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Produkttest Kokosöl

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Dieses Mal widmen wir uns wieder einem kleinen Produkttest, und zwar dem allseits gehypten Kokosöl.
Schaut man durch das Internet oder unterhält sich mit Freunden, dann gibt es seit etwas über einem Jahr ein neues Wundermittel. Und was vorher die Chia-Samen in der Ernährung waren, ist nun das Kokosöl im Bereich Haut- und Körperpflege.

Doch was soll dieses Wundermittel denn können?

In der Küche findet es Verwendung zum:

  • Braten
  • Frittieren
  • Backen
  • Kochen

Da es als natives Öl natürlich sehr gesund ist, wegen der ungesättigten Fettsäuren.

Bei den Menschen findet es Verwendung als Creme …

  • gegen Herpes.
  • gegen Cellulite.
  • gegen Neurodermitis.
  • gegen Alzheimer.
  • zum Schutz vor Keimen, Pilze und Bakterien.
  • als reine Pflegecreme.
  • als Sonnenschutzcreme.
  • zur Regulation den Säure-Basen-Haushalt der Haut.
  • gegen Falten.
  • als Haarkur.
    usw.

Nicht unbedingt muss die Wirksamkeit gegeben sein, aber es wird zumindest damit geworben.

Bei Tieren findet es Verwendung …

  • als Zeckenschutz.
  • gegen Fliegen, Mücken und Bremsen.
  • gegen Ekzem.
  • gegen Schweifschubbern.
  • als Mähnen und Schweifpflege.
  • als Wurmkur.
  • als Kur für die Darmflora.

Auch hier gilt, das nur damit geworben wird, und die Wirksamkeit nicht unbedingt gegeben sein muss.

Das hört sich eigentlich wirklich gut an, ebenso die vielen positiven Erfahrungsberichte im Internet. Gleichzeitig gab es aber auch oft Rückmeldungen von Allergien und einer Verstärkung der Sonnenbrandempfindlichkeit.
Da meine liebste Oompa Loompa mir bei ihrem letzten Besuch ein hochwertiges Kokosöl mitbrachte, unternahm ich den Selbsttest.

Testkandidaten EINS waren meine Pferde
Voller Freude und Enthusiasmus, mit den Gedanken an Kokoseis und Pina Colada, samt Kokosöl bewaffnet, stürmte ich die Weide. Meine Pferde kennen nun wirklich eine Vielzahl an Pflegeprodukten. Von Mähnenspray über Fliegenspray, der Möhrchenöhrchencreme oder Bio-Hautöl, nie ist ein Halfter nötig. Auf der Weide warten sie bis jeder versorgt ist, und eine Abneigung konnte ich auch bei strengen Gerüchen nie feststellen.
Anders bei dem Kokosöl. Ein Duft, den ich selber sehr mag, verursachte bei meinen Pferden einen Gesichtsausdruck, der wohl bedeuten sollte, ob ich noch alle Tassen im Schrank habe. Die Herdenchefin drehte sich gleich um und zeigte mir den imaginären Fuckhuf als ich ihr das Kokosöl zeigte. Ich dachte ernsthaft das ich ihr etwas unanständiges gezeigt haben muss, so reagiert sie sonst nicht. Herr Pony, der ebenso für jeden Mist zu haben ist, tat dies ebenso. Dennoch entkamen auch beide nicht, dem Genuss eingecremt zu werden. Ich weiß, ich bin eine böse Pferdemutti.
Frau Ente stand mit angewidertem Gesicht vor mir und ließ ebenso die ›Behandlung‹ des Eincremens über sich ergehen. Ihre Gesichtskirmes spiegelte sehr deutlich wieder, was sie von dem Geruch der ›Creme‹ hielt. Ich kam mir langsam vor wie ein Pferdeschinder, der seine Pferdekinder in den Keller schickt zum Teppiche knüpfen.
Frau Panzer, die sich ja für nichts zu Schade ist und alles abschleckt, wollte nach einer Nase des Kokosduftes fast flüchten.
Also ein Freund von Pina Colada würde die wohl auch nie werden.
Selbst sie wollte nicht stillhalten, während ich sie einrieb, was bei diesem ›Nimm mich aufs Ärmchen‹-Pferd wirklich ungewöhnlich ist. Aber egal, da musste sie durch!
Ich war mir fast sicher, dass meine Bande nach diesem Erlebnis Bittbriefe an die PETA schrieb, frei dem Motto: Welche Qualen sie über sich ergehen lassen mussten.

Nach einigen Tagen kann ich als Testergebnis die Bilanz ziehen, dass die Anzahl der Zecken sich nicht verringert hat. Gerade Frau Panzer, das Zeckentaxi, kutschierte diese fröhlich weiter durch die Gegend. Und ich pflücke diese 2 x täglich von ihr runter, bzw. kontrolliere alle Pferde 2 x täglich auf Zecken.

Auch Fliegen wie Mücken fanden – im Gegensatz zu den Pferden – den Kokosduft echt gut. Eine abwehrende Wirkung war nicht einmal ansatzweise zu erkennen.

Testkandidat ZWEI war mein Mann, der eine aufgescheuerte  Stelle hatte.
Auch da sollte dieses Produkt ja Wunder wirken.
Doch schon kurz nach dem Auftragen war ihm unwohl, es brannte und wir mussten es abwaschen.

Testkandidat DREI war ich
Ich gestehe, ich liebe den Duft von Kokos, auch den Geschmack in Desserts und ähnlichen. Für mich war das Kokosöl als Pflegeprodukt ja eine wahre Freude.
Ich versuchte es an meinen Haaren. Da war das Ergebnis, dass sie zwar weich waren aber eben sehr fettig, trotz gutem Ausspülen. Eigentlich auch kein Wunder, wenn man – auch zart dosiert – Fett auf die Haare gibt. Dauerhaft würde ich das an den Haaren nicht anwenden wollen.
Dann gab es da noch mein Gesicht, ich neige da ab und an zu Stresspickelchen am Kinn an denen ich auch rumfummele, wenn ich nervös bin. Ich benutzte das Öl nach dem Waschen, denn man soll der Haut ja Feuchtigkeit zu führen, vor der Kokosöl Nutzung. Nach einigen Tagen wurde die Haut immer trockener also cremte ich öfters. Immer wieder ist mir aufgefallen, das meine Haut leicht brennt und rot wird nach der Nutzung, aber ich führte das auf tausend andere Dinge zurück. Bis ich an einem Tag gleich mehrfach cremte da die Haut immer trockener wurde, und ich eine massive allergische Reaktion bekam. Heisse geschwollene Haut mit Pusteln, die sich nur mit sofortigen Absetzen des Kokosöls, wie auch einer Menge Cortison in den Griff bekommen ließen. Ich Depp hätte das Öl gleich nach dem ersten Brennen, absetzen sollen. Nur dachte ich, dass es mit dem Eincremen besser wird, wie es so oft beworben wurde.
Okay, da lasse ich also die Finger von, aus Erfahrung wird man klug.

Fazit
Kokosöl kann wirken, muss es aber nicht. Ein Wundermittel war es für mich auf jeden Fall nicht, obwohl so stark damit geworben wurde. Man sollte bei sich selber, wie auch bei den Tieren, zuerst testen, ob eine allergische Reaktion erfolgt. Ebenso ist es ratsam bei Schimmeln oder Pferden mit weißen Stellen zu bedenken, das der Fettfilm das Sonnenlicht verstärkt, und somit ein Sonnenbrand schneller möglich ist.

Von daher vergebe ich 3 von 6 Flauschepunkten.

Denn dieses Produkt hat sicher seine Daseinsberechtigung, aber Wunder bewirkt es nicht.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Paddockplatten im Verlegetest

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und wie versprochen widmen wir uns heute einem Verlegegstest für Paddockplatten.

Getestet wurden die »Ridcon Pro Grid 40«-Paddockplatten Einmal mit Aufbau, einmal ohne und einmal mit einer Vlies/Sand-Kombination. Diese Bodenbefestigungen wurden über Herbst/Winter/Frühling getestet und das natürlich auch bei Frost und reichlich Regen. Meine Pferde haben sich freundlicherweise als Testobjekte zur Verfügung gestellt und wurden für die Mitarbeit entsprechend in Möhren entlohnt.

Aber fangen wir einfach einmal an:


Ridcon Pro Grid 40
mit Aufbau

Bei den Paddockplatten war ein Abtragen des Bodens nicht nötig. Hier konnte auf einem begradigten Boden ein Aufbau gestaltet werden mit:

  • Vlies 
  • 15 cm Kies
  • 5 cm feiner Schotter zum Ausgleichen
  • Paddockplatten
  • Sand zum Verfüllen der Paddockplatten.

Eine gute Hilfe bei der Planung war nicht nur die wirklich freundliche und kompetente Beratung des Ridcon-Teams, nein, auf der Ridcon Homepage findet man wirklich gute Tipps wie beispielsweise einen Materialplan für die verschiedenen Aufbauten. So kann man sich wirklich gut orientieren, welches Material und welche Mengen benötigt werden.

Der Aufbau war schon eine enorme Arbeit, da ich alles ohne schwere Geräte verarbeitet habe, dennoch war es allein als Frau durchaus möglich. Die Handhabung der Paddockplatten dagegen war ein Kinderspiel. Sie waren leicht an Gewicht, einfach zu transportieren und auch die Verlegung ging schnell von der Hand.

Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung vom Paddockbau inklusive vieler Bilder findet ihr hier:

Wie man einen Paddock befestigt

Im Praxistest kann ich einfach nur sagen: Diese Bodenbefestigung ist ein Traum.

Nicht nur dass sie problemlos den beladenen Treckeranhänger ausgehalten haben, auch den stetigen Buddelspielen meines Haflingers halten sie stand. Nichts verschiebt sich, nichts verrutscht, nichts bricht aus. Die Ränder welche ich als bewussten Test nicht befestigt habe halten alle problemlos, obwohl sie täglich belastet werden.

Das Wasser fließt selbst nach Tagen und Wochen voller Dauerregen einfach ab und keine einzige Pfütze ist zu sehen. Das Matsch auf dem befestigten Bereich ein Fremdwort geworden ist muss ich sicher nicht extra erwähnen.

Mein Fazit:
Die Bodenbefestigung Aufbau/Paddockplatten ist deutlich besser geworden, als ich gehofft oder gar erträumt habe. Ich kann den Unterschied zu vorher fast nicht in Worte fassen, aber vielleicht überzeugt euch dieses:
Es ist mein erster Winter, in dem ich durchgehend Turnschuhe statt Gummistiefel am Stall trage.

Natürlich ist diese Befestigungsart mit etwas Aufwand verbunden und sicher nicht ganz so kostengünstig. Dennoch ist sie jeden Cent und jeden Tropfen Arbeitsschweiß wert.

Ich kann sie nur empfehlen und vergebe 6 von 6 Flauschepunkten.


Ridcon pro Grid 40 ohne Unterbau/Aufbau

Da ich von Natur aus neugierig bin, wollte ich auf einer Testfläche die Paddockplatten ohne Bodenaufbau ausprobieren. Als Testfläche wurde der Bereich vor einem Heunetzständer ausgesucht welcher gerne genutzt, und der Boden deswegen natürlich entsprechend belastet wird. Eine Seite wurde mit Vlies/Platten befestigt, die andere Seite nicht. So konnte ich die optimalen Testbedingungen für einen Vergleich nach Dauerregen schaffen. Dazu habe ich den Boden begradigt, Vlies ausgelegt und darauf die Platten verlegt. Diese habe ich dann mit Sand verfüllt, aber ohne extra Tretschicht.

Die Pferde haben den Heunetzständer täglich genutzt. Da der Testbereich kleiner war als der normale Auslauf, wurden die frei stehenden Plattenränder jedesmal einer Härteprobe unterzogen, wenn die Pferde zur Raufe wollten. Zartfühlend waren meine Pferde dabei nicht wirklich, dennoch ist:

  • nichts verrutscht
  • nichts verzogen
  • keine Platte ausgebrochen

und vor allen Dingen ist kein Matsch hochgekommen. Durch die höher liegenden Platten mit einem leichten Gefälle floss das Regenwasser ab und der Bereich blieb nahezu trocken. Allerdings konnte das Wasser ja nicht wie in der oben genannten Befestigungsmethode in einen »Kies-Puffer« abfließen und landete somit auf dem unbefestigten Bereich.

Hier muss man sich darüber klar sein das der umliegende Bereich ohne Platten dann ein grösseres Kontingent an Wasser auffangen muss, was diesen Bereich dann mitunter noch matschiger werden lässt.

Mein Fazit:
Um einen kleinen Bereich extra zu befestigen, kann die Verarbeitung ohne Unterbau/Aufbau eine einfache Lösung sein. Allerdings muss immer bedacht werden das die Wassermassen irgendwohin müssen. Von daher eignet sich diese Methode eher für kleinere Flächen, zum Beispiel vor Raufen oder bei großen Flächen auf Böden, die nicht lehmhaltig, sondern wasserdurchlässig sind.

Auch wenn sie das Wasser nicht so perfekt ableiten wie die Variante oben, so war ich von dem Ergebnis wirklich sehr überrascht. Während die unbefestigte Seite des Heunetzständers  matschig und nass blieb, war die befestigte Seite relativ trocken und mit Turnschuhen begehbar. Auch die Haltbarkeit der Platten ohne extra Tretschicht hat mich mehr als überzeugt.

Von daher vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkte und auch nur deswegen mit einem Punkt Abzug, weil die Verlegevariante mit Kiesaufbau nicht zu toppen ist.


Ridcon pro Grid 40 mit Vlies/Sand

Hier wurde auf einem Testweg die Fläche begradigt, Vlies ausgelegt und etwa 10 cm Sand aufgefüllt. Die Verlegung selber ging einfach und zügig. In der Handhabung zeigten sich allerdings schnell die ersten Schwachstellen. Entgegen der Teststrecken mit den Paddockplatten, welche keine Randbefestigung benötigten, sollte bei der Vlies/Sand-Kombination dringend eine Randbefestigung angebracht werden. Ansonsten trägt sich der lose Sand mit jedem Pferdehuf von dem befestigten Bereich, auf die unbefestigten Weiden weiter. Auch merkt man einen Unterschied zu der Befestigung mit der Vlies/Sand-Kombination, statt der Platten, denn es fehlt eine feste Tretschicht. Nun fließt das Wasser zwar zum Teil in den Sand/Boden ab, aber verändert auch dessen Beschaffenheit. So wird dann der Boden unter dem Vlies matschig und weich. Durch das Vlies kommt der Matsch zwar nicht nach oben, aber es bilden sich kleine Unebenheiten im Boden. Zudem rutscht das Vlies an so manchen Stellen nach oben. An anderen Stellen bilden sich kleine Löcher, wenn der Boden wieder abtrocknet, in denen sich das Wasser dann noch besser sammeln kann.

Mein Fazit:
Auf großen Plätzen kann diese Variante durchaus funktionieren, aber Wunder der Wasserbewältigung sollte man nicht erwarten.
Ein Minuspunkt ist auch das Vlies, welches nach oben wandert. Liegt es nur überlappend statt vernäht können daraus böse Fallgruben für die Pferdebeine entstehen.
Ebenso kann es mit Pferden problematisch werden, welche das Buddelgen in sich tragen. Während die Damen Quarter und Herr Shetty das Vlies in Ruhe ließen, hätte ich bei Frau Mampflinger nicht garantieren können das diese es nicht ausgräbt, auseinanderzupft und sich ein paar Ohrenschützer daraus strickt.

Von daher vergebe ich 3 von 6 Flauschepunkten, mit dem Hinweis diese Methode nicht aus Kostenspargründen, sondern mit Bedacht zu wählen ist.

So meine Lieben, ich hoffe, der kleine Testbericht ist euch eine Hilfe für eure geplanten Auslaufprojekte. Weitere Bilder vom ›Making of‹ des Paddocks findet ihr hier in diesem Album.

 

Solltet ihr weitere Fragen haben, scheut euch nicht mich über Facebook zu kontaktieren: https://www.facebook.com/celeste.drake.books/

In diesem Sinne, flauschige Grüße
Celeste

 

Wie man einen Paddock befestigt

Hallo meine Flauschehasen, heute widmen wir uns der Anleitung zur Paddockbefestigung. Denn damit weder wir noch unsere Pferde nach langen Regenfällen weiter durch den Matsch waten, sollten wir unseren Pferden eine befestigte Fläche anbieten können. Leider scheuen viele von uns den Aufwand und die Kosten, aber noch schwieriger ist es meist den Mut zu finden, diese Aufgabe überhaupt anzugehen. Aber fangen wir einfach einmal an. Ich werde euch hier das Befestigungsbeispiel für Ridcon Pro Grid 40 Paddockplatten mit Unterbau zeigen.

Die geeignete Fläche
Erst einmal suchen wir die geeignete Fläche aus. Eingänge oder Bereiche vor den Raufen sollten auf jeden Fall befestigt werden. Da bei den Ridcon Platten kein Erdaushub nötig ist, ersparen wir uns die Buddelarbeiten. Trotzdem muss man das Gras entfernen und die Fläche begradigen um eine besser Verarbeitung zu ermöglichen.

Das schaut dann so aus:

paddockplatten-1


Das Vlies
Anschließend legen wir das Vlies aus. Dieses wurde in meinem Fall auf einer Rolle mit 100 m² geliefert, welche sogar problemlos in einen Corsa passte. Gut, es hatte schon etwas von einem Mafiosi, der einen Teppich mit einer Leiche ins Auto schieben möchte, aber ich sage aus Erfahrung: Es funktioniert!
Die Ränder sollten beim Ausrollen wenigstens 20 cm überlappen und das schaut dann so aus:

paddockplatten-ridcon-vlies-2


Der Kies
Als nächsten Schritt benötigt man Kies und zwar ca. 7 – 25 cm Schotter, Körnung 5/32 mm oder Kies, Körnung 8/16 mm. Die Höhe der Drainageschicht richtet sich nach Untergrund und Nutzung. Wir haben 15 cm gewählt.
Wie viel Kies man für seine Fläche braucht, kann man wunderbar mit diesem Rechner ausrechnen: Kiesrechner
Was der Kies pro Tonne kostet, sollte man bei seinem Kieswerk erfragen. Je nach Region unterscheiden sich die Preise deutlich. Vergesst bitte nicht Lieferkosten mit einzuplanen.  Auch wenn ich wirklich viel in unsere Pferdeautos passt, bei Tonnen von Sand und Kies helfen auch keine Tetrismeisterfähigkeiten. 😉

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Der Kies muss nun verteilt werden. Ob man dies per Schaufel und Schubkarre macht, mit Trecker und Schaufel, oder einem kleinen Bagger, bleibt einem Selbst überlassen.

Mietpreise für Bagger
Ein 3,5 t -Bagger mit Fahrer kostet beispielsweise zwischen 60 – 70 € / Stunde. Für einen 20 t -Bagger 65 – 80 € / Stunde. Meist ist es günstiger bei den hiesigen Bauern um Hilfe zu bitten und Kies sowie Sand via Treckerschaufel zu verteilen. Aber auch da sollte man vorab den Preis klären.
Alternativ Spart sich das Geld und schaufelt von Hand. Denn alles Geld das man spart, kann man wieder in Paddockplatten stecken. 🙂

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Die Rüttelplatte

Ist der Kies verteilt muss dieser via Rüttelplatte verfestigt werden. Solche Platten lassen sich für kleines Geld in größeren Baumärkten ausleihen.
Meist hinterlegt man eine Kaution (bei mir waren es 175 €) und davon wird dann später die Leihgebühr und eine kleine Versicherungsgebühr abgezogen. Kosten für 4 Stunden waren etwa 32 €, ein Tag lag bei etwa 40 € also nicht viel mehr. Benzin konnte gleich mit gekauft werden, was die Sache unheimlich erleichtert.
Zusammengeklappt passte die Rüttelmaschine sogar in den Kofferraum meines Corsa. Allerdings sollte man sie zu zweit tragen, da sie 80 kg wiegt.

 

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Der Splitt
Nach der Rüttelei wird der Splitt, Körnung 2 / 5 mm für 2 cm, als Ausgleichsschicht verteilt. Hier gibt es wieder einen praktischen Rechner dazu: Splittrechner 

Auch hier gilt wie beim Kies, entweder die gute alte Handarbeit, oder aber man verteilt wie oben erwähnt mit Trecker oder Bagger.

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Nun kommen wir zu den Platten

Meine sind Ridcon Pro Grid 40 Paddockplatten
welche sich unheimlich leicht verlegen lassen. An den Seiten befinden sich Befestigungsnasen, die sich leicht ineinander stecken lassen und man somit eine feste Fläche hat.

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Und man kann sie an Stellen mit Pfosten oder Wänden auch ganz leicht passend mit einer Handsäge zurecht sägen.

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Der Sand

Danach müssen die Platten mit grobem, gewaschenem Sand (Rundkorn), Körnung 0,0 – 2,0 mm, für eine Verfüllung mit 4 cm + 2 cm Überdeckung verfüllt werden. Auch hier gleich der praktische Rechner: Sandrechner 

Das schaut dann bei Lieferung erstmal so aus:

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Wenn alles verteilt ist, hat es schon ein Sandstrandflair, bei dem nur noch der Sonnenschirm und das Meeresrauschen fehlen.

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Natürlich will ich euch nicht vorenthalten wie das Endergebnis aussieht. Ich hoffe es gefällt euch ebenso gut wie mir. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Ridcon für ihre Unterstützung.

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Sicherlich war es anstrengend und ich war über jede helfende Hand froh, aber die Arbeit hat sich gelohnt und der Matsch gehört nun hoffentlich der Vergangenheit an. Aber ihr kennt mich: Ich werde berichten! 🙂

Flauschige Grüße
Celeste

 

Weidezaunzubehör im Langzeittest

Hallo meine Flauschehasen,
da bin ich wieder. Ich hoffe, es geht euch und euren Vierbeinern gut? Der langersehnte Sommer ist nun endlich da, und während meine Pferde tagsüber meist im Offenstall schlafen, und nachts das kühle und bremsenfreie Wetter genießen, widme ich mich den Wartungsarbeiten meiner Weidezäune.
Immer wieder fällt mir dabei, auf wie viel Kilometer Litze ich dort schon verbaut habe. Wie viel tausende Isolatoren. (Nein, die Anzahl ist kein Witz) Dazu Torgriffe und anderes Zubehör.
Im Laufe der Jahre hat sich nicht nur die Anzahl der Weiden erhöht, sondern auch das benötigte Zubehör. Und kontrolliere ich die Weiden Stück für Stück, und bessere hier und da etwas aus oder schneide den Zaun frei, dann fällt mir auf, dass einige Sachen schon mehr als 10 Jahre erfolgreich ihren Dienst tun. Und das ist erstaunlich, hört man doch immer wieder die lauten Stimmen im Internet mit dem Standardsatz: »Wer billig kauft, kauft zweimal«

Irgendwie kann ich diesen Satz langsam nicht mehr hören, denn ich bin ehrlich, ich kann ihn so überhaupt nicht bestätigen. Sicher gibt es Zubehör, das zwar günstig ist, aber dessen Haltbarkeit und Praxistauglichkeit zu wünschen übrig lässt. Dennoch ist nicht pauschal alles günstige Pferde- oder Weidezaunzubehör schlecht. Gerade deswegen teste ich so gerne günstige Produkte auf Alltagstauglichkeit und berichte für euch darüber.

Daher hier einmal wieder ein Produkttest der flauschigen Art.

Getestet wurden Produkte der Versandfirma Westfalia:

Torgriff für Elektrozäune

  • Farbe: Gelb
  • Offene Ausführung
  • Vezinkt
  • Offene Zugfeder
  • Preis: 1,49 €

Diesen Torgriff nutze ich nun schon in der zweiten Saison. Die Verarbeitung ist gut und die Zugfedern halten auch dauernden Zug stand, ohne auszuleiern. Mehrfaches runter fallen auf Betonboden haben bislang alle überlebt, einzig ein Huftritt des Alpenpanzers hat aus einem Griff eine Ecke raus gebrochen. Die Farbe ist bislang nicht ausgeblichen und die Form ist wirklich handlich.

Hier vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkten, da ich mir noch eine geschlossene Form gewünscht hätte.

Bildschirmfoto 2015-10-18 um 21.43.24
Ringisolatoren im Eimer mit Einschraubhilfe

  • 100 Stück
  • Einschraubhilfe für den Akku Schrauber
  • Farbe: Schwarz
  • Lieferung im wiederverschließbaren Eimer
  • Preis: 14,99 €

Diese Isolatoren sind bei mir teilweise schon über 10 Jahre in Benutzung. Ich denke, das spricht für ihre Haltbarkeit. Sicher haben Einige äußerlich Rost angesetzt, aber das hat sie nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt. Selbst vor 10 Jahren verbaute Isolatoren lassen sich leicht abschrauben und wiederverwenden. Das Gewinde ist leichtgängig und lässt sich leicht per Hand einschrauben, allerdings empfehle ich bei einer Menge ab 50 Stück dazu Handschuhe.

Die Schraubhilfe habe ich aus Faulheit nie genutzt, einfach weil es von Hand – für mich – schneller geht. Ich habe in all den Jahren viele Eimer nach gekauft, weil die Weiden erweitert wurden und die Qualität war immer gut.

Hier vergebe ich ganz klar 6 von 6 Flauschepunkten!

Flauschepunkte 6 von 6

Zaunlitze -10mm – 4 x 0,16 Niro mm

  • 250 Meter

Hier habe ich 2 Varianten im Laufe der Jahre getestet.

Über 10 Jahre habe ich nun diese Litze im Test:

Breitband – 250 m – Gelb / Orange  

Bis auf eine Fehllieferung in einem Sommer vor Jahren, welche die Litze fast durchsichtig ausbleichen ließ, haben alle Lieferungen Litzen gebracht, deren Farbe durch die Sonne zwar etwas ausgeblichen ist, aber durchaus eine gute Sichtbarkeit auch nach vielen Jahren liefert.

Die Haltbarkeit wie auch die Stromführung ist auch nach all den Jahren immer noch gegeben.

Früher wurde diese Litze im günstigen Doppelpack zu etwa 12,99 €und 14,99 € angeboten. Leider gibt es sie nun nur noch im Einzelpack zu 11,99 €.

Daher bin ich nun umgestiegen auf diese Variante:

Weidebänder – 200 m

Dort gibt es die 10-mm-Variante in einem sehr deutlichen Orange mit den gleichen Werten.

Ich nutze sie nun im zweiten Sommer und die Farbe ist beständig und fällt auch auf großen Weiden sehr gut auf. Die Stromführung und Haltbarkeit lässt bislang keine Wünsche offen.

Der Preis ist mit 7,99 € für eine 200-m-Rolle zwar nicht so viel günstiger als die oben genannte Litze, aber hier war die Signalfarbe für mich ein Kaufgrund.

Ich kann daher für beide Litzensorten ganz klar 6 von 6 Flauschepunkte vergeben.

Flauschepunkte 6 von 6

Sicher ist euch aufgefallen, dass ich alles Zubehör bei Westfalia bestellt habe. Wer nun glaubt das ich von Westfalia gesponsort werde, dem kann ich versichern: Nein, dem ist nicht so.

Ich nutze diesen Versandhandel aber schon seit vielen Jahren wegen des großen Angebotes – nicht nur im Pferdebereich – und der schnellen Lieferungen. Und die Gratisgeschenke bei jeder Lieferung finde ich ebenso spaßig, wie die 30 Tage Zahlpause bei Bankabbuchung. Denn auch wenn wir immer genug Geld für Notfälle beiseite liegen haben, so ist es doch Murphys Gesetz, das genau dann das Weidezaungerät den Geist aufgibt- oder gestohlen wird, wenn das Auto in Reparatur muss, oder die Waschmaschine röchelnd in den letzten Zügen liegt. Und da darf ich ehrlich sagen, dass es manchmal auch einfach nett ist, wenn man eine ungeplante Anschaffung einen Monat verschieben kann.

Natürlich gibt es Firmen, die sehr hochpreisiges Weidezaunzubehör anbieten und von deren Qualität auch viele Pferdebesitzer überzeugt sind.
Dennoch muss teuer nicht immer gut bedeuten und billig nicht immer schlecht.
Genau deswegen teile ich meine Erfahrungen mit euch, um euch vielleicht eine Kaufentscheidung zu erleichtern, oder eine Anregung zu bieten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

 

Produkttest: Heunetze im Langzeittest

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder.
Ich hoffe, ihr genießt das Frühlingswetter mit seinen ersten zarten Blüten? Sicher seid ihr schon am Anweiden, und die Pferde fressen genüsslich das erste Gras. Und schon freuen wir uns auf die Zeiten des Sommers, wenn wir zwar von Mücken und Bremsen gefressen werden, aber nicht mehr so viele Heunetze stopfen müssen.
Da ich täglich 9 Heunetze benutze, von 3 verschiedenen Marken, habe ich einen Testbericht zusammengefasst. Vielleicht ist er euch eine kleine Hilfe bei der nächsten Kaufentscheidung. Also legen wir doch einmal los:

Getestet wurde über ca 8 Monate täglich:

  • Heunetz engmaschig von der Firma Krämer
  • Heunetz Corner von der Firma Loesdau
  • Heunetz selbst gemacht aus Anhängernetzen der Firma XS von Aldi Süd

Damit der Test fair ablief, wurden alle Netze ohne Einfüllhilfen von Hand befüllt. Alle Netze wurden abwechselnd an allen Futterstationen mit Karabinern befestigt:

  • In der HeuraufeHeunetz_6
  • Am HeunetzhalterHeunetz_2
  • An Bäumen frei schwingendHeunetz_7
  • Im Stall an den Balken

Zusätzlich gab es ebenso loses Heu im Stall – das nur zur Erwähnung wegen der oft kritisierten Fresshaltung bei Netzen . 😉

Doch nun zu den einzelnen Netzen:

Heunetz engmaschig von der Firma Krämer:

  • Maschenweite: 5 x 5 cm
  • Fassungsvermögen: ca 5 kg
  • Farben: Schwarz, Azur, Braun, Capri Blue, Kirsche, Navy, Pistazie, Purpur und Violett
  • Preis: 9,99 €

Das engmaschige Netz von Krämer ist zu Anfang etwas steif. Hat man via umstülpen den Trick einmal raus, geht das Befüllen sehr leicht und schnell. Die Verschlusskordel ist gewöhnungsbedürftig, kannte man das Vorgängermodell. Die neue Kordel ist zwar deutlich länger und stabiler, aber die Knoten halten nicht so gut.
In den 8 Monaten Gebrauch hat sich bei zwei Netzen jeweils ein kleines Loch ergeben.
Durch die größere Maschenweite bevorzugen die Pferde lieber das Krämer-Netz als die 3 oder 4 cm Variante.

Fazit:
Ein gutes Netz zu einem angenehmen Preis. Die Farbauswahl wertet das Ganze auch noch ein wenig poppig auf.
Einziger Kritikpunkt ist der Preisanstieg im Laufe der letzten Jahre für das gleiche Netz, ebenso die neue nicht ganz so handliche Verschlusskordel.

Hier vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkten.

5 von 6 Flauschepunkten

 

 

 

Heunetz »Corner« von der Firma Loesdau:

  • Maschenweite: ca 3 x 3 cm
  • Füllmenge: Heu gepresst ca. 22 kg / Heu lose ca. 10 kg
  • Farbe: Weiss
  • Preis: 13,95 €

Das Heunetz »Corner« ist sehr weich und bietet eine große Öffnung zum Befüllen, da man die gesamte obere Seite öffnen kann. Schwachpunkt sind hier ganz klar die zwei Baumwollkordeln, die als Verschluss dienen sollen. So öffnen sich diese häufig im Gebrauch wie von Zauberhand allein. Ebenso bieten sie selbst im geschlossenen Zustand genug Platz für eine diebische Pferdenase.
Ich habe das Problem einfach gelöst, indem ich eine zusätzliche Kordel durch die Öffnung gewoben habe. Alternativ kann man auch Mehrweg Kabelbinder als Verschluss benutzen.

Die Pferde haben die 3 x 3 cm-Netze schnell akzeptiert und kamen erstaunlich gut damit zurecht. Auch wenn die 5 x 5 cm-Netze ihre Favoriten waren, so wurde auch aus dem sehr engmaschigen Netz gerne gefressen.

Oben an den Netzen befinden sich 2 verstärkte Ösen zum Aufhängen der Netze. Diese haben sehr gut gehalten.
Die Seitennähte waren leider nicht so gut vernäht, denn wenn ich die Netze dort zusätzlich mit Karabinern fixierte, löste sich die ein oder andere Seitennaht.
Gut ich gebe deswegen keinen Punktabzug, denn die Seitennähte waren dazu nicht gedacht, aber ich würde mir 2 weitere Fixierungspunkte wünschen.
Löcher gab es in der Gebrauchszeit kein Einziges!
Die weiße Farbe ist allerdings nicht ganz so gut gewählt, hier würde ich mir mehr Auswahl wünschen.

Fazit:
Ein gutes Netz zum günstigen Preis.

Auch wenn noch ein wenig Verbesserungsbedarf nach oben ist, vergebe ich auch hier ganz klar 5 von 6 Flauschepunkten.

5 von 6 Flauschepunkten

 

 

 

Heunetz selbst gebastelt aus dem XS-Anhängernetz der Firma Aldi SÜD
Hier die Bilder, samt Bastelanleitung dazu:
https://www.facebook.com/celeste.drake.books/posts/1646972292253905

  • -Maschenweite ca 4 x 4 cm
  • Füllmenge ca 10-12 kg, je nachdem wie groß man die einzelnen Netze macht
  • Farbe: Grün
  • Preis: ca 4 €, wenn man die Kordel noch mit einrechnet.

Wie oben in der Bastelanleitung beschrieben waren die Netze ein Selbstversuch. Viele im Netz sagten die halten nicht, die Pferde fressen Löcher rein, die gehen nach 2 Tagen kaputt usw.
Was soll ich sagen?
Sie halten, und zwar immer noch. Das Befüllen ist wie bei den Netzen von Loesdau über die obere Öffnung geregelt und geht daher schnell von der Hand. Auch die Kordel zum Verschließen habe ich nach kurzer Zeit derart schnell durchgezogen, das ich mich davon nicht gestört fühlte. Die Pferde fressen gerne aus den Netzen, die Maschenweite macht ihnen nicht wirklich etwas aus.
Zu dem 3 x 3 cm-Netz von Loesdau sehe ich von der Fresszeit keinen bemerkenswerten Unterschied.
Mittlerweile hat sich in ein Netz ein kleines Loch geschlichen, allerdings bei dem Preis / Leistungsverhältnis ist das mehr als vertretbar.

Fazit:
Ich glaube nicht das alle Anhängernetze diese Qualität aufweisen, um als Heunetz zu überleben wie das XS-Netz von Aldi SÜD. Aber sollten diese einmal wieder ins Angebot kommen, werde ich meinen Aldi gnadenlos plündern und weitere Heunetze basteln. Denn zu diesem Preis sind sie einfach unschlagbar. Denn da ärgert man sich nicht über ein Loch, oder wenn eines mal gestohlen wird.

Von daher mein absoluter Testsieger – ich hätte es vorab NIE gedacht – mit 6 von 6 Flauschepunkten!

Flauschepunkte 6 von 6

 

Testbericht: Loesdau – »Heunetz Corner«

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder.

In der letzten Woche habe ich mich ausgiebig dem Basteln von Heunetzen gewidmet. Aber ebenso habe ich auch gekaufte Netze. Diesmal möchte ich von meinen Erfahrungen mit meinen Loesdau Netzen berichten.
Ich nutze ja schon einige Jahre Heunetze, denn das Fressen aus engmaschigen Netzen sorgt für eine längere Fressdauer. Dazu schlunzen die Pferde nicht mit dem Heu herum, denn wir alle kennen es doch: Liegt es auf dem Boden dann äppelt oder pushert das Pferd wenigstens einmal hinein.
Um solchen Klogeschichten vorzubeugen, nutze ich die Netze in Heuraufen oder an meinem Heunetzständer. Denn ich gestehe, ich bin ein Faulschlumpf, und so bereite ich pro Nase 2 große Netze vor. Eines in der Heuraufe, das sie morgens nutzen dürfen, und eines am Heunetzständer, dessen Zugang erst abends geöffnet wird. Einmal beide Stationen vorbereitet saue ich mich nur einmal ein, und muss abends nur noch die Zugänge zur extra Station öffnen. Bedingt durch verschiedene Futterstationen brauche ich also auch doppelt so viele Netze.
So kamen vor einigen Monaten auch die Loesdau Netze dazu.

Eckdaten: 

Zum Heunetz

  • Preis 13,95 €
  • Farbe: weiß
  • Maschenweite 3 cm
  • Größe 0,90 x1,20 m
  • 2 Verschlusskordeln
  • 2 Aufhängeösen aus Stoff
  • Fassungsvermögen Heu gepresst ca. 22 kg / Heu lose ca. 10 kg

Nutzung:
Das Befüllen des Netzes geht recht einfach, da man das Netz oben über die gesamte Länge öffnen kann. Ob man also loses Heu von Rundballen, oder ganze Scheiben von kleinen Quaderballen einfüllt, ist egal. Es geht leicht von der Hand.
Der Verschluss ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Über die gesamte Länge gibt es nur 2x die Möglichkeit via angebrachte Kordel, das Netz oben zu verschließen. Dazu löst sich die Kordel recht schnell, sei es mit Schleife verschlossen, ebenso wenn man sie verknotet.
Durch die 2 Verschlussstellen ist es einem geschickten Pferd also durchaus möglich seinen Rüssel – wahlweise auch einen Huf – in einem Akrobatikakt in das Netz zu schleusen. Mir persönlich war das zu gefährlich, daher habe ich eine extra Kordel als Verschluss über die gesamte Länge gezogen.
Das ist zwar etwas mehr Aufwand, aber es ist mir immer noch mir lieber als ein zerstörtes Netz oder ein grinsender Haflinger.
Ich habe die Netze in den Heuraufen mit Karabinern an 4 Ecken befestigt, oder aber am Heunetzstand, ebenfalls mit Karabinern eingehängt.

Die Pferde selber kamen mit den kleineren Maschen sehr gut zurecht.
Es wurde gezupft, gerupft, gebissen und mit den Hufen gescharrt. Die Netze halten bis jetzt ohne Probleme sogar dem Panzerlein wie dem gewitzten Shetty stand.

Die Farbe der Netze ist allerdings etwas ungewöhnlich und das Weiß wird schnell schmutzig. Entweder man wäscht die Netze öfters, oder lebt mit einer farblichen Veränderung. Da ich aber keinen Werbespot für »Der weiße Riese« drehen möchte, kann ich mit der Verfärbung leben.

Fazit:
Ein großes Netz für einen kleinen Preis.
Gerade für Einsteiger ist es ein günstiges Netz in einer sehr kleinen Maschenweite.
Dazu passt eine Menge Heu hinein und es lässt sich leicht befüllen.
Einzig die mangelnde Farbwahl wie der Verschluss sorgen für Punktabzug.
Somit vergebe ich eine klare Kaufempfehlung und 5 von 6 Flauschepunkten!

Flauschepunkte

Flauschige Grüße
Celeste

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Produkttest: Stonedeek Trainingsboots, von der Firma Krämer Pferdesport

Hallo meine Flauschehasen,
auch heute gibt es wieder etwas neues von der Gruppenmutti.

Ich besitze viele Boots, um genau zu sein eine ganze Kiste voll.
Darin befinden sich mehrere Sätze Professional Choice SMB II Boots in verschiedenen Farben, aber auch Les Vogt oder No-Name Gamaschen.

Letztes Jahr hat mich allerdings die Farbe gelockt, das gebe ich ehrlich zu: ROSA!
Ich meine, wir reden von Rosa, und jeder weiß ja, wie sehr ich diese Farbe liebe.
Dazu habe ich diese Farbe für mein Panzerlein auserkoren, und es kann ja nicht sein, dass sie immer die Sachen der anderen Damen »auftragen« muss.
Also bestellte ich letztes Jahr 2 Paar Boots in Rosa und in Größe L.
Denn Panzerlein hat zwar kein Haflinger Pummelfee Format, allerdings deutlich dickere Beinchen als ihre gleich großen Quarterfreunde.

Das führt mich auch direkt zu meinem heutigen Produkttest:
Stonedeek Trainingsboots von der Firma Krämer Pferdesport

Artikel:

Artikelnummer : Nr.: 182110
Preis: 29,90 € / 24,90 € (Je nach Farbe)

Wählbare Farben:

  • Schwarz
  • Kirsch
  • Olive
  • Pink
  • Rosa
  • Smaragd

Größen:

  • Small
  • Medium
  • Large

Zu den Stonedeek Trainingsboots, Krämer 

Die Boots kamen an und die Farbe begeisterte mich.
Das Material war etwas dicker als z.B. Professional Choice Boots, dafür aber weicher und biegsamer.

Hier ist es natürlich eine Glaubensfrage, ob man an die stützende Wirkung mancher Elite Firmen glaubt, oder einfach die Boots zum Schutz der Pferdebeine nutzen will.
Da die Beinchen meiner Dame knackig und gesund sind, sollen sie also nur schützen und nicht stützen. Dazu wertet diese hübsche Farbe das natürlich ungemein auf. 😉

Handhabung:

Im Handling waren die Boots sehr angenehm. Das Klett ließ sich gut lösen, und ebenso gut wieder befestigen. Auch Dreck oder Haare in humanen Mengen haben die Klettkraft nicht beeinträchtigt.
Mit den Fingern als auch einer Bürste ließ sich das Klett leicht reinigen.
Spezielle Klett Reinigungsbürsten habe ich dazu nicht verwendet.

Die Pferde empfanden die Boots ebenfalls als sehr angenehm. Selbst das erste Anziehen ging dank des leicht zu öffnenden / schließenden Kletts einfach vonstatten. Da die Boots nicht so starr sitzen wie manche der Elite Hersteller, waren sie auch für ein junges Pferd als jungfräuliche Erfahrung ein positives Erlebnis.

Haltbarkeit:

Im Gebrauch über ein Jahr zeigten sich bislang keine Schwachstellen.
Der Klett hält bombig und wird nicht fransig.
Nähte hielten alle problemlos.
Die Farbe hat sich gehalten, kein ausbleichen, kein Farbverlust.

Gewaschen wurde in der Maschine mit Colorwaschmittel, Weich- und Hygienespüler im Jute Beutel oder im verschlossenen Kopfkissenbezug.
Dies, samt schleudern, überlebten sie ohne Probleme.

Das bei den hellen Farben manchmal nicht alle Flecken verschwinden sollte man bedenken, allerdings denke ich das ich doch mal ein Fleckenpulver versuchen werde.

Fazit:

Ich mag diese Boots.
Man bekommt sie für kleines Geld und das sind sie auch absolut wert.
Ich habe schon den 3-fachen Preis für schlechtere Boots gezahlt, welche nicht annähernd so gehalten haben.

Von daher: Eine absolute Kaufempfehlung!

Flauschige Grüße
Celeste

 

 

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Produkttest: Heunetz engmaschig, von der Firma Krämer

Hallo meine Flauschehasen da bin ich wieder.

Diesmal möchte ich euch wieder an einer Produktbewertung teilhaben lassen. Denn auch wenn man viele Testberichte im Internet findet, so lese auch ich lieber persönliche Erfahrungsberichte. Dazu dürfen natürlich Bilder nicht fehlen oder verschiedene Nutzungsmöglichkeiten, auf die ich so nie gekommen wäre.

Ich war vor Jahren auf der Suche nach passenden Heunetzen. Die Maschenweite sollte klein, aber eben auch nicht zu klein sein.
Gerade wenn die Pferde sich an engmaschige Netze gewöhnen sollen, kann ein zu kleiner Abstand den kleinen Zerstörer im Pferd erwecken. Ebenso wollte ich ein kleines, handliches Netz und kein Großraumnetz. Auch wenn sich diese mit größeren Mengen befüllen lassen, so kann man diese schlecht vorbereiten, da man sie wegen des Gewichts vor Ort befüllen muss. Und da ich nicht der grüne Hulk bin, auch wenn ich 30-Liter-Wasserkanister schleppe, habe ich mich lieber für die handliche, 5 kg-Netzvariante entschieden.

Im Dschungel der Angebote bin ich damals über die Heunetze von Krämer gestolpert.
Da der Preis recht niedrig war, bestellte ich gleich 4 Stück und habe sie auf Herz und Nieren geprüft. Die Pferde haben natürlich sehr motiviert dabei geholfen.

Hier also mein Bericht:

Testbericht: Heunetz engmaschig, von der Firma Krämer

Artikel:

Bestellnummer: Nr.: 450199–AZ
Preis: 8,99 €
Maschenbreite: ca. 5 x 5 cm
Maße unbefüllt: L 96,5 x B 96,5cm
Fassungsvermögen: ca. 5 kg, aber bei gutem Befüllen sicher auch mehr.

Zum Heunetz, Krämer

Farben:

  • Azur
  • Kiwi
  • Navy
  • Violett

Haltbarkeit:

Ich benutze diese Heunetze seit Sommer 2011 und habe sie 3 Jahre benutzt, bevor sie nun letzten Winter ausgetauscht wurden. Somit kann ich guten Gewissens sagen, dass der Preis für die Haltbarkeit sehr angemessen ist.

In den 3 Jahren haben sie:

  • An Bäumen hängend
  • In der Raufe hängend
  • Über einen Holzrahmen gespannt

ihre Dienste geleistet.

Selbst einen etwas ruppigeren Umgang, der bei Pferden nicht ungewöhnlich ist, haben sie problemlos überstanden.

Nutzung:

Das Befüllen geht relativ einfach, indem man die Ränder nach außen klappt, das Netz zu 2/3 befüllt, die Ränder wieder umschlägt und den Rest befüllt.

Als Alternativen gehen auch Einfüllhilfen oder Eimer, deren Boden man entfernt hat. Die fügt man in das offene Netz ein und hat so eine stabile Öffnung zum Befüllen.
Allerdings habe ich die nie gebraucht.

Das Füllen geht zügig und mit den langen Kordeln lassen sich die Netze gut verschließen und befestigen.

Die Pferde hatten von Anfang an keine Probleme mit den Netzen.
Am ersten Testtag habe ich kurz etwas Heu durch die Öffnungen gezupft, und 5 Minuten später haben alle, vorher Heunetz unerfahrenen Pferde, fleißig am Netz gezuppelt. Gerade für die Eingewöhnung ist der 5-cm-Abstand also ideal.

Fazit:

Wer ein Netz in dieser Maschenweite, oder für bis dato Heunetz unerfahrene Pferde sucht, ist mit dem Krämer Netz sehr gut bedient.
Der Preis ist im Verhältnis zur Haltbarkeit und Qualität sehr angemessen.

Von daher eine klare Kaufempfehlung.

Flauschige Grüße
Celeste

 

 

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Produkttest: Mähnengummis

So meine Lieben auch diesmal möchte ich euch mal wieder mit einer kleinen Produktrezension beglücken. Diesmal habe ich mich Mähnengummis verschiedener Sorten/Material und Hersteller gewidmet und daran wollte ich euch teilhaben lassen.

Getestet wurde mit langen Zöpfen, die tagelang halten sollten.

Im Test hatten wir:

Waldhausen Mähnengummis schwarz

Die Waldhausen Mähnengummis werden in weiß und schwarz angeboten. Verpackt sind sie in einem kleinen wiederverschließbaren Plastikbeutelchen. In der Tüte befinden sich laut Hersteller 50 Gramm, zu einem Preis von 1,69 €.

Bestellt man sie z.B. über Amazon, fallen noch extra Versandkosten von 3,49 € an, was die ganze Sache nicht so günstig macht.

Allerdings werden die gleichen Mähnengummis auch im Reitsporthandel, wie beispielsweise Equiva, angeboten, und da entfallen natürlich die Versandkosten.

Im Praxistest sind die Mähnengummis matt schwarz, fast ein wenig grau, und nicht wirklich glänzend. Zu Schau und Turnierzwecken würde ich sie nicht unbedingt benutzen, sondern zu einer etwas eleganteren Variante greifen. Vom Material her sind sie recht dick und bislang ist nicht ein einziger gerissen. Allerdings sorgt das dickere Material dafür, dass man sich nicht zu viele Gummis auf einen Finger ziehen kann, ohne in Blutnot zu geraten, oder Schmerzen zu bekommen. Gerade wenn man viele Pferde einflechten muss, sollte man das bedenken. Gehalten haben die Gummis bei normalen Zöpfen tagelang und ließen sich auch wieder leicht entfernen.

Mähnengummis in Pink/Rosa aus dem Netproshop

Diese Mähnengummis werden in einer Vielfalt an Farben angeboten:

  • Braun
  • Schneeweiß
  • Rosa/Pink
  • Schwarz
  • Hellblau
  • Orange
  • Gold
  • Silber

Verpackt sind sie in kleinen Beutelchen mit 500 Stück und kosten 3,65 € zuzüglich 3,99 € Versandkosten. Leider sind die Beutel nicht wiederverschließbar und somit muss man sie nach dem Öffnen zum Beispiel in einer kleinen Box oder Tüte lagern.

Das Material ist gewöhnungsbedürftig. Die Gummis sind länglich und aus einer Art Plastik. In der Tüte kleben sie in- und aneinander, was den Gebrauch nicht erschwert, aber dennoch sehr lästig ist. Um die Finger lassen sie sich gut legen, aber durch die Größe halten sie nicht von alleine.

Im Praxistest muss ich leider anmerken, das sie auch nicht wirklich reißfest sind. Bei etwa 30 Zöpfen lassen 2-3 Gummis ihr Leben. Dazu verlieren die Gummibänder durch die Dehnung beim Befestigen deutlich an Farbe. Durch das seltsame Material lässt sich das Gummiband auch nicht wirklich formschön um die Zopfenden wickeln. Gehalten haben sie allerdings tagelang, und auch das Entfernen der Bänder war einfach und problemlos.

Effol niemals Reißer Mähnengummis, bunt

Diese Mähnengummis werden in einer 400 Stück bunten Mischung oder in farblos angeboten zu einem Preis von 5,99 € bei einer kostenlosen Lieferung bei einer Amazon Bestellung.

Die Mähnengummis werden bunt gemischt in einer kleinen wieder verschließbaren Tasche geliefert. Im Praxistest war das äußerst angenehm durch den Zip-Verschluss .

Auch wenn die Gummis gemischt in der Tasche liegen, kleben sie nicht aneinander, und man kann problemlos auch einzelne Farben aussortieren.

Die Farben waren wie folgt bunt gemischt:

  • Blau
  • Grün
  • Hellgrün
  • Gelb
  • Orange
  • Rot
  • Lila
  • Dunkelviolett
  • Rosa
  • Hellblau

Und auch wenn sie im Gebrauch gedehnt wurden verblassten die Farben nicht! Das Aufwickeln war einfach und formschön zu handhaben. Die Gummis sind kleiner und dünner als die Waldhausen-Gummis, lassen sich aber sehr leicht über die Finger ziehen und auch mehrfach »stapeln«. Einige sind im Gebrauch gerissen, etwa 2 von 30 Stück bei normalem Gebrauch.

Gehalten haben auch diese mehrere Tage, trotz des dünnen Materials.

Entfernen ließen sie sich recht gut, auch wenn sie dabei rissen. Allerdings verwende ich Mähnengummis kein zweites Mal.

Mein Fazit:

Das Farbangebot der Netprosjop Mähnengummis wirkt auf den ersten Blick einladend, überzeugt aber in der Praxis nicht wirklich. Dadurch, dass der Gebrauch umständlich ist, und die Gummis an Farbe verlieren mit dem Dehnen, werde ich sie nicht wieder kaufen.

Die Waldhausen Mähnengummis sind nett, stabil und sehr haltbar. Hier kann ich guten Gewissen eine Kaufempfehlung aussprechen.

Mein Favorit sind jedoch die bunten Effol Mähnengummis.

Allein die praktische Tasche, die Vielfalt an bunten Gummis, welche auch wirklich die Farbe behalten, schaffen eine angenehme und einfache Nutzung.

In diesem Sinne eine absolute Kaufempfehlung! 🙂

Flauschige Grüße

Celeste

 

Produkttest: Waldhausen Griffy Longierleine

5So meine süßen Flauschehasen, hier habe ich zur Abwechslung mal wieder eine kleine Produktrezension für euch.

Wie die Beobachter meiner Autorenseite schon wissen, hat mir meine liebste Oompa Loompa noch ein Päckchen zu kommen lassen, bevor sie sich in den Urlaub verkrümelt hat. Nun gut, auch Oompa Loompas brauchen Urlaub. Denn sie sucht ja immer noch nach der heiligen Kakaobohne und da bekommt sie ab und an auch Ausgang. Kurz bevor sie in den Urlaub fuhr, hatten wir ein Gespräch über eine pinkfarbene Longe.
Ja, ihr habt richtig gelesen: PINK!
Ich meine, wer kann Pink schon widerstehen?
Schließlich reden wir hier von was? Ja, Pink!

In Anbetracht dessen, dass ich eine neue Longe benötigte und schon eine weile auf der Suche war, hat meine Oompa Loompa mir eine schicken lassen. (Außerdem hat auch sie einen kleinen pink Fetisch, auch wenn sie es nie öffentlich zugeben würde. 😀 )

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Zum Produkt:
Amazon lieferte mal wieder binnen weniger Tage, so dass ich nicht zu lange auf die Folter gespannt wurde. Denn wer kennt nicht die Freude, wenn der Postbote mit einem Pferdepäckchen erwartet wird? Man lauert förmlich hinter der Türe und springt den Postboten fast an, um ihm mit einem Freudenschrei das Päckchen zu entreißen.
Wer brauch schon Schuhe? Wer brauch schon Handtaschen? Was mich in Ekstase versetzt, ist pinkfarbenes Pferdezubehör!

Nun aber zu den Angaben der Longe:

Preis:
Die Longe kostet zwischen 8,81 € und 12,99 € und ist somit nicht teurer als bei einem Reitsporthändler. Vielmehr ist sie samt Porto sogar immer noch sehr günstig.

Farben:
Auch die Farbauswahl ist enorm:

  • Gelb
  • Orange
  • Pink
  • Schwarz
  • Weiss
  • Grau Schwarz
  • Lila
  • Rot
  • Blau/Beige

Als die Longe ankam war ich positiv überrascht. Die Longe war in einer Plastiktasche mit Reißverschluss und Griff verpackt, welche sich auch zur weiteren Aufbewahrung nutzen lässt.
Ob sorgfältig aufgerollt, oder zusammen gekruschelt passt die Longe immer wieder in die Tasche hinein. So hat man sogar als kleiner Ordnungsmuffel immer die Möglichkeit diese schnell zu verstauen.

Die pinke Farbe ist sehr intensiv. Der messingfarbene Karabiner scheint solide verarbeitet und besitzt keine scharfen Kanten, wie es oft bei günstigen Produkten der Fall ist.
Das Material der Longe ist sehr weich, fast schon ein wenig flauschig und sehr angenehm bei der Benutzung:

  • Mit Strickhandschungen fand ich die Longe etwas rutschig in der Hand
  • Mit Stoff/Lederhandschuhen hatte man einen guten festen Griff
  • Ohne Handschuhe war der Griff fest und angenehm
    Ein simuliertes Durchrutschen brannte nicht so sehr auf der Haut, wie bei den normalen Nylonlongen.

Angenehm ist auch das Gewicht. Diese Longe ist sehr leicht, was auch für die Pferde angenehmer ist. Gerade wenn man Minis damit longiert, kann eine normale Longe schon ein enormes Gewicht auf die Nase bringen.

Mein Fazit:
Ich habe deutlich mehr bekommen als ich zu dem Preis erwartet habe und kann nur eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

(Natürlich findet ihr den Artikel auch unter dem Menüpunkt „Jetzt kaufen“ – „Empfohlene Produkte“.)

Flauschige Grüsse
Celeste