
  • Es muss die Hufe geben
  • Es muss sich vernünftig führen lassen
  • Es muss Tierarzt oder Hufschmied Behandlungen über sich ergehen lassen.

Und das alles auch von einer FREMDEN Person ohne das Mutti Hüfchen hält!

So das sollte eigentlich kein Problem sein.
Diese Sachen sind das eigentliche Fohlen-ABC, aber bei vielen Erwachsenen Pferden kaum zu finden. Dabei sind das die grundlegenden Erziehungshilfen, die für ein friedliches Zusammenleben mit dem Menschen sorgen.

Flexibel wählbar ist alles Andere in der Erziehung.
Was das ist, kann der Besitzer frei entscheiden. Möglich ist beispielsweise:

  • Still sehen beim Putzen
  • Kopf absenken zum Halfter an- oder ausziehen
  • Dulden von Unterbrechungen während des Fressens
  • Verladen nur auf Fingerzeig

Was man also zusätzlich übt obliegt einem Selbst.
Und wann ist es zu viel?
Eigentlich kann es nicht zu viel Erziehung geben, solange es sich in einem vernünftigen Rahmen bewegt und das Miteinander davon profitiert. Aber es gibt Pferdebesitzer, die ihre Pferde zu gehorsamen Zombies erziehen. Keine Regung, kein Schweifschlagen gegen Fliegen, einfach ergebenes unterwürfiges Verhalten. Das ist natürlich deutlich zu viel und sollte nicht Sinn und Zweck der Übungen sein. Wir wollen einen Pferdepartner mit dem wir zusammen ein aufregendes glückliches Leben erleben.
Keinen willenlosen Zombie, aber auch keinen aufmüpfigen Rüpel.
Man tut also gut daran die »Muss«-Lektionen zu üben, und dann die Sachen, die einem noch wichtig sind.
Sitzen die »Muss«-Lektionen, ist das schon die halbe Miete für ein schönes Zusammenleben.

Und wenn man selber nicht fähig ist, seinem Pferd dieses Erziehungs-Basis-Wissen zu vermitteln, dann sollte man sich nicht scheuen Hilfe zu holen. Diese sollte wenn möglich in den eigenen Stall kommen, um das Verhalten von Pferd und Besitzer vor Ort zu beobachten und zu analysieren.
Natürlich gibt es auch viele Kurse außer Haus, doch schleichen sich viele Fehler einfach im täglichen Umgang ein. Hier hilft es, diese auch vor Ort unter die Lupe zu nehmen. Den Fehler zu erkennen und als Trainer Lösungen anzubieten.
Eine gute Alternative sind auch Videoanalysen, die man von seinem Trainer bekommt.
Denn sieht man sich selber im Umgang mit seinem Pferd auf einem Bildschirm, dann erkennt man erst einmal das man sich ganz anders verhält, als man von sich selber gedacht hätte.

Ich kann daher nur raten erzieht eure Pferde bitte!
Checkt neutral die »Muss«-Liste und streicht alle Ausreden, warum Lektion XY nicht immer funktioniert.
Arbeitet einfach daran und holt euch Hilfe. Denn Hilfe holen ist keine Schande!
Ein erzogenes Pferd ist eine Freude für alle Beteiligten, und deutlich geschätzter als das vermeintlich coole Problempferd.

Flauschige Grüße
Celeste

17012016