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Produkttest: Crenova Wildkamera

Hallo meine lieben Flauschehasen, heute möchte ich euch wie versprochen von meinen Erfahrungen mit der Wildkamera berichten. Bewusst wurde ein relativ günstiges Anfängermodell gewählt und ausgiebig getestet.

Vollständige Produktbezeichnung

Crenova 12MP 1080P HD Wildkamera 120° Breite Vision Infrarote 20m Nachtsicht 2.4″ LCD Jagd Kamera Jagdzeug Überwachungskamera Nachtsichtkamera

Packungsinhalt

  • 1 x Wildkamera
  • 1 x Bedienungsanleitung
  • 1 x Wandhalterung
  • 1 x Gurt zur Befestigung an Bäumen
  • 1 x USB-Kabel
  • 1 x AV-Kabel

Erhältlich ist sie zum Beispiel über Amazon zu einem Preis von 83,99 €. (Stand 25.02.2018)

Nicht dabei ist die nötige Speicherkarte, diese muss man extra erwerben, ebenso die nötigen Batterien / Akkus.

Technische Daten

  • Auslösegeschwindigkeit: 0,6-0,8 Sekunden
  • Reichweite Blitz: 20m
  • Videoclip: 1280 x 720 bei 30 Bildern pro Sekunde, 640 x 480 bei 30 Bildern pro Sekunde
  • Dateiformate: JPG/AVI
  • Speicher: Externer Speicher (TF-Karte bis zu 32GB) / Interner Speicher (8Mx16 SDRAM)
  • Videolänge: 10 Sekunden pro Abschnitt
  • Leistungsfähigkeit tagsüber: 1m bis unendlich; nachts: 3m bis 20m
  • Audioaufnahme: Ja
  • Automatische Abschaltfunktion: Ja, innerhalb von 2 Minuten, wenn das Tastenfeld nicht berührt wird
  • TV-Ausgang: Ja
  • PC-Schnittstelle: Mini USB2.0
  • Leistungsversorgung: 4 x AA; Erweiterbar auf 8 x AA; externe 6V Leistungsversorgung, mindestens 2A

Handhabung

Zuerst ist mir aufgefallen, wie klein und leicht die Kamera ist. Das Gehäuse ist jedoch sehr stabil und macht auch mit seinem Tarnlook einiges her.
Zumindest würde ich sie an Bäumen im Wald ohne ein Hinweisschild nie wieder finden. Die Tarnung ist also absolut gegeben.
Mit 2 Verschlussclips ist sie schnell zu öffnen oder zu schließen.
Mit einem Gurt oder der Wandhalterung lässt sie sich überall leicht befestigen und in Position setzen.

Die extra besorgten Batterien lassen sich leicht einlegen und wechseln.
Das Wechseln der Minikarte stellt mich jedoch jedes Mal vor eine Herausforderung. Hält man die Kamera in der Hand, geht es noch recht leichter vonstatten. Ist sie hingegen, an einem Baum oder an einer Wand befestigt, gestaltet sich der Wechsel schon schwieriger. Das liegt daran, dass die kleine Minikarte in den Slot nicht nur eingeführt, sondern eingerastet werden muss. Ohne etwas längere Fingernägel schon schwer genug, aber wenn die Kamera wie bei mir am Stall befestigt ist, dann wird es umso schwerer. Die Karte wird unten eingeführt und man muss sie mit dem Fingernagel einrasten lassen ohne das sie raus rutscht und runter fällt. Will man sie wieder entfernen muss man sie wieder durch Eindrücken mit dem Fingernagel entriegeln. Mehrfach ist mir bei dieser Aktion schon die Karte runter gefallen bzw. quasi entgegen geschossen, einmal sogar unauffindbar, quer über den ganzen Paddock.
Mit etwas Übung wird es aber leichter und die Karte geht immer seltener auf Wanderschaft.

Die Einstellungen sind trotz Anleitung auf Englisch leicht zu bedienen. Uhrzeit und Datum, aber auch Bild-/Videoeinstellungen, sowie auch die Auslösezeit lassen sich leicht über Schieberegler auswählen.

Praxis

Ist die Kamera einmal eingestellt und positioniert macht sie – bis auf den Kartenwechsel – wirklich Freude. Natürlich könnte man die Bilder mit den beigefügten Kabeln auch auf ein Tablet / Laptop oder Ähnliches übertragen. Aber wer will schon diese Geräte immer mitschleppen oder gar bei Regen oder Schnee übertragen?
Ich persönlich bevorzuge daher Wechselkarten. Das heißt, ich habe immer eine leere Karte dabei, wechsele diese alle paar Tage gegen die Karte mit den aktuellen Bildern aus und werte sie Daheim aus.
So ist immer eine Karte in der Kamera, und ich kann die Bilder sichten, wie ich gerade Zeit und Lust habe.

Von der Qualität der Bilder war ich ziemlich angenehm überrascht. Die Aufnahmen sind erstaunlich scharf, der Bewegungsauslöser nimmt selbst Vögel im Flug auf, und auch die Nachtaufnahmen sind, selbst bei Nebel, wirklich unerwartet gut.
Der Batterieverbrauch ist sparsam, bei einem 5 Minuten Timer und etwa 1000 Bildern im Monat reichen 8 Mignon Batterien der günstigsten Sorte.
Akku Batterien sind natürlich auch möglich und der Umwelt zuliebe zu benutzen.

 

Fazit

Eine gute Kamera für kleines Geld.
Natürlich kann sie nicht bei Modellen mithalten, welche gleich Live Bilder übertragen oder an Handy / PC senden. Aber das war hier ja auch nicht gewünscht.
Es ist eine Kamera die in Bildern festhält, was alles am Stall passiert, wenn man selber nicht da ist.

So habe ich dank der Kamera schon eine Dame aufgenommen, die trotz Verbotsschilder, fütterte. Dadurch konnte sie anhand der Bilder ausfindig machen und das klärende Gespräch suchen, um es zukünftig zu unterbinden. Ebenso weiß ich, welche Wildtiere bei mir nachts unterwegs sind und wann meine Jäger da sind. Ebenso weiß ich nun aber auch, wer am Stall einfach nur Rast macht.
Aufgrund der Abgeschiedenheit bin ich allerdings auf die wärmeren Temperaturen gespannt und wann die ersten liebestollen Pärchen sich verirren. Trotzdem hoffe ich, dass sie die ›Achtung Kamera‹-Schilder nicht übersehen und ich nicht spontan beim Sichten der Bilder erblinde.
Aber zurück zu den Vorteilen, der über den Tag verteilten Bilder: Man bekommt einen guten Überblick über den ganz eigenen Tagesablauf der Pferde. Wann sind sie wach, was treiben sie so und welchen Unsinn habe ich bisher verpasst und nur noch die Resultate begutachten können. Selbst nach all den Jahren, gewährt es mir neue und spannende Einblicke, denn es ist erstaunlich, wie viele Informationen diese Bilder liefern. Da macht das Auslesen der Karte jedes Mal aufs neue Spaß.

Ich kann die Kamera wirklich nur empfehlen und vergebe daher 5 von 6 Flauschepunkten

Ein Punkt Abzug wegen dem Kartenwechsel ,der etwas umständlich ist, ansonsten ist die Kamera wirklich toll.

Flauschige Grüße
Celeste

Für euch noch einige weitere Aufnahmen:

 

Produkttest: Holzpellets als Einstreu

Hallo meine Flauschehasen, nachdem ihr eine Weile nichts mehr von mir gehört habt,  widmen wir uns diesmal einem neuen Produkttest: Einem Einstreu für die Boxen bzw. den Offenstall.

Viele von uns nutzen bislang die gängigen Bodenbeläge, zum Beispiel das sehr beliebte Stroh, Sägespäne, aber auch verschiedene Arten von Pellets oder Platten, Matten und Teppiche. Die Auswahl der Liegeflächen wird immer umfangreicher, richten sie sich nach den verschiedenen Bedürfnissen der Pferde, wie auch deren Halter. Manche wollen weniger Einstreu verbrauchen, andere kleinere Mistmengen. Wieder andere wollen den Arbeitsaufwand so geringer wie möglich halten oder aber das Pferd braucht mit einem gesundheitlichen Problem einen alternativen Bodenbelag. Die Auswahl ist also verständlicherweise groß.

Diesen Winter habe ich mich auf – für mich – Neuland gewagt. Was ich euch natürlich keineswegs vorenthalten möchte. Daher werde ich heute von meinem Test mit den Holzpellets berichten:

Dieses Jahr stand ich, wie bereits letzten Herbst, vor einem großen Dilemma: Der Heudealer meines Vertrauens bot kein Stroh an. Da ich aber nur von ihm Bio Heu und Bio Stroh kaufen möchte, habe ich letztes Jahr schon in Ermangelung an Stroh mit Heu eingestreut. Ja, die Pferde hat es gefreut, dennoch war die Saugleistung wie erwartet nicht zufriedenstellend, dazu war die Mistmenge natürlich enorm.
Als sich herauskristallisierte, dass auch in diesem Jahr kein Stroh zur Verfügung stehen würde, habe ich mich in verschiedenen Gruppen und Foren belesen. In diesem Zusammenhang bin auf verschiedene Pelleteinstreu gestoßen.

Da die Auswahl groß war und jeder sein Einstreu in höchsten Tönen lobte, war mir das keine wirkliche Hilfe.

Also überlegte ich, was mir persönlich wichtig ist, zum Beispiel:

  • Dass ich das Streu in kürzester Zeit bekommen kann.
  • Keine zu langen Fahrtwege zur Beschaffung. (Schnee, schlechtes Wetter, Zeitmanagement)
  • Dass ich die Säcke selber transportieren kann. (Big Bags fallen da raus)
  • Dass ich nicht große Mengen lagern muss, (Grossabnahme) sondern jederzeit Kleinstmengen nachkaufen kann.

Da mein nächster Reitsporthandel als einfache Strecke wenigstens eine Stunde entfernt ist, der Baumarkt aber in 10 Minuten zu erreichen, wagte ich den Versuch mit stinknormalen Heizpellets. Diese wurden in verschiedenen Gruppen, immer wieder wärmstens empfohlen. Also schnappte ich mir mein kleines Auto und probierte es einfach.

In den Baumärkten werden die Säcke mit etwa 15 kg angeboten. Man sollte darauf achten, dass es Weichholz ist (z.B. Kiefer) und keine Bindemittel verwendet werden.
Diese Säcke sind recht gut zu stapeln und auch als Frau locker zu transportieren.

In meinen Corsa passen 15 Säcke in den Kofferraum. Klappe ich die Rückbank um, würden sicher 30 – 40 hineinpassen. Mit etwas guten Willen lassen sich also auch große Mengen Pellets auf einmal  in einem kleinen Auto transportieren. Man sollte nur vorher einen Blick auf den Fahrzeugschein werfen, wie hoch das zulässige Gesamtgewicht ist, damit man das Fahrzeug nicht versehentlich überlädt.

 

Ein kleiner Tipp am Rande: Es empfiehlt sich immer etwas Packband im Auto zu lagern, falls doch mal ein Sack aufreißt. Bislang ist es mir nicht passiert, obwohl ich so schusselig bin. Aber das Packband hat mir auch bei aufgerissenem Katzenstreu schon gute Dienste geleistet. 😉

Das Gute an den kleinen Säcken ist, das man sie leicht am Stall, in einer Sattelkammer oder auch daheim in einem Keller lagern kann. Das ist gerade dann ideal, wenn man z.B. Einstaller ist, aber keine Möglichkeit hat große Mengen am Stall zu lagern. Zumindest, ohne dass sich die Langfinger daran bedienen.

Als Ersteinstreu empfehlen sich etwa 1-2 Säcke pro Quadratmeter Liegefläche. Auch wenn im Internet oft zu weniger geraten wird, nein, es reicht aus Erfahrung nicht. Es gibt nicht zu viele Pellets, aber wenn man zu wenig als Ersteinstreu nimmt, versaut die Box/Stall zu schnell.
Hat man also eine normale Box von etwa 9m², sind wenigstens 9 Säcke Pflicht – 15 wären für den Anfang jedoch besser.

Versuchsfläche waren bei mir 54 m² Offenstall mit Naturboden. Ich habe keine Matten untergelegt, sondern bewusst getestet, wie sich die Pellets auf normalen Boden verhalten.

Vor der ersten Nutzung ist es sinnvoll die Pellets zu wässern. Auch wenn es sich seltsam anhört ein saugendes Einstreu nass zu machen, es hat durchaus seinen Sinn. So werden die Pellets nicht so schnell mit Futter verwechselt und gefressen. Einmal gewässert plustern sie sich zudem auf, und werden ein trockenes, federndes, weiches Einstreu.

Um das zu erreichen kann man die Pellets in die Boxen/Stall werfen und mit der Giesskanne sprenkeln, oder aber man wählt die ›Sackmethode‹.
Bei mir ist es zweiteres. Ich lege die Säcke in den Stall, verteile sie und schneide sie auf. Dann giesse ich pro Sack etwa 10 Liter Wasser auf die Pellets und lasse diese darin aufquellen. Das dauert ungefähr eine halbe Stunde – in der ich meine normale Stallarbeit erledige – und sieht dann so aus:

Die Säcke sind allerdings im gewässerten Zustand sehr schwer. Man sollte sie daher vorher schon entsprechend positionieren, so dass man sie einfach an Ort und Stelle auskippen und die geplusterten Pellets mit einem Laubrechen verteilen kann.
Das geht leicht von der Hand und macht sogar noch Spaß, wenn ich ehrlich bin. Dazu hat man die ganze Zeit einen angenehmen Geruch von Holz in der Nase.

Die Pferde waren trotz meiner Bedenken von dem Einstreu unglaublich angetan. Schliesslich kannten sie nur Stroh und Heu, und bislang bevorzugten sie immer ein kuscheliges Bettchen. Und wenn sich dieses zudem noch fressen ließ – umso besser! Doch sie zeigten mir das meine Bedenken umsonst waren. Es wurde nicht gefressen, sondern beschnüffelt, rein gelegt und gewälzt. Alle Pferde haben schon in der ersten Nacht komplett im Stall gelegen.

In der Praxis zeigte sich ebenso, das die Handhabung der Pellets ein Traum ist. Mit der Bollengabel lassen sich alle Haufen spielend leicht aufsammeln. Auch zertretene Haufen und untergegrabene Äpfel lassen sich leicht entfernen.
Wenn es mal nasse Stellen gibt, kann man diese raus nehmen, dies tritt bei ausreichend Pellets aber ganz selten auf. So streut man einmal die Woche 1-2 Säcke auf ca 10m²/Boxengröße nach und baut so eine Mistmatratze auf, die eigentlich keine ist. Es ist einzig das Einstreu welches den Urin aufsammelt. Nur das man diesen weder riecht, noch Nässe bemerkt. Das obere Streu ist immer trocken, fluffig, federnd, und außerdem weich und riecht angenehm nach Holz. Einzig die Farbe wird dunkler da durch die Äpfel oder schmutzige Weidehufe das Einstreu versaut wird. Das ist aber nur eine farbliche Veränderung die sich nicht auf die Saugfähigkeit auswirkt.
Auch meine Sorge wegen Dauerregen und einer hohen Luftfeuchtigkeit wurde nicht bestätigt, die Pellets haben gnadenlos standgehalten.

Falls man etwas Negatives suchen möchte, kann ich hier noch etwas anmerken:

Die Pellets werden, wie erwähnt, ein weiches, fluffiges Einstreu. Dieses wird mit nassen Hufen – bedingt durch Winterweide und Regen – gerne nach draußen auf den Paddock getragen. Man muss sich also darüber im Klaren sein, das dieses eben auch mal gerne an den Hufen ›pappen‹ bleibt. Was nicht nur unstylisch aussieht, sondern auch den Paddock verschmutzt. Mich selber stört das nicht, da der Paddock wie auch die Hufe sauber gehalten werden. Hat der liebe Gott doch Dinge wie Bürsten und Besen erfunden.
Ich erwähne es nur, weil ich schon gelesen habe, dass sich darüber bitterlich beschwert und die Pellets somit verteufelt wurden.

Ebenso möchte ich den Preis erwähnen. Denn auch wenn die Baumarktpellets etwa 3,90 – 3,99 € pro Sack kosten und somit sehr günstig sind, ist die Ersteinstreumenge und der Verbrauch gegenüber normalem Stroh schon kostenmäßig beachtlich. Bei einem Pferd natürlich nicht so sehr wie bei mehreren, aber es summiert sich.

Fazit:

Wer also eine günstige Alternative zu Stroh sucht ist mit den Holzpellets nicht so gut beraten. Aber wer seine Arbeit leichter gestalten will, ein neues Einstreu sucht oder ein Pferd hat das auf Stroh allergisch reagiert, der kann mit den Holzpellets sehr glücklich werden.

Für mich daher 6 von 6 Flauschepunkten!

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Shampoo

Hallo meine Flauschehasen, heute widmen wir uns wieder einem Produkttest. Getestet wurd diesmal das Shampoo von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 250 ml Flasche
  • Für glänzendes und gepflegtes Haar
  • Silikonfrei
  • Mit Geraniumöl

Preis etwa 4,95 €

Verfügbarkeit

Wie bereits die anderen Produkte der Marke Equinatura, gibt es auch das Shampoo bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Das Shampoo reiht sich wunderbar in die Reihe der anderen Equinatura-Produkte. Entsprechend fällt die Farbwahl mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Nein, diese Kombination ist immer noch nicht meine erste Wahl. Irgendwie verbinde ich jedoch ein wenig Nostalgie mit dem braun-orange, was ich bei den modernen Produkten von heute dann doch wieder vermisse.
(Das könnte aber auch daran lieben, dass wir bei ›Time Paradise Inc.‹ gerade ins Jahr 1978 zurückgereist sind und ich deswegen meine Kindheit wieder vor Augen habe.)

Die Flasche der Equinatura-Produkte erinnert an herkömmliche Shampooflaschen aus der Drogerie und ist mit einem Schraubverschluss gesichert. Wie ihr wisst, neige ich immer dazu diese Stopfen zu verlegen, hier wäre mir eine Flasche, wie beim Kühlgel mit dem Klappdeckel, deutlich lieber.

Diese werden mittlerweile ja auch gerne bei den Menschen Haarpflegeprodukten genommen, weil sie sich mit nassen Händen einfach besser öffnen und schließen lassen.

Das Shampoo selber riecht blumig und ist orange durchsichtig, die Konsistenz wie normales Shampoo, vielleicht einen Hauch flüssiger.

Handhabung

Das Shampoo lässt sich gut aus der Flasche auftragen. Vielleicht einen Hauch zu gut, denn wenn man nicht aufpasst, schwappt ein größerer Klecks auf die Hand als nötig. Das Shampoo ist unheimlich ergiebig, und ein kleiner Klecks ist vollkommen ausreichend um einen Ponyschweif zu waschen. Das Shampoo riecht auch während dem Waschen angenehm und lässt sich gut verteilen.

Wirkung

Es schäumt schön auf und löst den Dreck zuverlässig. Auch das Auswaschen ist trotz beachtlicher Schaummenge – ich war etwas zu großzügig – kein Problem. Danach war der Schweif sauber, leicht kämmbar und nach dem trocknen sehr fluffig. Selbst die Verfärbungen aus dem weißen Schweif wurden herausgewaschen, und das ohne Blauanteil wie in vielen Schimmel / ›extra weiß‹ – Shampoos.

Fazit

Ich bin wirklich überrascht, das hätte ich von dieser kleinen Flasche nicht erwartet. Die Ergiebigkeit wie auch das Waschergebnis überzeugen vollends, dazu der kleine Preis der das Gesamtpaket komplettiert.

Einzig würde ich mir eine Dosierhilfe wünschen. Vielleicht wie bei dem Kühlgel eine Flasche mit Klappdeckel und kleinerer Öffnung damit das Shampoo nicht so ›entgegenkommend‹ ist. 😉

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße

Celeste

 

Produkttest: Equinatura Leder-Pflegefix

Hallo meine Flauschehasen, heute widmen wir uns wieder einem Produkttest.
Getestet wurde diesmal das Leder-Pflegefix Spray von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 250 ml Sprühflasche
  • Reinigt und pflegt alle Glattleder
  • Fettende Wirkung
  • Hinterlässt Glanz

Preis etwa 7,95 €.

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Die Farbgebung entspricht den anderen, bisher vorgestellten Produkten. Zwar sind die Farben hellgrün, orange und braun auch weiterhin nicht meine erste Wahl, es setzt jedoch wohl langsam der Brandingeffekt ein und es gefällt mir immer besser. 🙂
Außerdem ist es schon verführerisch, wenn Seife und Lederfett in einem Produkt angeboten werden. Denn auch wenn ich mein Sattelzeug gerne pflege, bei der Menge von 5 Pferden/Ponys siegt auch mal gerne der Faulschlumpf in mir. So hätte ich sicherlich schon wegen des Kombinationsproduktes einmal danach gegriffen.

Der Geruch ist leicht seifig aber angenehm und die Konsistenz sehr flüssig jedoch gut zu verarbeiten.

Handhabung

Die handliche Sprühflasche ist mit einem kleinen Verschluss gesichert, nachdem dieser entfernt wurde, ist die Sprühflasche einsatzbereit. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik aber sehr stabil. Nach einigen Jahrzehnten Sprühflaschenerfahrung, hatte ich viele Exemplare, welche die Lagerung im Auto / Putzkoffer selten schadlos überlebten.  Die Equinatura Leder-Pflegefix ist bisher ziemlich robust und überlebte auch den ein oder anderen Rumpler mit dem Koffer, ohne auszulaufen.

Wirkung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel fein und gezielt, was das Auftragen deutlich erleichtert. Mit dem Spray kann man nicht nur große Sattelflächen gut bearbeiten, auch die feinen Vertiefungen bei punzierten Sätteln, oder verzierten Ledertrensen lassen sich mit dem Spray gut erreichen. Die Flüssigkeit sucht sich einfach selbst ihren Weg in die kleinsten Vertiefungen. Mit einem weichen Tuch nachgewischt lässt sich der Schmutz aufnehmen und auch nachpolieren. Etwas Glanz hinterlässt das Spray dabei, aber einen intensiven Glanz wie bei einem Saddle Lack sollte man nicht erwarten.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.
Allerdings würde ich mir hier zusätzlich eine größere Flasche wünschen. Die Flasche hat für mich eher Kinder oder Turniergröße. Wahlweise auch für die Reitbeteiligung, die ab und an mal das Sattelzeug putzen möchte. Für den dauerhaften Gebrauch finde ich diese kleine Flasche jedoch inhaltlich zu knapp bemessen.
Bei meinen Sattelputzorgien bräuchte ich gleich mehrere Flaschen davon, was dann preismäßig wieder über Sattelseife und Fett/Öl liegen würde. Dennoch ist die Wirksamkeit in der Kombination aus Seife und Fett absolut gegeben, was die Handhabung sehr praktisch macht.

Von daher vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Kräutersirup

Hallo meine Flauschehasen, heute widmen wir uns wieder einem Produkttest.
Getestet wird der Kräutersirup von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 500 ml Flasche
  • Alpenkräuter, Kamille, Ringelblume, Schafgarbe, Schlüsselblume, Spitzwegerich, Anis, Brombeerblätter, Hollunder, Fenchel, Lindenblüten, Isländisches Moos, Salbei, Thymian, Schwarzwurzel und Minzöl

Preis etwa 9,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Vielleicht gefällt die Farbwahl mit hellgrün, orange und braun nicht jedem, und nein, mir hätte pink sicher auch eher zugesagt. Allerdings sind die Farben derart leuchtend das man sie in jeder düsteren Sattelkammer oder im Putzkoffer gleich findet. Selbst wenn sie an der Weide ins Gras fallen würden, müsste man keinen Spürhund zur Suche abstellen. 😉

Der Preis ist auffallend günstig für einen Hustensirup. Wobei ich dazu sagen muss, das mich ein günstiger Hustensirup erst einmal eher abgeschreckt hätte. Irgendwie verbindet man eben immer noch einen höheren Preis mit gesundheitlichen Ergänzungsmitteln.

Handhabung

Die Flasche erinnert an eine große Shampooflasche. Ich weiß nicht, ob mir das wirklich so gefällt. Sicher es ändert nichts am Inhalt, aber Mittel welche der Gesunderhaltung dienen, verbinde ich einfach nicht mit Plastikflaschen, welche mich an Haarpflegeprodukte, oder Putzmittel erinnern. Und bei einem Kräutersirup denke ich einfach an Hustensaft in Glasflaschen, einem Sicherheitsverschluss und einen Pappkarton mit Dosierungsanleitung. Natürlich wäre eine Glasflasche im Stall eher kontraproduktiv, das ist mir bewusst, dennoch kann ich die Assoziation einfach nicht verhindern.
Der Verschluss ist ein Drehverschluss, welcher die Flasche sichert, aber bei der Nutzung wieder aufbewahrt werden muss. In der Praxis bedeutet das meist das man diesen zwischen die eigenen Zähne oder in die Hosen-/Jackentasche steckt. Ich selber neige eher dazu solche Deckelchen zu verlieren.

Der Sirup ist hellbraun/grau und milchig. Entgegen meiner Erwartung war er nicht zähflüssig und klebrig. Vom äußeren Eindruck einmal abgesehen, hat für mich ein klebriger Sirup immer noch den Vorteil, dass man ihn konzentriert ans Futter heften kann. Das ist dann sinnvoll, wenn Pferde ungerne Hustensirup fressen, bzw. wenn man Zusatzfutter oder Medikamente untermischen will.
Aber auch diese verhältnismäßig dünnflüssige Variante hat ihre Vorteile: Diesen Kräutersirup kann kann man mit dem Pulver/Medikament vermischen und in einer Einwegspritze, natürlich ohne Nadel, verabreichen. Dies ist auch von Vorteil, wenn Pulver/Medikamente nicht mit Zusatzfutter kombiniert werden sollten. Da macht die flüssigere Form mit dem intensiven Geschmack Sinn.

Wirkung

Ich habe den Sirup an alle Pferde verteilt, und einfach über das Futter gegeben. Er wurde sofort und anstandslos mitgefressen. Nicht mal Frau Pferd, die gerne mal bei solchen Dingen mäkelt hat auch nur ansatzweise gezuckt. Auch die neuen Jungs waren vom Geschmack sehr angetan. Geschmacklich also ein Volltreffer!

Selber habe ich den Sirup auch versucht, ich würde den Geschmack als minzig bezeichnen. Man hat ein wenig das Gefühl, das man reines Minzöl lutscht, aber auch die Kräuter sind herauszuschmecken. Er ist jedoch keineswegs süß.
Über die Jahre hinweg, hab ich schon Pferdehustensaft probiert, der mir persönlich besser geschmeckt hat, aber der Geschmack der Pferde ist hier ja entscheidend. Aus dem Selbstversuch kann ich sagen das mein Hals und meine Nase danach frei waren, was nicht jeder Hustensaft oder jedes Minzöl auf Anhieb schafft.

Fazit

Als vollwertiges Arzneimittel würde ich den Kräutersirup nicht sehen, aber dazu ist er auch nicht gedacht. Er ist eine Unterstützung für die Bronchien, und kann vorbeugend in den Wintermonaten gegeben werden. Einzig die Verpackung wie auch die nicht sirupartige Konsistenz hat mich zu Punktabzug veranlasst.

Von daher vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Haar Tonikum

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und auch heute widmen wir uns wieder einem Produkttest. Getestet wird das Haar Tonikum von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 250 ml Flasche
  • Gegen Juckreiz, Schuppen und Scheuern
  • Fördert das Haarwachstum
  • Beinhaltet Propan-2-ol (vorsicht reizend/entzündlich)

Preis etwa 5,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Auch hier, wie auch bei den anderen Equinatura-Produkten, ist das Produkt hellgrün, orange und braun. Was die Farbkombination an Auffälligkeit fehlt, macht der Preis jedoch spielend wieder wett, denn viele Haaröle oder anti Scheuer Mittel sind wesentlich teurer.

Handhabung

Die Flasche ist mit einer Auftragungsspitze versehen und hat einen wirklich kleinen Drehverschluss. Für die Nutzung muss dieser abgedreht und aufbewahrt werden, was nur mit einer Hosen/Jackentasche möglich ist. Und selbst da verschwindet dieses kleine Biest nur zu gerne. Ihr könnt euch vorstellen wie oft mir dieses kleine Miststück entkommen ist so schusselig wie ich bin.
Der Geruch ist beißend und intensiv, den Alkohol kann man deutlich heraus riechen. Es erinnert an das Haarwasser, welches die alten Damen in den 70ern gerne nutzten.
Ich bin ehrlich, Wellnessgedanken bekommt man bei diesem Duft nicht, und die Pferde waren nicht wirklich begeistert.

Wirkung

Das Auftragen ging mit der Flasche leicht von der Hand, eigentlich schon fast zu gut. Ich weiß nicht, ob es gewünscht ist, das solche Mengen trotz Dosierspitze auf dem Pferd landen, denn eine genaue Mengenangabe gab es auf der Verpackung dazu leider nicht. So war danach also nicht nur das Pferd sondern auch ich mit dem Zeug besprenkelt, oder nennen wir es besser gebadet.
Im Test habe ich überall das Tonikum bei meiner sich scheuernden Frau Pferd aufgetragen, welche dieses auch klaglos über sich ergehen ließ. Anscheinend war trotz Scheuerstellen das Tonikum nicht unangenehm. Der Geruch dagegen war, wie oben erwähnt, etwas beängstigend. Ich gestehe, ich hätte auch niemanden mit einer Zigarette in die Nähe meines Pferdes gelassen, aus Furcht vor Selbstentzündung.

Direkt nach dem Auftragen und auch Stunden später waren kein Anzeichen von Juckreiz zu sehen. Abends hatte die Wirkung allerdings nachgelassen, und der Juckreiz war wieder gegeben. Da keine genaue Dosieranleitung gegeben war, wollte ich Frau Pferd nicht mehr als einmal täglich mit dem Tonikum behandeln.

Fazit

Ein gutes Produkt, das vorbeugend eine pflegende Wirkung hat. Auch bei leichtem Juckreiz kann es sicher eine gute Hilfe sein. Bei echtem Ekzem hilft es aber nicht auf Dauer.
Vom Verbrauch her war das Tonikum schnell leer, gerade wenn es täglich – bedingt durch die Dosierspitze auch großzügig – auf Mähne und Schweif verteilt wird. Auch wenn der Preis wirklich günstig ist, bei einem Ekzemer lohnt es sich umgerechnet zu anderen Produkten nicht. Als normale Pflege hat das Produkt allerdings sicher einen guten und günstigen Stellenwert.

Von daher vergebe ich 3 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinature Striegel

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und auch heute widmen wir uns wieder einem Produkttest.
Getestet wird das Striegel Spray von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 1000 ml Sprühflasche
  • Wirkstoffe aus der Zitrone
  • Leichte Kämmbarkeit für Mähne und Schweif

Preis etwa 12,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck
Zuerst fällt natürlich das Design auf, denn die Farbwahl sticht mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Irgendwie habe ich länger überlegt an wen mich die Farbkombination erinnert, bis ich auf die ›Flix Reisebusse‹ kam. Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen sondern mich wieder an den Reisebus erinnert. Allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Mähnensprays sind fast doppelt so teuer bei der angebotenen Inhaltsmenge.

Nimmt man die Sprühflasche in die Hand, ist diese sehr handlich und stabil. Der Sprühkopf ist mit einer Sicherung versehen, welchen man bei der ersten Benutzung entfernt. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik, aber sehr belastbar. Ich habe schon oft mit anderen Sprühflaschen gearbeitet, welche eine Lagerung im Auto/Putzkoffer – im Gegensatz zu dieser – nur selten schadlos überlebten.

Handhabung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel ist fein und gezielt, was das auftragen deutlich erleichtert. Der Geruch ist leicht blumig und schlecht zu definieren, aber wirklich sehr angenehm.

Wirkung

Im Test wurden die Mähnen und Schweife aller Pferde behandelt. Die Wirkung war sofort erkennbar. Bei allen war Mähne und Schweif leicht kämmbar, und selbst die immer wieder verdrehten Locken bei Frau Panzer ließen sich problemlos kämmen.

Die Zuckerwattenmähne von Thor ließ sich nicht nur leicht entwirren, ohne die zarten Haare zu schädigen, auch Tage später war die Mähne immer noch leicht kämmbar.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis! Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.
Einzig würde ich mir noch eine kleine Sprayflaschen-Edition für Kinderhände, Turnier, kleine Putzkisten oder Hosentaschen wünschen. Denn auch wenn die 1000 ml Flasche super günstig ist, für Kinderhände stelle ich sie mir gewichtsmäßig sehr schwer vor.
Aber das ist nur ein Wunsch der keinerlei Punktabzug bedeutet.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura SOS Kühlgel

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und heute widmen wir uns erneut einem Produkttest. Getestet wird das SOS Kühlgel, von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 300 ml Flasche
  • Arnika und Rosmarin für die Beweglichkeit
  • Aloe Vera und Hammamelis zur Hautpflege
  • Belebende Wirkung für Muskeln, Sehnen und Gelenke

Preis je nach Anbieter zwischen 5,95 € und 8,50 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es bei verschiedenen online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck
Wie bereits beim Equinatura Bremsen Stop, stechen auch hier die Farben hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Obwohl ich auch hier Pink und Glitzer vermisse, passt es zur Produktserie und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen, allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Kühlgele sind fast doppelt so teuer, sofern sie nicht aus der 1€-Shop-Grabbelkiste stammen.

Handhabung

Die Flasche erinnert von der Form an eine herkömmliche Shampoo-/Spülungsflasche. Genauso ist auch der Klappverschluss gehalten.
Das ist eigentlich sogar sehr praktisch, denn Drehverschlüsse muss man immer wegstecken und aufbewahren während der Anwendung. Hier kann man aufklappen, auftragen, zuklappen – für mich als Bewegungskasper einfach fantastisch.

Der Geruch des Kühlgels ist wie gewohnt, sehr intensiv nach Campher, aber nicht unangenehm. Die Konsistenz ist glibberig, aber nicht klebend. Das ist zum einen von Vorteil für die eigenen Hände, aber auch die Haare am Pferdebein verkleben nicht. Zudem sorgt die etwas schleimige Konsistenz dafür das die Haut besser erreicht wird.

Wirkung

Die Pferde fanden das Kühlgel sehr angenehm und fühlten sich nicht gestört. Da ich diese aber über die Kühlwirkung schlecht befragen konnte, startete ich einen Selbstversuch: Die Kühlwirkung ist sofort gegeben, aber nicht unangenehm frostig, wie bei manchen Kühlmitteln. Sie ist eher unterschwellig vorhanden, aber immer spürbar. Blaue Flecken gingen nicht nur schneller weg, sie schmerzten deutlich weniger. Mein seit Wochen lädierter und schmerzender Finger freute sich jedes mal über das Kühlgel, eine Linderung war auch da sofort spürbar.

 

Fazit

Ein wirklich gutes Kühlgel zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein. Natürlich kann man es nicht mit Produkten wie ›Tensolvet‹ vergleichen, welche noch mit Heparin arbeiten, aber es ist ja auch ein Pflegemittel und kein Arzneimittel.
Verbesserungsvorschläge kann ich keine bieten, ich bin selber erstaunt. 😉

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.


Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Bremsen Stop

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Heute widmen wir uns erneut einem Produkttest und getestet wird das Bremsen Stop Spray der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 500 ml Sprühflasche
  • Repellent mit natürlichen ätherischen Ölen
  • Schützt vor Stechmücken, Fliegen, Zecken und Bremsen
  • Beinhaltet Propan-2-ol (vorsicht reizend/entzündlich)

Preis je nach Anbieter um die 13,00 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es bei verschiedenen online Händlern, wie z.B. Loesdau, Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva-Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Zuerst fällt das Design auf, die Farbwahl sticht mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Auch wenn sie designmäßig sicher nicht so ankommt wie Pink und Glitzer, so hat diese Serie auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen, allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Bremsensprays sind fast doppelt so teuer.
Die Sprühflasche selber ist mit einem kleinen Verschluss gesichert. Nachdem dieser entfernt wurde, ist die Sprühflasche einsatzbereit. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik aber sehr stabil. Ich habe schon oft mit anderen Sprühflaschen gearbeitet, welche eine Lagerung im Auto/Putzkoffer nur selten schadlos überlebten.

Handhabung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel fein und gezielt was das auftragen deutlich erleichtert. Der Geruch erinnert an Zitrone und Orange, aber auch einen Hauch an Insektenspray. Der Duft ist aber keinesfalls unangenehm aber sehr langlebig. Sollte man sein Pferd vor einem Termin oder der Arbeit einsprühen, ist Wechselkleidung ratsam. Zumindest wenn einen das Zitronen-/Orangen-/Insektenspray-Aroma nicht weiter verfolgen soll.

Wirkung

Alle Pferde wurden abwechselnd bis auf ein armes Testopfer immer wieder eingesprüht, um den Unterschied festhalten zu können. Bei den besprühten Pferden war an allen eingenebelten Stellen keine einzige Bremse.
Am Kopf, den ich ausgelassen habe (wegen dem Sprühnebel), saß dann doch mal die eine oder andere Bremse.
Das jeweilige Pferd ohne Spray, wurde von den Bremsen weiterhin wie gewohnt als Blutopfer genutzt.

Die Wirkungsdauer war ohne Schwitzen etwa zwei Tage.
Ein tägliches bzw. alle zwei Tage Sprühen wäre also zu Bremsenhochzeiten zu empfehlen.

Die Wirkung des Sprays hat auch bei starkem Schwitzen nur wenig nachgelassen. Das Spray eignet sich also auch zur Arbeit mit dem Pferd. Einzig das man es erneut auftragen muss, wenn man sein Pferd nach der Arbeit nass abwäscht.

Bei mir selber hat es die Bremsen ebenso ferngehalten, aber auch nur an allen besprühten Stellen. Da ich nicht dauerhaft Bremsenspray für mich nutzen möchte, wähle ich da wohl lieber meine bewährte Duschgelvariante. Für die Pferde ist dieses Spray aber eine wirklich gute Wahl.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.

Einzig würde ich mir noch einen Roller (ähnlich wie die Deoroller) für den Kopfbereich wünschen, und eine kleine Sprayflaschen-Edition für Kinderhände, Turnier, kleine Putzkisten oder Hosentaschen.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest Peticare – petHorse Health 2000

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Dieses Mal widmen wir uns einem weiteren Produkttest, und zwar Produkten rund um die Kriebelmücke, wie auch deren Auswirkung dem Ekzem.Die Firma Peticare war so nett – und so mutig –  Produkte für diesen Test zur Verfügung zu stellen. Nachdem letzte Woche über den petAnimal Protect 2001 (Kriebelmückenstopp) berichtet wurde, widmen wir uns heute dem zweiten Testprodukt: petHorse Health 2000 (Ekzemerpflege)

Peticare – petHorse Health 2000 (Ekzemerpflege)

Produktbeschreibung:

• stoppt den Juckreiz sofort

• bei allen Ekzemformen (Dermatitis)

• schützt vor mikrobiellem Befall

• schützt vor bakteriellem Befall

• garantiert frei von Cortison

• garantiert frei von Antibiotika


Preis 28,80 €
für 100ml

Praxistest

Diese Lotion kommt ebenso wie ›petAnimal Protect 2001‹ in einer kleinen Auftrageflasche daher, welche an herkömmliche Haarfärbeflaschen erinnert. Die handliche Größe ist wie bei dem Spray gegeben, es passt in jede Hosentasche und ist leicht mitzunehmen. Einzig der beigefügte Tropfenverschluss ist gewöhnungsbedürftig. Denn auch wenn das Auftragen selber damit leicht vonstatten geht, der Verschluss ist einfach nur nervig. Einmal abgedreht ist er nur wenige Millimeter hoch. Während man den Verschluss bei den Haarfärbemitteln nach dem Öffnen wegwirft, muss man diesen für die Ekzemerlotion natürlich aufbewahren.

Da man aber beide Hände für das tropfenweise Auftragen und Einmassieren braucht – das hatte schon was von ›auftragen – polieren‹ aus Karate Kid – steckte ich den Verschluss anfangs zwischen meinen Zähnen, später dann -wir wissen, ich wäre so tollpatschig diesen zu verschlucken – in der Hosentasche.

Die Lotion selber war leicht aufzubringen, und für mich, und einige andere, fast geruchlos. Nur meine Oompa Loompa hat den Geruch wahrgenommen und als unangenehm, leicht teerig empfunden. Ich selber kann dies nicht bestätigen, möchte es aber erwähnen.

Nach dem Auftragen und Einmassieren hat man leicht ölige Finger. Feuchttücher oder Wasser und Seife lösen dieses ›Problem‹ aber schnell.

Innerhalb kürzester Zeit ließ sich folgendes feststellen:

  • Schon nach dem ersten Tag war bei Frau Pferd der Drang nach Dauerkratzen verschwunden.
  • Die Wunden schlossen sich zügig und die ersten Haare kommen auch wieder.
  • Die Lotion war auch auf offenen Wunden nicht unangenehm.
  • An Schweif und Mähne konnte man in 2 Wochen dem Haarwachstum derart zusehen, dass ich fast versucht war, es an meinen eigenen Haaren zu versuchen.
    (Aber ich habe eh schon sehr lange Haare )

 

Bilder vor der Behandlung

und

Zwei Wochen nach der Behandlung sah es dann so aus. Gerade beim Schweif ist deutlich zu erkennen, wie die Haare wieder wachsen:

und

Wie gesagt dazwischen liegen zwei Wochen einmal tägliches Auftragen.

Zu erwähnen sei, das die kleine Flasche nach zwei Wochen leer war. Gerne hätte ich länger getestet, um eine Langzeitwirkung zu beschreiben.

Fazit

Ein sehr gutes Produkt, leicht in der Handhabung und gezielt einzusetzen. Der Erfolg lässt nicht lange auf sich warten und somit ist es in der Ekzemerpflege eine echte Hilfe.

Einzig, das Preis-Leistungs-Verhältnis könnte einen Hauch besser sein, bzw. eine größere Lotionmenge etwas günstiger angeboten werden. Denn auch wenn Pferdehaltung teuer ist und man an der Pflege nicht geizen sollte, es gibt ähnliche Produkte die ebenso gut wirken aber günstiger sind.

Ebenso würde ich mir eine andere Auftragsspitze wünschen, mit einer Verschlusssicherung. Wir kennen solche Verschußkappen z.B. bei Feuerzeugbenzin und vielen anderen Produkten, bei denen die Verschlusskappe auch gelöst über ein kleines Plastikband mit der Flasche verbunden bleibt.
Wegen dieser beiden Punkte, die eher meiner persönlichen Wunschliste entsprechen, als die Funktionalität des Produktes negativ zu beeinflussen, kann ich keinen Punktabzug machen.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten und eine deutliche Kaufempfehlung. 🙂

Flauschige Grüße
Celeste