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Eine Sache des Platzes

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die dritte Jahreszeit? Auch wenn uns nicht gerade ein goldener Herbst beschert wird, so machen wir Pferdebesitzer doch wie immer das Beste daraus. So verbringe ich, wie viele von euch sicher auch, viel Zeit damit den Offenstall winterfest zu gestalten, damit auch der schlimmste Schmuddelwinter kommen kann.

Wenn ich dann ab und an in der Arbeit innehalte, vergleiche ich meinen Offenstall mit den Bildern, die ich im Internet von anderen Pferdebesitzern sehe.
Natürlich sind viele professionelle Bausätze im Internet vertreten, welche nicht nur eine ausreichende Offenstallgröße, sondern auch ein heimeliges Wohnambiente für die Pferde bieten. Und mit Sicherheit sind sie deutlich schicker und moderner als mein schnuckeliger Stall.
Ebenso gibt es wirklich liebevolle und gut durchdachte Eigenbauten, welche nicht nur durch viel Mühe, sondern auch mit durchdachten Konzepten überzeugen. Ställe, die vielleicht nicht perfekt für die schnöde Außenwelt sind, aber den Pferden ein harmonisches und glückliches Leben bieten.
Leider es gibt jedoch ebenso einige Unterstände, bei denen ich nicht wirklich an einen Offenstall denken muss. Da werden Einzelcarports aus dem Baumarkt auf eine Weide gestellt, welche gerade mal 3 x 5 Meter messen. Diese sollen dann wenigstens für zwei Pferde oder mehr Unterschlupf bieten.
Da fasse ich mir dann doch an den Kopf! Denn wie oft wird die Boxenhaltung, mit ganztägigem Auslauf, mit ihren 3 x 3 Meter Boxen, als unzureichend abgestempelt und als Knast vernannt? Aber ein Carport von 5 x 3 Meter soll als Offenstall alles wettmachen?
Wie kann es sein, dass die Liegefläche an Platz und Wert verliert, nur weil man einen Offenstall daraus macht?
Unter uns Betschwestern: Egal ob Box oder Offenstall, jedes Pferd sollte die Möglichkeit haben in Ruhe zu schlafen, und das im Stehen UND im Liegen! Nach Möglichkeit auch alle zusammen / gleichzeitig, wenn sie denn wollen.
Selbst wenn nicht immer alle Herdenmitglieder gleichzeitig liegen, zumindest sollte es platzmäßig möglich sein. Dabei muss man bedenken, dass Pferde sich nicht schlafend übereinanderstapeln, wie Katzen oder Kaninchen das ab und an machen, denen es bisweilen gar nicht eng genug sein kann. Wobei es auch da Ausnahmen gibt, wenn ich an meine Katze denke, die den meisten Platz bei uns im Bett einnimmt, einschließlich meines Kopfkissens und genau abwägt, wie viel Körperkontakt ihr genehm ist.
Aber egal bleiben wir beim Thema: Wenn Pferde und Ponys ausgestreckt liegen, dann nehmen sie von Kopf bis zu den Hufen eine Menge Platz ein. Und die legen sich nicht raumsparend nebeneinander ab, sondern dort wo die Fläche gerade weich, lauschig, kuschelig und sicher ist. 3 x 5 Meter bieten also nicht wirklich genug Platz, damit 2 Pferde / Endmaßponys zusammenliegen und schlafen können, außer es sind extreme Kuschelschläfer.
Nur weil man einen Offenstall anbietet, sollte das Platzangebot nicht schrumpfen! Und ja, ich habe solche Carports auf Bildern schon öfter gesehen, welche dann für 2, 3 und auch schon 4 oder 5 Pferde als einziger Unterstand dienen sollte. Nein, das war leider kein Doppelcarport, und der Unterstand sollte bei Regen, Sturm, Wind, Schnee und Hitze Unterschlupf bieten. Für alle Pferde wohlgemerkt!
Viel zu oft wurde sich dann herausgeredet, dass eh nicht alle Pferde gleichzeitig schlafen und dass nicht alle in den Unterstand wollen. Zudem sollte man sich nicht so anstellen, es sei ja schließlich ein Offenstall und somit 1.000 x besser als eine Box.
Sorry, da frage ich doch schon mal nach dem gesunden Menschenverstand. Klar wollen nicht alle Pferde gleichzeitig in den Unterstand, wie sollen sie das dann auch machen? Sich stapeln? Zusammenfalten? Schrumpfen à la Pan Tau?
Natürlich wechseln sie sich dann ab, und mitunter kommt dann das eine oder andere Pferd zu kurz, was Schlaf, Ruhe und Erholung angeht.
Sicher gibt es auch harmonische Gruppen, die sich stapeln lassen, die sich zusammen in den Offenstall kuscheln. Aber mal im Ernst, schön ist doch anders, oder?
Denn egal wie gut ihr euch mit eurem Partner versteht, egal ob ihr Kuschelschläfer seid, eure Bettseite ist euch sicher ebenso heilig. Und jeder Arm und jedes Bein, das euch im Schlaf stört, wird auf den Mond gewünscht.

Dann gibt es da noch die beliebte Standardausrede: ›Meine schlafen eh immer lieber draußen.‹ Klar, wo sollen sie denn sonst schlafen?Als Pferdemikado?
Das ist vergleichbar mit dem Ehemann, der aus dem Bett zum Sofa flüchtet, weil seine Frau jede Nacht derart laut und röhrend schnarcht, dass er keine Ruhe findet.
Der sagt dann auch: »Spatzerl, ich mach das nur, damit DU in Ruhe schlafen kannst.« Der gibt ja nicht freiwillig zu, dass ihm seine Holde des Nachts den letzten Nerv raubt. Und bei den Pferdebesitzern ist das ähnlich, da wird schöngeredet oder naiv weggesehen. Und lieber werden Pferde eingedeckt als einzusehen, dass es an echtem Schlaf und Ruheraum fehlt.

Wenn wir also einen Offenstall planen dann sollte pro Pferd nicht weniger Liegefläche eingerechnet werden als bei einer Box. Im Gegenteil, ich bevorzuge eher mehr Platz. Denn in einer Box hat ein Pferd wenigstens seine Ruhe vor einem störenden Herdenmitglied. Dort wird es nicht aufgescheucht, weil ein ranghöheres Pferd auf einmal den Schlafplatz für sich alleine beansprucht, es ist sicher hinter seinen 4 Wänden.
Daher muss im Offenstall genug Platz angeboten werden, dass auch rangniedrigere Pferde sicher und ruhig abliegen können. Einfach, damit die Pferde im Stall immer liegen können, wann und wo sie wollen, und sich trotzdem sicher und behaglich fühlen.

Mir ist schon klar, dass ich von einigen Offenstallbesitzern für diesen Beitrag wieder gelyncht werde. Frei dem Motto ›So lange es ein Offenstall ist, ist alles flauschig‹, aber nein, das ist es für mich nicht. Für mich ist der Platzaspekt ebenso wichtig, wie gutes Einstreu, eine gute Belüftung, ebenso wie abgestimmtes Futter und genug Auslauf.

Von daher, das Holz für den Scheiterhaufen findet ihr zu eurer linken Seite, rechts die Steine samt falschen Bärten in reichhaltiger Auswahl für die Steinigung. Ozelotmilch, Otternasen und Wolfszitzenchips für den kleinen Hunger gibt es im Bauchladen.

In diesem Sinne flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinature Striegel

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und auch heute widmen wir uns wieder einem Produkttest.
Getestet wird das Striegel Spray von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 1000 ml Sprühflasche
  • Wirkstoffe aus der Zitrone
  • Leichte Kämmbarkeit für Mähne und Schweif

Preis etwa 12,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck
Zuerst fällt natürlich das Design auf, denn die Farbwahl sticht mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Irgendwie habe ich länger überlegt an wen mich die Farbkombination erinnert, bis ich auf die ›Flix Reisebusse‹ kam. Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen sondern mich wieder an den Reisebus erinnert. Allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Mähnensprays sind fast doppelt so teuer bei der angebotenen Inhaltsmenge.

Nimmt man die Sprühflasche in die Hand, ist diese sehr handlich und stabil. Der Sprühkopf ist mit einer Sicherung versehen, welchen man bei der ersten Benutzung entfernt. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik, aber sehr belastbar. Ich habe schon oft mit anderen Sprühflaschen gearbeitet, welche eine Lagerung im Auto/Putzkoffer – im Gegensatz zu dieser – nur selten schadlos überlebten.

Handhabung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel ist fein und gezielt, was das auftragen deutlich erleichtert. Der Geruch ist leicht blumig und schlecht zu definieren, aber wirklich sehr angenehm.

Wirkung

Im Test wurden die Mähnen und Schweife aller Pferde behandelt. Die Wirkung war sofort erkennbar. Bei allen war Mähne und Schweif leicht kämmbar, und selbst die immer wieder verdrehten Locken bei Frau Panzer ließen sich problemlos kämmen.

Die Zuckerwattenmähne von Thor ließ sich nicht nur leicht entwirren, ohne die zarten Haare zu schädigen, auch Tage später war die Mähne immer noch leicht kämmbar.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis! Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.
Einzig würde ich mir noch eine kleine Sprayflaschen-Edition für Kinderhände, Turnier, kleine Putzkisten oder Hosentaschen wünschen. Denn auch wenn die 1000 ml Flasche super günstig ist, für Kinderhände stelle ich sie mir gewichtsmäßig sehr schwer vor.
Aber das ist nur ein Wunsch der keinerlei Punktabzug bedeutet.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Freunde und Spielgefährten

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr und eure Lieben haben die ersten Herbststürme gut überstanden? Hier war es ehrlich gesagt echt widerlich, und ich habe mich mit meiner Grippe nur vor die Türe bewegt, wenn ich meine Pferde versorgt habe. Gut, das mein Offenstall nicht nur Schutz, sondern auch genug Freiraum bietet, und die Pferde nicht zwangsweise beschäftigt werden mussten. Ebenso haben die Jungs sich miteinander beschäftigt, mit spielen, toben, raufen, rennen und die Nannys zanken.
Für mich ist gerade das sehr beruhigend, wenn ich mit triefender Schnoddernase daheim im Bett liege, und freiwillig – gesunden, aber ekelhaften – Tee trinke.

Umso erschreckender ist es dann, gerade wenn die Zeit der Absetzer gekommen ist und ich lesen muss, wie viele Absetzer / Jungpferde ohne Spielgefährte aufwachsen sollen.
Ich bin ehrlich, ich bekomme ja schon Ausschlag, wenn Fohlen bis zum Absetzen keine Spielgefährten haben. Aber wenn sie danach auch noch nur mit erwachsenen Herdenmitgliedern auskommen sollen, da frage ich mich unweigerlich: »Sperren die auch ihre eigenen kleinen Kinder ins Altersheim und bespaßen sie dann mit Bingo, Buchstabenraten und Pinkelenten ausleeren?«
Bevor mich die Pferde-Helikopter-Muttis nun auf den Mond wünschen und die allmächtige »meinem Fohlen hat das aber nicht geschadet!«-Keule geschwungen wird, hier einmal ein paar Vorteile zur Aufzucht in einer Fohlenherde:

  • Die Fohlen haben verschiedene Partner zum Spielen, Toben und Raufen.
  • Sie lernen Siege zu verzeichnen und Niederlagen einzustecken.
  • Die eigene Mutterstute hat etwas Entlastung, da sie nicht als Spielpartner dient.
  • Die Mutterstute wird nicht aus Langeweile dauerhaft als Milchbar missbraucht.
  • Die Fohlen werden schneller selbstständig.
  • Durch die ständig neuen Reize wird auch Charakter und Verstand geschult.
  • Die Fohlen sind durch das Spiel ausgelastet.
  • Man kann im Fohlen-ABC viel leichter erklären, das der Mensch kein Spielpartner ist, und klare Grenzen ziehen.
  • Die anderen Mutterstuten sind ausgezeichnete Lehrer. Als nette Nannys oder schlecht gelaunte böse Tanten, denen man besser aus dem Weg geht, trainieren sie das Sozialverhalten.

Es also nur hilfreich, wenn das Fohlen in einer Mutterstuten-Fohlenherde aufwachsen darf.

Natürlich gibt es Situationen, da hat man diese Möglichkeit nicht. Zum Beispiel wenn nur ein Fohlen in einem Jahrgang geboren wird, oder mit der Bedeckung nicht gerechnet wurde, weil die Mutterstute unverhofft tragend gekauft wurde. Doch auch dann sollte man eine Lösung finden, um vielleicht einen solchen Platz zu finden.

So könnte man beispielsweise:

  • Einen Pensionsplatz bei einem Züchter für Fohlen und Mutter mieten.
  • Eine Mutterstute mit Fohlen pachten/ausleihen bis zum Absetzen.
  • Selber einen Pensionsplatz anbieten für eine Mutterstute mit Fohlen.

Denn auch wenn man seine Lieblinge nicht gerne in andere Hände gibt, so sind die Spielpartner auch in den ersten 6 Monaten für mich unersetzlich. Und spätestens nach dem Absetzen ist es wirklich höchste Eisenbahn, die Jungpferde in passende Gesellschaft zu geben.
Andere Jungpferde für Spiel und Spaß, aber auch um das Sozialgefüge in der Herde kennenzulernen. Wie sollen sie sonst lernen, welche Drohgebärden wirklich gefährlich sind und welche nicht? Das es Tanten und Onkel gibt die nur drohen, aber ebenso welche die einem den Arsch versohlen wenn man es übertreibt?
Oder das Fohlenkauen nicht immer jeden Schabernack bei einem Herdenmitglied entschuldigt?
Nicht zu vergessen, das Spiel untereinander, das bei den Damen mitunter recht zart ausfällt, während es bei den Jungs oft rau und wild zugeht. Und egal ob sie zart oder wild spielen, die Gelegenheit sollten sie mit passenden Spielpartnern haben. Und das ist einfach nicht der Mensch, denn dieser sollte a) kein Spielpartner sein und b) ist er dem Spiel der Pferdekinder untereinander einfach körperlich nicht gewachsen.
Wer also meint, er müsse der Spielpartner seines Jungpferdes sein, der wird in der späteren Ausbildung noch viel Spaß und einige blaue Flecken bekommen. Denn egal wie oft er sich mit seinem Jungpferd beschäftigt, er kann nicht 24/7 an seiner Seite sein wie ein Herdenmitglied. Zudem sollte man bitte nicht meinen das Fohlen-ABC, etwas Bodenarbeit oder Spaziergänge ein Jungpferd wirklich ausreichend beschäftigen können. Solche Dinge sind Lerneinheiten welche maßvoll und mit Bedacht eingesetzt werden sollten, um das Jungpferd nicht zu überlasten.
Natürlich stöhnen nun einige Pferde-Übermütter auf. Sachen wie: »Meins ist allein aufgewachsen und es hat ihm nicht geschadet« liest man ja immer wieder. Klar das Jungpferd hatte ja auch keine Wahl, es hat sich ja nicht aussuchen dürfen, ob es Spielpartner bekommt oder eine Pferdemutti welche ihr ›Kind‹ nicht aus der Hand geben möchte.
Aber irgendwie hat dieses »Es hat ja nicht geschadet« etwas von den ›Eislauf- und Kinder-Schönheitsköniginnen-Müttern‹. Jene, die ihre Kinder für den Wettbewerb drillen und dabei vergessen, dass Kinder lieber spielen und toben und Unsinn machen wollen. Da heisst es dann auch »die wollte das doch« oder »die liebt den Erfolg«. Mit dem Unterschied, dass Menschenkinder irgendwann größer werden, sich entsprechend äußern und zur Wehr setzen können. Pferde und Ponyfohlen können sich nicht wehren, sie müssen das Schicksal akzeptieren was wir ihnen anbieten.

Von daher versucht wenn möglich geplante Fohlen in Mutterstuten-Fohlenherden aufwachsen zu lassen. Und sucht nach dem Absetzen geeignete Spielpartner für sie. Ob in der eigenen Herde oder in einem Pensionsplatz.
Denn auch wenn ihr euren Liebling aus den Händen geben müsst, seht es wie einen Kindergartenplatz. Sicher fällt das mitunter schwer, und nicht jede Aufzucht oder jeder Pensionsplatz ist gut. Hier ist es an euch etwas Passendes zu suchen und nicht euer Pferdekind unter euren Röcken zu verstecken.
Ich weiß, wie schwer das ist, denn auch ich habe meine Zwerge schon in Aufzucht gegeben bzw. passende Spielpartner ausgeliehen. Aber man muss sich bewusst sein, dass man – egal wie sehr man sein Pferd liebt – die passenden Spielpartner nicht ersetzen kann.

Ich bin froh das meine Jungs sich und ihre Nannys haben. Für mich ist es ein großes Glück, nicht nur wegen Spiel und Spaß, sondern auch, dass sie als dicke Freunde zusammenbleiben dürfen. Die beiden verbindet eine innige Freundschaft, die einfach nur bezaubernd ist. Und sie zusammen im Spiel zu beobachten macht mich einfach glücklich.

Ich wünsche euch und euren Pferdekindern das Gleiche,
flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura SOS Kühlgel

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und heute widmen wir uns erneut einem Produkttest. Getestet wird das SOS Kühlgel, von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 300 ml Flasche
  • Arnika und Rosmarin für die Beweglichkeit
  • Aloe Vera und Hammamelis zur Hautpflege
  • Belebende Wirkung für Muskeln, Sehnen und Gelenke

Preis je nach Anbieter zwischen 5,95 € und 8,50 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es bei verschiedenen online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck
Wie bereits beim Equinatura Bremsen Stop, stechen auch hier die Farben hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Obwohl ich auch hier Pink und Glitzer vermisse, passt es zur Produktserie und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen, allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Kühlgele sind fast doppelt so teuer, sofern sie nicht aus der 1€-Shop-Grabbelkiste stammen.

Handhabung

Die Flasche erinnert von der Form an eine herkömmliche Shampoo-/Spülungsflasche. Genauso ist auch der Klappverschluss gehalten.
Das ist eigentlich sogar sehr praktisch, denn Drehverschlüsse muss man immer wegstecken und aufbewahren während der Anwendung. Hier kann man aufklappen, auftragen, zuklappen – für mich als Bewegungskasper einfach fantastisch.

Der Geruch des Kühlgels ist wie gewohnt, sehr intensiv nach Campher, aber nicht unangenehm. Die Konsistenz ist glibberig, aber nicht klebend. Das ist zum einen von Vorteil für die eigenen Hände, aber auch die Haare am Pferdebein verkleben nicht. Zudem sorgt die etwas schleimige Konsistenz dafür das die Haut besser erreicht wird.

Wirkung

Die Pferde fanden das Kühlgel sehr angenehm und fühlten sich nicht gestört. Da ich diese aber über die Kühlwirkung schlecht befragen konnte, startete ich einen Selbstversuch: Die Kühlwirkung ist sofort gegeben, aber nicht unangenehm frostig, wie bei manchen Kühlmitteln. Sie ist eher unterschwellig vorhanden, aber immer spürbar. Blaue Flecken gingen nicht nur schneller weg, sie schmerzten deutlich weniger. Mein seit Wochen lädierter und schmerzender Finger freute sich jedes mal über das Kühlgel, eine Linderung war auch da sofort spürbar.

 

Fazit

Ein wirklich gutes Kühlgel zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein. Natürlich kann man es nicht mit Produkten wie ›Tensolvet‹ vergleichen, welche noch mit Heparin arbeiten, aber es ist ja auch ein Pflegemittel und kein Arzneimittel.
Verbesserungsvorschläge kann ich keine bieten, ich bin selber erstaunt. 😉

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.


Flauschige Grüße
Celeste

 

Der Wert von Papieren

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, es ist euch gut ergangen in der letzten Woche? Dank des schlechten Wetters sitze ich dann doch mal wieder öfter am PC und stolpere – wie ihr das schon von mir kennt – wieder über etwas, was meine Aufmerksamkeit erregt: »Papiere/Abstammungsnachweis sind nicht wichtig.«, dicht gefolgt von dem allmächtigen Satz: »Auf Papieren kann man nicht reiten.«

Wenn ich das lese, dann frage ich mich, ob die Leute die so etwas befürworten vielleicht naiv oder sich der Tragweite nicht bewusst sind? Verstehen sie nicht den wirklichen Wert der Papiere bzw. des Abstammungsnachweises?
Und nein, dieser Wert hat NICHTS mit Geld oder Ansehen zu tun.

Ich muss das so deutlich schreiben, denn viele Pferdemenschen erliegen dem Irrglauben, dass Papiere nur dazu dienen dem Züchter eine gut gefüllte Geldbörse zu sichern. Und dass der Pferdebesitzer sie nur vorzeigen will, um das eigene Ego zu streicheln.

Nein der Abstammungsnachweis bietet wichtige Informationen wie beispielsweise:

  • Wer sind die Eltern, Großeltern und die weiteren Vorfahren
  • Wie groß waren diese
  • Welche Rassen hatten sie
  • Wie haben diese sie sich größenmäßig vererbt
  • Waren bestimmte Blutlinien mit bekannten Erbkrankheiten dabei

Mit der Einsicht in die Papiere bekommt man also wertvolles Wissen geliefert.
So erkennt man auf den ersten Blick ob Linienzucht oder gar Inzucht betrieben wurde. Das kann man bei einem Hinterhofvermehrer ohne Abstammungsnachweis aber nicht. Wenn da der Sohn die eigene Mutter deckt, dann merkt das ohne Papiere kein Mensch.
Und seien wir ehrlich, wer so einen Murks betreibt, wird es freiwillig sicher nicht erwähnen.
Sieht man also Inzucht auf dem Abstammungsnachweis, dann weiß man zumindest, auf was man sich einlässt, wenn man so ein Pferd überhaupt kaufen möchte.
Und wer doch nicht ›Wiederstehen‹ kann und im Anschluss jammert, weil sich dieses gruselige Spiel auf die Gesundheit des Pferdes auswirkt, der ist dann wirklich selber schuld. 😉

Die Größenvererbung ist ohne Abstammungsnachweis ebenso ein Risiko. Während man bei Papieren nur einen kurzen Blick riskieren muss, um zu wissen wie groß Eltern, Großeltern usw. waren, und wie sie sich vererbten, so weiß man das ohne diesen Nachweis nicht.

Hier mal ein Beispiel
So könnte die kleine Paula von 80 cm und der kleine Johnny von 82 cm Stockmaß eigentlich ein Traumpaar sein. Der Charakter von beiden ist toll, das Gebäude spitze, und die Bewegungen ein Traum. Und da sich beide Besitzer kennen, ist die Bedeckung günstig bis kostenlos, schließlich haben beide keine Papiere. Und wer braucht die auch schon, man kennt ja seine Ponys. Außerdem soll das Fohlen ja nur für einen selber sein, und auf Papieren kann man ja nicht reiten.
Und wenn dann das Fohlen kommt, ist die Spannung natürlich groß.
Tja, bis es bei der Geburt zu Komplikationen kommt. Zum Beispiel weil das Fohlen zu groß vererbt wurde, denn in der Generation der Großeltern war ein größeres Pony dabei. Und nein, es ist ein Irrglaube, das sich die Fohlen immer der Mutterstute anpassen. Wäre dem so, gäbe es nicht so viele Fohlen, die bei der Geburt sterben, im Geburtskanal stecken bleiben und die Mutter schwer verletzen oder gar während des Geburtsvorgangs töten.
Nichts was man also wirklich will. Umso schlimmer so etwas überhaupt zu riskieren. Denn ohne Unterlagen, welche die bisherige Vererbung dokumentiert haben, ist jeder weitere Anpaarung einfach ein Risiko. Und die Größe ist hier nur ein Faktor, ohne Papiere kennt man vielleicht noch die Elterntiere, aber wie sieht es mit den Großeltern aus und kann man Inzucht ausschließen? In solchen Fällen ist nicht auszuschließen, dass vorher rezessiv vererbte negative psychische und auch physische Merkmale zutage treten.
Die Liste der Risiken ist lang. Und bevor sich jetzt jemand daran macht sich Gedanken über ein neues süßes Fohlen zu machen, empfehle ich ihm sich etwas mit der Vererbungslehre auseinanderzusetzen. Denn nur so werden bestmöglichen Voraussetzungen für ein langes und gesundes Pferdeleben geschaffen.

Ich hoffe, ihr könnt nun verstehen, warum ich jedes Mal Magenkrämpfe bekomme, wenn ich von Vermehrung ohne Abstammungsnachweis lese. Denn auch wenn das Fohlen gesund auf die Welt kommt, so sollten Hengstfohlen ohne Abstammungsnachweis auf jeden Fall kastriert werden. Einfach um sich abzusichern das – egal was passiert – hier niemand weiter vermehren kann. Denn wer weiß, ob man das Fohlen auch in den nächsten 35 Jahren noch behalten kann.
Bei Stutfohlen geht das leider nicht. Hier hilft also nur die eigene Vernunft und die Hoffnung, eine weitere Vermehrung verhindern zu können.
Bitte versteht also, wenn ich an die Wichtigkeit der Papiere appelliere.

Eine Bitte habe ich noch an alle Besitzer von Pferden ohne Abstammungsnachweis oder deren Befürworter:
Bitte denkt nicht, dass ich – oder andere Befürworter – die Pferde ohne Abstammung abwerten wollen. Denn für uns wie auch für euch sind diese Pferde nicht weniger wertvoll!
Einzig möchten wir das der Hinterhofvermehrerei Einhalt geboten wird, und zwar zum Schutz der Pferde.

Pferde mit Sinn, Verstand und Vorsicht zu züchten sollte unser Ziel sein. Dazu bedarf es aber einer lückenlosen Dokumentation, die uns Informationen und Wissen liefert, um unsere Pferde, wie auch die zukünftigen Generationen zu schützen.
Der Wunsch nach einem Abstammungsnachweis dient also dem Tierschutz und dem Tierwohl, und nicht damit sich der Pferdebesitzer für etwas Besseres hält.
Sollte man also ganz bewusst ein Pferd ohne Abstammungsnachweis wählen, so ist das nicht schlimm. Dies sollte dann aber nicht aus Kostengründen geschehen, sondern nur weil man sich wirklich in ein Pferd verliebt hat. Und genau wegen dieser Liebe sollte man dafür sorgen, dass so ein Pferd niemals wieder in diesen Vermehrungskreislauf eintritt.
Aus Verantwortung und Liebe diesen wundervollen Tieren gegenüber …

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Bremsen Stop

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Heute widmen wir uns erneut einem Produkttest und getestet wird das Bremsen Stop Spray der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 500 ml Sprühflasche
  • Repellent mit natürlichen ätherischen Ölen
  • Schützt vor Stechmücken, Fliegen, Zecken und Bremsen
  • Beinhaltet Propan-2-ol (vorsicht reizend/entzündlich)

Preis je nach Anbieter um die 13,00 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es bei verschiedenen online Händlern, wie z.B. Loesdau, Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva-Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Zuerst fällt das Design auf, die Farbwahl sticht mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Auch wenn sie designmäßig sicher nicht so ankommt wie Pink und Glitzer, so hat diese Serie auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen, allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Bremsensprays sind fast doppelt so teuer.
Die Sprühflasche selber ist mit einem kleinen Verschluss gesichert. Nachdem dieser entfernt wurde, ist die Sprühflasche einsatzbereit. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik aber sehr stabil. Ich habe schon oft mit anderen Sprühflaschen gearbeitet, welche eine Lagerung im Auto/Putzkoffer nur selten schadlos überlebten.

Handhabung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel fein und gezielt was das auftragen deutlich erleichtert. Der Geruch erinnert an Zitrone und Orange, aber auch einen Hauch an Insektenspray. Der Duft ist aber keinesfalls unangenehm aber sehr langlebig. Sollte man sein Pferd vor einem Termin oder der Arbeit einsprühen, ist Wechselkleidung ratsam. Zumindest wenn einen das Zitronen-/Orangen-/Insektenspray-Aroma nicht weiter verfolgen soll.

Wirkung

Alle Pferde wurden abwechselnd bis auf ein armes Testopfer immer wieder eingesprüht, um den Unterschied festhalten zu können. Bei den besprühten Pferden war an allen eingenebelten Stellen keine einzige Bremse.
Am Kopf, den ich ausgelassen habe (wegen dem Sprühnebel), saß dann doch mal die eine oder andere Bremse.
Das jeweilige Pferd ohne Spray, wurde von den Bremsen weiterhin wie gewohnt als Blutopfer genutzt.

Die Wirkungsdauer war ohne Schwitzen etwa zwei Tage.
Ein tägliches bzw. alle zwei Tage Sprühen wäre also zu Bremsenhochzeiten zu empfehlen.

Die Wirkung des Sprays hat auch bei starkem Schwitzen nur wenig nachgelassen. Das Spray eignet sich also auch zur Arbeit mit dem Pferd. Einzig das man es erneut auftragen muss, wenn man sein Pferd nach der Arbeit nass abwäscht.

Bei mir selber hat es die Bremsen ebenso ferngehalten, aber auch nur an allen besprühten Stellen. Da ich nicht dauerhaft Bremsenspray für mich nutzen möchte, wähle ich da wohl lieber meine bewährte Duschgelvariante. Für die Pferde ist dieses Spray aber eine wirklich gute Wahl.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.

Einzig würde ich mir noch einen Roller (ähnlich wie die Deoroller) für den Kopfbereich wünschen, und eine kleine Sprayflaschen-Edition für Kinderhände, Turnier, kleine Putzkisten oder Hosentaschen.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Noch ein Pferd?

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, es ist euch gut ergangen in der letzten Woche? Für mich waren die letzten Wochen allgemein sehr turbulent, viele die meine Seite kennen, konnten dies mehr oder minder mitverfolgen. So war da der plötzliche Tod von Herrn Pony und meine Trauer, welche für viele unverständlich war. Dazu kam die Trauer der Pferde, die sehr intensiv war, bis hin zum Einzug von Thor und Loki und deren Eingliederung in die Herde.
Natürlich ist deren Einzug auch meinem Umfeld nicht verborgen geblieben, schließlich habe ich nicht nur auf Facebook Bilder gepostet. Nein, auch viele der Stammbesucher, Fußgänger und Hundeausführer haben die Jungs schon live und in Farbe gesehen. Und sobald das erste ›Oh wie süß‹ -Jauchzen vorbei war, kamen schon die Fragen.

  • Warum denn eigentlich noch ein Pony? Es sind doch noch drei Pferde da?
  • Warum eigentlich Ponys?
  • Und warum gleich zwei? Eins hätte doch gereicht, um das alte Pony zu ersetzen?

Das sind Momente, in denen ich unterbrechen muss, erst recht bei dem letzten Spruch. Denn die Jungs sind definitiv kein Ersatz für Herrn Pony, denn dieser ist wie jedes Lebewesen unersetzlich. Also versuche ich zu erklären:

  • Das Pferde trauern können und meine Damen dies definitiv getan haben.

Ehrlich gesagt war es sehr schmerzlich anzusehen, wie sehr meine Damen gelitten haben. Pferde, die immer freudig waren, schmusig und liebevoll, standen mit hängenden Köpfen und still herum. Zuneigung um die früher gebuhlt wurde war nun lästig, sie wollten definitiv ihre Ruhe. Sie reagierten abweisend auf alle Menschen, und es schmerzte, das nicht einmal Leckereien sie aufmuntern konnten.

  • Das ich ihnen keinen Ersatz, sondern Ablenkung bieten wollte, etwas das sie aus dem tiefen Loch heraus holt.

Natürlich hätte ich sie mit Arbeit beschäftigen und ihnen meine Gesellschaft aufzwingen können, aber wozu? Ich meine, wenn man selber trauert, beschäftigen einen zwar die Anforderungen im Job oder powert einen körperlich aus, aber die traurigen Gedanken vertreibt es nicht. Daher der Gedanke an ein neues Pony bzw. zwei. Denn dann sind sie dauerhaft beschäftigt, mit kennenlernen, eine neue Rangordnung festlegen, und der Überlegung ob man eine Nanny oder eine böse Fräulein Rottenmeier sein möchte.

  • Das ich bewusst wieder Minis gewählt habe. Dies tat ich nicht nur weil sie mir Freude bringen, sondern da mir auch bewusst ist, dass ich diese noch in 35 Jahren versorgen kann.

Natürlich hört sich das sehr berechnend an, aber ich werd auch nicht jünger, zudem bin ich Selbstversorger. Und neben meiner grossen Vorliebe für Minishettys habe ich eben eingeplant das diese Ponys noch locker 30 Jahre und mehr an meiner Seite sein werden. Und ich möchte mich im Alter nicht zurücklehnen und sabbernd auf der Parkbank sitzen, sondern mich immer noch mit Pferden beschäftigen. Die Zwerge werden dies möglich machen, auch wenn die körperlichen Zipperlein im Alter dabei sind

  • Das es natürlich zwei sind, weil kleine Kinder eben mit Gleichaltrigen spielen sollen, und müssen …

Eine Sache welche die wenigsten verstehen können, aber ich möchte einem Jungpferd eben das bestmögliche bieten. Auch wenn Frau Panzer sicher ein toller Spielgefährte ist und auch die Hengstspiele ausführlich beherscht, zwei Jungs spielen zusammen eben doch ganz anders. Zudem, wer die Jungs beim Züchter gesehen hätte, wüsste das es ein absolutes Verbrechen gewesen wäre, die beiden zu trennen. Ich bin sehr dankbar das ich den Zwergen ermöglichen kann zusammenzubleiben, umgeben von Damen, welche sie sehr zu schätzen wissen.

Nun nach solchen Erklärungen sind die meisten Besucher still und ziehen schweigend von dannen. Und doch weiss ich das ihre Gedanken weiter um mich und die Pferdeherde kreisen. Viele werden mich wohl für verrückt halten. Vielleicht bin ich in ihren Augen auf der gleichen Stufe wie die verrückte Katzenlady?
Zumindest werden sie mich belächeln wegen meiner Pferdeliebe, allein schon wegen der Kosten und der Arbeit die ich auf mich nehme.

Aber ist es denn so schwer zu verstehen das man:

  • Sich mit Dingen umgibt die man liebt?
  • Die einem Freude schenken?
  • Bei denen sogar die Arbeit erholsam ist?
  • Die einem in den schlimmsten Stunden Trost spenden?
  • Für die man sich gerne aufopfert, damit es ihnen gutgeht?

Natürlich habe ich eine Familie, und diese ist wirklich wundervoll. Und die Liebe zu meinen Pferden, wie auch meinen anderen Haustieren schmälert die Liebe zu meiner Familie nicht. Ich flüchte also nicht zu meinen Pferden, aufgrund verborgener Mutterinstinkte oder fehlender Familienliebe, sondern sie gehören einfach zu meiner großen Familie dazu.
Und ich kann kaum in Worte fassen, wie dankbar ich meiner Familie bin, gerade weil sie mir so viel ermöglichen und mich immer unterstützen. Egal wie verrückt meine Träume oder Ideen manchmal wirken.
Eine Familie, die meine Tränen und Albträume nicht mehr sehen wollte, sondern mich lieber ermutigte und unterstützte, zu diesem Schritt, die Jungs zu den Liebies zu holen.
Denn nur deren Meinung und Unterstützung ist mir wirklich wichtig, denn sie und meine nun wieder glücklichen Pferdedamen zeigen mir wie richtig dieser Schritt war.

Also schiebe ich meine Gedanken an die Fragen von Fremden beiseite.

So werde ich wohl demnächst, wenn wieder einer fragt ›Warum denn noch ein Pony‹ wohl einfach antworten: Weil ich es kann!
Denn ich frage auch niemanden, warum er noch ein Kind bekommt – oder zwei oder drei, ein weiteres Auto kauft, obwohl schon 3 in der Garage stehen, die x-te Designerhandtasche oder die 12545. Tupperschüssel.

Jeder soll sich – soweit es die eigene Kraft, die finanziellen Mittel und der vernünftige Menschenverstand zulassen – mit den Sachen, Menschen, oder Lebewesen umgeben, die ihn glücklich machen. Denn nicht immer werden uns schöne Dinge im Leben erwarten, und auf die wenigsten haben wir wirklich Einfluss. So umgebe ich mich mit einer wundervollen Familie, liebreizenden Haustieren und einer kleinen Herde voller herzerwärmender Pferde.
Ich wünsche euch das Gleiche mit all den Dingen und Lebewesen, die euch glücklich machen.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Peticare – petAnimal Protect 2001

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Dieses Mal widmen wir uns einem weiteren Produkttest, und zwar Produkten rund um die Kriebelmücke, wie auch deren Auswirkung auf das Ekzem.

Die Firma ›Peticare‹ war so nett – und so mutig – Produkte für diesen Test zur Verfügung zu stellen. Getestet wurden:

  • petAnimal Protect 2001 (Kriebelmückenstopp)
  • petHorse Health 2000 (Ekzemerpflege)

Diese und viele andere interessanten Produkte findet ihr im Peticare-Shop.

Beide Produkte wurden nach einer ausführlichen Beratung und genauer Befragung zu Pferden, wie auch Insekten, seitens Peticare für mich ausgesucht. Die Beratung war freundlich und sehr kompetent. Sollte Hilfe bei der Auswahl benötigt werden, kann ich nur dazu raten den Kontakt zu Peticare zu suchen.

Heute widmen wir uns dem Kriebelmückenstop – petAnimal Protect 2001.
Genaueres zum ›petHorse Health 2000‹ gibt es im nächsten Sonntagsbeitrag. 🙂


Peticare – petAnimal Protect 2001

Dieses Spray ist ein spezieller Kriebelmückenstopp. Entgegen der meisten Produkte die über verschiedene Duftstoffe das Pferd unattraktiv werden lassen, arbeitet dieses Spray auf Alarmpheromonbasis. Das heißt, mithilfe von Alarmpheromonen glauben diese kleinen Biester das anstatt eines Blutsnacks, ein Feind auf sie wartet. Und da beißt man ja besser nicht zu und verkrümelt sich besser.

Dieses Produkt hilft laut Produktbeschreibung:

•  gegen alle Kriebelmücken (1550 Arten)
•  gegen alle Gnitzen (5000 Arten)
•  bis zu 24 Std. Langzeitschutz
•  verhindert das Sommerekzem
•  Spot on (ca. 5 Sprühpunkte)
•  Retard-/ Depotpräparat
•  zuverlässiger Schutz vor Kriebelmücken
•  zuverlässiger Schutz vor Gnitzen
•  sofortige Wirkung / keine Wartezeit

Dazu braucht es nur wenige Sprühpunkte um das Pferd zu markieren, es muss also nicht das ganze Pferd eingenebelt werden.

Der Preis liegt bei 29,80 € für 100 ml, welche etwa 3 Monate ausreichen sollen.


Praxistest

Damit der Test fair verläuft, wurde auf die Bremsenfalle, alle anderen Fliegen- / Mückenfallen, alle Sprays, wie auch auf die Möhrchenöhrchencreme verzichtet.
Getestet wurde an allen Pferden gleichzeitig, sowie abwechselnd an einzelnen, um die Wirkung zu testen.

Handhabung

Die kleine Sprühflasche ist erst einmal unheimlich handlich. Erst denkt man bei der Größe an eine Produktprobe, aber wenn man statt Einnebeln mit Sprühpunkten arbeitet, macht die kleine Flasche absolut Sinn.
Die Flasche passt in jede Hosentasche, Handtasche und in jeden noch so kleinen Putzkoffer. Selbst im Seitenfach der Autotüre hat sie Platz, was ebenso Sinn macht. Schließlich sind viele Weiden nicht gleich am Stall, und da ist die Größe sehr zweckmäßig, wenn diese im Auto, mit dem Fahrrad oder zu Fuß mitgeführt werden soll.

Der Verschluss ist eine handelsübliche Plastikkappe, die ich schnell verwünscht habe. Ich neige einfach dazu, diese kleinen Scheißerchen zu verlegen. In der Hosentasche verbiegen sie, einmal abgelegt, sind sie farblos, kaum wieder zu finden. Dennoch hält die Sprühflasche auch ohne Verschlusskappe dicht.

Der Sprühkopf selber ist nicht nur leichtgängig, sondern auch sehr leise. Die Pferde fühlten sich absolut nicht gestört vom Sprühgeräusch / Gefühl. Das ist durchaus wichtig, da ja auch am Kopf ein Sprühpunkt sitzt.

Wirkung

Der Geruch war für mich kaum merkbar und somit unauffällig.
Die Wirkungsweise gegen die Kriebelmücken war aber sofort erkennbar:

  • Pferde, die eingesprüht wurden, hatten deutlich mehr Ruhe als jene ohne Spray.
    • An normalen Tagen, wurde ich von Mücken umkreist, die Pferde in Ruhe gelassen.
    • An Tagen mit Gewitterstimmung, waren die kleinen Biester aber deutlich angriffslustiger und gingen trotz Spray an die Pferde. Hier half es dann, mit mehr als 7 Spotpunkten zu arbeiten.

Fazit

Ein gutes Produkt, das in jede Tasche passt. Wer speziell gegen Kriebelmücken vorgehen will ist mit diesem Produkt auf der sicheren Seite.
Wunder vollbringen kann es allerdings nicht, und es wird sich immer mal die eine oder andere Suizidmücke finden, die trotz Alarmpheromonen an das Pferd will.
In Verbindung mit der Ekzemerpflege war eine deutliche Verbesserung und Erleichterung bei meinem Testkandidaten zu sehen.

Von daher vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Kuriositäten bei der Pferdesuche

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, es ist euch gut ergangen in der Zwischenzeit? Nachdem ich den Tod von Herrn Pony erst einmal verdauen muss, und letztes Wochenende meine Oompa Loompa Julia zu Besuch war, haben wir gemeinsam beschlossen, dass doch wieder ein Pony, oder auch zwei, zu meiner Bande dazu sollen. Zwar ist noch nichts spruchreif, so haben wir trotzdem die eine oder andere Verkaufsanzeige gelesen.

Eigentlich sind wir in der Auswahl recht frei, denn außer das es ein Pony sein soll steht bis jetzt nichts fest. Das ist auch eigentlich das Gute daran, weil das Angebot ist wirklich groß und vielfältig. Und ohne mich selber loben zu wollen, es käme ja auch in gute Hände: Meine Herde ist ponyerfahren, ich jungpferdeerfahren, Platz ist mehr als genug da und sie alle leben im Offenstall. Züchten möchte ich nicht mehr, sondern einem Pony eine Familie bieten.
Letztendlich ist es egal, ob es ein Wallach, eine Stute, ein Jungpferd oder zwei Fohlen wären. Die Möglichkeiten sind in alle Richtungen flexibel, aber die Auswahl ebenso.

Heidernei was sieht man da nicht alles …

  • Shettys / Minis, ohne Papiere für vierstellige Preise.
    (Da fragt man sich, ob der Preis Wunschdenken ist, oder die Besitzer etwas geraucht haben.)
  • Ponymixe, mit mehr als fragwürdigen Elternkonstellationen, die angepriesen werden wie ein Wundermittel aus dem teleshopping Kanal.
    (Wenn so etwas kein Unfall ist sondern gewollt, dann bin ich mir ganz sicher, das etwas geraucht wurde.)
  • Shettys / Minis, die mit Rehe oder Ekzem zu ›Normalpreisen‹ angeboten werden.
    (Frei dem Motto irgendein Dummer wird sich finden.)
  • Shettys, denen der Schlachter droht, wenn sie nicht für 800 € ausgelöst werden.
    (Klar soviel zahlen ja auch die Schlachter, wer‘s glaubt …)
  • Shettys / Minis, mit Fehlstellungen an Zähnen oder Beinen
    (Egal ob da noch Spätfolgen kommen oder nicht, Hauptsache weg damit und das möglichst gewinnbringend bitte.)
  • Shettys, die günstiger ohne Papier verkauft werden sollen.
    (Da möchte man nicht wissen, was mit den Papieren geschieht)
  • Und nicht zu vergessen: die ganzen Hengstfohlen
    Diese werden ab 250 € prämiert mit Papieren, was absolut Okay ist, bis zu überteuerten 1000 € angeboten. Und das am besten noch in Fuchsfarbe …
    Frei dem Motto: Jetzt wird alles angeboten, und fast alles als Sonderfarbe deklariert, in der Hoffnung das sich ein ahnungsloser Schlumpf findet.Nicht dass ich nicht wüsste, was ein Fohlen in der Aufzucht kostet und wert ist, aber man muss doch auch einmal realistisch sein.

Wenn die Hengstfohlen nicht gerade die zukünftigen Köranwärter sind, dann wird ein Züchter diese kaum behalten. Denn er besitzt im Normalfall ja den Vater, und somit den Grundvererber der Blutlinie.
Mit dem Sohn macht Zucht und Aufzucht entsprechend keinen Sinn. Die Stutfohlen können erwachsen ja noch von Pachthengsten belegt werden. Aber sieht man nicht den zukünftigen Champion in dem kleinen Zwerg dann wird man diesen kaum behalten. So sind mehrere Hengstfohlen jeden Sommer schlichtweg Ausschussware in der Zucht, so hart es auch klingt. Da helfen auch keine Kulleraugen und noch so flauschiges Fell.
Und neigt sich der Sommer dem Ende und der Herbst kommt, dann werden die Zwerge abgesetzt und müssen aufgestallt werden. Dann wird der Platz rar und die bis dato  prämierten wundervollen Hengstfohlen, wie auch nicht verkaufte Stutfohlen, zu mehr als günstigen Angebotspreisen verkauft. Man könnte auch sagen verschleudert.
Denn es ist ja nicht nur das diese Fohlen sonst über den Winter mit gefüttert werden. Ebenso kommen Kosten für Impfungen und Schmied, Wurmkuren und Versicherung dazu. Und wenn man Pech hat mitunter ungeplante Tierarztkosten. Daher kann man  überlegen, was günstiger ist: Die Absetzer über den Winter durchfüttern, oder gegebenenfalls vorher sehr günstig verkaufen.
Ob das fair ist oder nicht ist für den Käufer, und in dem Fall auch ehrlicherweise für mich, irrelevant.
Denn mit Zucht verdient man kaum noch etwas, und bevor man weitere Unkosten auf sich nimmt, ist ein günstiger Verkauf in gute Hände einfach sinniger. Frei dem Motto: Verdient wird an den ›Kracher‹-Fohlen in Sonderfarbe, aber alles andere ist Ausschuss, der wenigstens die Aufzuchtkosten abdecken sollte. Das hört sich zwar gruselig an, ist aber wenn man ehrlich ist realistisch.

So lehne ich mich also zurück und warte entspannt welche/s Pony/s mich finden wird. Eilig habe ich es nicht mit der Pferdesuche, und ich kann auch den Herbst geduldig abwarten. Mag ich auch nicht die ›Eierlegende Wollmilchsau‹ suchen, veralbern lasse ich mich beim Preis nun wirklich nicht.
Ich warte einfach ab, schmunzel über die Anzeigen mit den horrenden Preisen, die sich stetig wiederholen und hoffe das auch diese Ponys ein schönes und liebevolles Zuhause finden.
Was mich finden wird und letztendlich in die Familie eingeladen wird, wer weiß, ihr werdet es natürlich erfahren. 😉

Flauschige Grüße
Celeste

 

Nur ein Pony?

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Die Woche ist wieder einmal mehr als im Fluge vergangen, und wie einige von euch sicher mitbekommen haben, wurde sie von einem traurigen Ereignis überschattet.
Herr Pony, welcher 18 Jahre an meiner Seite war, ist sehr plötzlich verstorben. Auch wenn er friedlich im Schlaf verstarb und nicht mehr aufgewacht ist, den Schock muss ich euch sicher nicht beschreiben.
Einige von euch kennen das Gefühl des Verlustes, haben sie schon das eine oder andere Pferd, Pony oder Haustier zu Grabe getragen. Anderen von euch steht dieses Ereignis noch bevor, und viele haben sicher berechtigte Angst vor diesem Tag.
Dennoch gehört der Tod zum Leben, und ich begleite meine Tiere bis zum letzten Tag. Auch darüber hinaus kümmere ich mich sorgfältig darum den Rest der Herde zu schützen, den Papierkram zu erledigen, oder den Abdecker nicht nur zu informieren, sondern auch bei der Abholung anwesend zu sein.
Und auch wenn ich nicht zartbeseitet bin, zwei Tage auf den Abdecker warten, bei 35 Grad, waren nicht unbedingt ein Erlebnis, das ich einem Pferdehalter wünsche.

Dementsprechend war mein Gemütszustand nicht wirklich flauschig in den letzten Tagen. Spannend für die Personen in meiner Umgebung, die bis dato immer noch glaubten das ein Asperger Autist keine Gefühle besitze. So habe ich doch, als sonst immer sehr neutraler Mensch, Rotz und Wasser geheult. (Nebenbei Autisten haben Gefühle, und sie werden davon derart überschwemmt das sie einfach lernen diese auszublenden und zu kontrollieren. Das ist wie bei den Vulkaniern: Die Gefühle sind immer da, man lässt es sich meist nur nicht anmerken)
Während ich mich also in den letzten Tagen vergraben und einen Kuchen nach dem anderen gebacken habe (das hatte schon etwas von Izzy aus Greys Anatomy), so hat meine Familie schon überlegt, ob ich ein neues Pony irgendwann möchte, und mir auch die eine oder andere Verkaufsanzeige unter die Nase gehalten.
Aber so ist meine Familie eben, sie weiß das Pferde mein Leben sind und deswegen liebe ich sie. Sie verstehen meine Verbindung zu den Pferden und auch meine Trauer darüber.

Anders sind da fremde Personen, die meine Trauer nicht verstehen können, den plötzlichen Wandel von der immer fröhlichen Celeste, zu der stillen und Ruhe wünschenden Person. Ja, das Pony ist gestorben. Hm, mag ja traurig sein, aber das man so in ein Loch fällt? Es war doch NUR EIN PONY…
Und ich habe ja noch große Pferde, die kann man doch sogar reiten …
Das Verständnis über die Trauer wegen dem ›alten‹ kleinen Ponys ist nicht gegeben.
Schätzeleins, ganz ehrlich? Euch hat man doch ins Gehirn geflauscht!
Ich liebe alle meine Pferde, meine Katze wie auch meine Kaninchen, ebenso liebe ich meinen Mann und meine restliche Familie …
Aber Herr Pony war ein Teil dieser Familie und unersetzlich für mich.
Denn Pferde – egal ob groß oder klein – sind:

  • Seelentröster
  • Geheimnisbewahrer
  • Beste Freunde
  • Vertraute

und wie man nicht oft genug erwähnen kann: Familienmitglieder

Es sind die Pferde / Ponys …

  • denen wir unsere Träume ins Ohr flüstern.
  • an deren Hals wir viele Tränen geweint haben.
  • die täglich an unserer Seite sind.
  • deren Wiehern unser Herz aufgehen lässt.
  • deren Fell für uns weicher als jede Decke ist.
  • mit denen wir stolz spazieren gehen.
  • die wir nicht reiten mussten, um glücklich zu sein.

Nein, es sind nicht NUR Ponys, es sind Ponys, auf die wir stolz sind!

Und wenn uns so ein Freund und Seelenpartner verlässt, dann ist das schmerzhaft, es ist traurig, und gottverdammt dann bin ich eben ein Trauerkloß und backe einen Kuchen nach dem anderen. (Die Kuchen machen dann wenigstens mein Umfeld glücklich.)
Aber ich möchte nicht hören, das es NUR ein Pony war! Denn dieses Pony gehörte zur Familie und gab mir mehr, als manche Menschen es je können werden.

Vielleicht wird irgendwann ein neues Pony bei mir einziehen, das wird sich zeigen. Aber das kann weder Herrn Pony ersetzen noch den Schmerz lindern. Aber es kann eine Chance sein für ein kleines Pony, das ein Familienmitglied werden möchte, anstatt irgendwo NUR ein Pony zu sein …

Flauschige Grüße
Celeste