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Alles Chefsache?

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr habt mich vermisst? Denn dank des Besuches meiner Oompa Loompa Julia A. Kris habe ich den vorletzten Sonntagsbeitrag ausfallen lassen, und mit ihr zusammen für ihre Mini Oompa Loompa, Ponybespasser gespielt. Denn leider wohnen wir viel zu weit auseinander und sehen uns daher nur wenige Male im Jahr. Wie gut das es das Internet und das Telefon gibt, mit dem wir dennoch viele Dinge für unsere Bücher absprechen können. Denn ihr wisst ja, Julia und ich arbeiten zusammen an unseren Büchern und Texten. So sind wir also nicht nur Familie und Freunde, sondern auch noch Arbeitspartner. Und das Gute daran ist, dass wir uns gegenseitig ergänzen, aber niemand die Chefposition innehat. Denn vom Streitpotential einmal abgesehen ist die Chefrolle eine sehr anstrengende Position, die nicht jeder freiwillig auf sich nehmen möchte.

Bei den Pferden ist dies ähnlich. In einer guten Herde gibt es eine Leitstute und je nachdem noch einen Hengst oder Wallach, der sich für den Chef hält, und die Schutzrolle übernimmt.
Oft lese ich in den verschiedenen Gruppen, dass die Pferdebesitzer stolz darauf sind, wenn ihr Pferd die Chefrolle übernommen hat. Das sie glücklich sind darüber, weil es nun ›das Sagen hat‹, oder aber, dass es ja nun ›etwas ganz besonderes ist‹ …
Warum muss ich hier gerade an die ›Werther‘s Echte‹-Werbung denken?
Dabei vergessen viele Pferdebesitzer, dass die Führungsposition in der Herde eine große Verantwortung in sich birgt. Denn der Herdenchef sorgt nicht nur für Ordnung innerhalb der Herde, sondern ist auch für die Sicherheit derer zuständig.
Das heißt, die Bande verlässt sich voll und ganz auf ihren Boss, egal ob sie fressen, schlafen oder pupsen.

Das bringt so einige Nachteile mit sich denn:

  • So mancher Chef kommt nicht zur Ruhe, da es aufmüpfige Kackbratzen gibt, die dauerhaft den Chefposten anzweifeln.
  • Einige Chefs ziehen sich Verletzungen zu, durch immer wiederkehrende Rangordnungskämpfe.
  • Manchmal nehmen sie ab, durch vermehrte Bewegung und Aufregung.
  • Oder aber sie sind öfter müde und erschöpft, nach einer durchwachten Nacht.

Nicht zu vergessen, dass manche Pferde ebenso wie die Menschen schlichtweg für den den Chefposten ungeeignet sin, und durch den Stress dauerhaft überfordert werden.
Ebenso gibt es Pferde, welche die Chefposition zwangsweise übernehmen müssen, da kein anderes Herdenmitglied dafür geeignet ist, bzw. die Herde es in die Rolle hineindrängt. Pferde, die diese Chefrolle übernehmen, aber nicht wirklich geeignet sind, gibt es zudem leider häufiger als man denkt, oder sich mancher Pferdebesitzer eingestehen will.

Hier muss man wirklich genau beobachten, ob sich ein Pferd übernimmt, und ob die Ruhezeiten und der Stressabbau nicht zu kurz kommen.
Ist dem so, dann muss man Abhilfe schaffen, z.B. durch kleinere Gruppen oder aber auch nächtliches Separieren in eine Box, bzw. einen Einzel- /Zweier-Offenstall.
Denn bei aller Liebe zur Herde, Ruhezeiten braucht jedes Pferd, und keinem ist geholfen, wenn es sich in seiner Rolle übernimmt.
Um einmal aus dem Nähkästchen zu plaudern:
Ich hatte viele Jahre eine wirklich grandiose Leitstute in meiner Herde. Sie war in der Rolle wirklich zufrieden und glücklich und hatte diesen Posten bis zu ihrem letzten Tag inne. Dennoch hat ihre Freundin ›Frau Pferd‹ immer mal wieder diesen Posten angefragt, und derbe Senge kassiert. Immer und immer wieder.
Als meine Leitstute dann starb, kam die Zeit des Trauerns in der Herde. Plötzlich hatte ›Frau Pferd‹ die Chefrolle inne, welche sie sich die ganze Zeit gewünscht hatte. Nur hatte sie sich das wohl nicht ganz so vorgestellt, wie die Realität es ihr schonungslos näher brachte. Denn auf einmal musste sie für Ordnung sorgen, für Sicherheit und für Ruhe. Dafür musste sie dann nicht selten ihre eigenen Wünsche und Belange zurückstecken. Sie selber hat das enorm geschlaucht, sie wurde unzufrieden, gestresst und war sehr oft wirklich müde und erschöpft. Erst Zweiergruppen im Winter, als auch das Delegieren der Pflichten an Frau Ente, hat sie zur Ruhe kommen lassen.
Dennoch muss sie immer noch die Chefrolle übernehmen. Glücklich macht es sie nicht, auch wenn es heute viel entspannter ist als in den ersten Jahren.
So kann es zu Situationen kommen, in denen alle anderen freudig mampfend die Nase in den Futtertrog stecken, sie aber hungrig abwartet, bis die nächtlichen Besucher (Jäger) wieder heimfahren. Genauso gab es Tage, in denen sie sich nach einer durchwachten Nacht in meinem Beisein auf der Weide ablegte, mir quasi die Verantwortung übergab, und sofort einschlief – müde und erschöpft.
Ich bin froh das sie nun die Arbeit aufgeteilt hat und Frau Ente mithilft. Ebenso ist nun das Panzerlein erwachsen geworden und kümmert sich hingebungsvoll um die neuen Jungs.
Für ›Frau Pferd‹ heißt das mehr Ruhe und Erholung. Für mich bedeutet es die Gewissheit, das sie sich nicht mehr überfordert. Dennoch habe ich immer noch ein wachendes Auge darauf und werde dies auch weiter beibehalten.
Für einige Pferdebesitzer mit Pferden in Chefposition wünsche ich mir das gleiche. Das geübte Auge, um zu sehen ob und wann es einem Pferd zuviel wird, und der Gewissheit, dass man einschreiten wird, wenn es nötig wird.

In diesem Sinne, erholsame Tage für euch und eure Herdenchefs!
Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Kräutersirup

Hallo meine Flauschehasen, heute widmen wir uns wieder einem Produkttest.
Getestet wird der Kräutersirup von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 500 ml Flasche
  • Alpenkräuter, Kamille, Ringelblume, Schafgarbe, Schlüsselblume, Spitzwegerich, Anis, Brombeerblätter, Hollunder, Fenchel, Lindenblüten, Isländisches Moos, Salbei, Thymian, Schwarzwurzel und Minzöl

Preis etwa 9,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Vielleicht gefällt die Farbwahl mit hellgrün, orange und braun nicht jedem, und nein, mir hätte pink sicher auch eher zugesagt. Allerdings sind die Farben derart leuchtend das man sie in jeder düsteren Sattelkammer oder im Putzkoffer gleich findet. Selbst wenn sie an der Weide ins Gras fallen würden, müsste man keinen Spürhund zur Suche abstellen. 😉

Der Preis ist auffallend günstig für einen Hustensirup. Wobei ich dazu sagen muss, das mich ein günstiger Hustensirup erst einmal eher abgeschreckt hätte. Irgendwie verbindet man eben immer noch einen höheren Preis mit gesundheitlichen Ergänzungsmitteln.

Handhabung

Die Flasche erinnert an eine große Shampooflasche. Ich weiß nicht, ob mir das wirklich so gefällt. Sicher es ändert nichts am Inhalt, aber Mittel welche der Gesunderhaltung dienen, verbinde ich einfach nicht mit Plastikflaschen, welche mich an Haarpflegeprodukte, oder Putzmittel erinnern. Und bei einem Kräutersirup denke ich einfach an Hustensaft in Glasflaschen, einem Sicherheitsverschluss und einen Pappkarton mit Dosierungsanleitung. Natürlich wäre eine Glasflasche im Stall eher kontraproduktiv, das ist mir bewusst, dennoch kann ich die Assoziation einfach nicht verhindern.
Der Verschluss ist ein Drehverschluss, welcher die Flasche sichert, aber bei der Nutzung wieder aufbewahrt werden muss. In der Praxis bedeutet das meist das man diesen zwischen die eigenen Zähne oder in die Hosen-/Jackentasche steckt. Ich selber neige eher dazu solche Deckelchen zu verlieren.

Der Sirup ist hellbraun/grau und milchig. Entgegen meiner Erwartung war er nicht zähflüssig und klebrig. Vom äußeren Eindruck einmal abgesehen, hat für mich ein klebriger Sirup immer noch den Vorteil, dass man ihn konzentriert ans Futter heften kann. Das ist dann sinnvoll, wenn Pferde ungerne Hustensirup fressen, bzw. wenn man Zusatzfutter oder Medikamente untermischen will.
Aber auch diese verhältnismäßig dünnflüssige Variante hat ihre Vorteile: Diesen Kräutersirup kann kann man mit dem Pulver/Medikament vermischen und in einer Einwegspritze, natürlich ohne Nadel, verabreichen. Dies ist auch von Vorteil, wenn Pulver/Medikamente nicht mit Zusatzfutter kombiniert werden sollten. Da macht die flüssigere Form mit dem intensiven Geschmack Sinn.

Wirkung

Ich habe den Sirup an alle Pferde verteilt, und einfach über das Futter gegeben. Er wurde sofort und anstandslos mitgefressen. Nicht mal Frau Pferd, die gerne mal bei solchen Dingen mäkelt hat auch nur ansatzweise gezuckt. Auch die neuen Jungs waren vom Geschmack sehr angetan. Geschmacklich also ein Volltreffer!

Selber habe ich den Sirup auch versucht, ich würde den Geschmack als minzig bezeichnen. Man hat ein wenig das Gefühl, das man reines Minzöl lutscht, aber auch die Kräuter sind herauszuschmecken. Er ist jedoch keineswegs süß.
Über die Jahre hinweg, hab ich schon Pferdehustensaft probiert, der mir persönlich besser geschmeckt hat, aber der Geschmack der Pferde ist hier ja entscheidend. Aus dem Selbstversuch kann ich sagen das mein Hals und meine Nase danach frei waren, was nicht jeder Hustensaft oder jedes Minzöl auf Anhieb schafft.

Fazit

Als vollwertiges Arzneimittel würde ich den Kräutersirup nicht sehen, aber dazu ist er auch nicht gedacht. Er ist eine Unterstützung für die Bronchien, und kann vorbeugend in den Wintermonaten gegeben werden. Einzig die Verpackung wie auch die nicht sirupartige Konsistenz hat mich zu Punktabzug veranlasst.

Von daher vergebe ich 5 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Hexenwerk Halsring?

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, es ist euch gut ergangen in der letzten Woche? Meine Woche war wie immer ein wenig stressig, denn wer kennt es nicht: Wenn die Pferde wieder zum Winter hin in den Offenstall einziehen, wächst das Arbeitspensum ungemein. Und während ich nun wieder Heunetz um Heunetz stopfe, habe ich genug Zeit, um über alle Pferdethemen aus dem Internet zu sinnieren.
Ein Thema, mit dem sich meine Gedanken dabei gerne beschäftigen, ist die Glorifizierung des Halsringes. DER Halsring, das Wunderwerk, welches die hohe Reitkunst darstellen soll. Jener, der für das absolute Vertrauen zwischen Reiter und Pferd gilt. Selbstverständlich muss dieses immer im Galopp auf Feldern und Wiesen im Gelände dargestellt werden, denn nur dann zeigt sich die tiefe Verbundenheit, die man zu seinem Pferd hat. Jedes Gebiss ist nur Zwang, jede gebisslose Zäumung ein reiner Kindergeburtstag, gegen den heldenhaften Halsring, dem absoluten Monument des Vertrauens.
Okay kommt es bei euch gerade auch zu Brechreiz, oder seid ihr echte Halsring Fanatiker? Ich meine, es spricht nichts gegen einen Halsring, aber eigentlich ist er nur ein weiteres Kommunikationsmittel mit dem Pferd.
Denn ob ich ein Gebiss nutze, eine gebisslose Zäumung, einen Halsring, meine Stimme, ein Handauflegen oder eine Gerte, die ich zum Zeichengeben nutze, der Sinn ist immer gleich: Man bringt seinem Pferd bei, auf ein bestimmtes Kommando zu reagieren. Das heißt, ich kann ein Pferd entsprechend trainieren, über eine Gebisshilfe nach links ab zu wenden. Aber das geht auch über eine Gewichtshilfe, eine leichter Druck mit dem Schenkel, ein Zügel anlehnen, ein Wortkommando, eine Gerte die sanft berührt usw. Die Möglichkeiten einem Pferd ein Kommando beizubringen sind nahezu grenzenlos. Oder wie mein verstorbener Vater so schön zu sagen pflegte:
»Es ist absolut egal welches Kommando du benutzt um eine Lerneinheit zu festigen, Hauptsache du nutzt es für das Pferd verständlich und konsequent. Also könntest du statt ›Steh‹ oder ›Whoa‹ auch ›Kaffeekanne‹ sagen, solange du es ihm genauso beibringst.«
Gut, meine Pferde hören nicht auf Kaffeekanne, aber ich denke, den Sinn versteht ihr dennoch. Es ist an euch, welchen Ausbildungsweg ihr für eure Pferde nutzt, ob dies mit oder ohne Gebiss ist. Aber ein Halsring ist nicht das Wunderwerkzeug zu welchem er oft emporgehoben wird. Ich verstehe einfach nicht, warum da so ein Aufheben drum gemacht wird. Im Westernreiten ist das ›Neck reining‹, also die Zügelführung über den Hals nun wirklich nichts Außergewöhnliches oder Mythisches. Und auch das stoppen ohne Zügeleinwirkung, nur über die Gewichtshilfen oder Stimmkommandos sind nun wirklich nichts Neues.
Warum sollte das dann mit dem Halsring anders sein? Es ist doch auch nur ein Kommando, das über eine Einwirkung auf den Hals abgerufen wird. Eigentlich so überhaupt nichts Neues, außer dass man das Kopfstück weglässt.

Was ist also los in der Girlie- und Pferdeflüstererwelt, das so viele nun den Halsring anlegen und sich für das heißeste Wiener Würstchen halten?
Denn bei den ganzen Bildern, welche sich im Netz tummeln, sieht man wirklich selten gut gerittene Pferde mit Halsring. Sicher gibt es diese auch, nur waren die auch vorher gut geritten und ausgebildet, so dass der Sprung zum Halsring einfach ein weiterer Schritt einer normalen Trainingseinheit war.
In der Onlinewelt der Girlieseiten und selbst ernannte Horsemen sieht die Realität aber anders aus. Da werden schlecht ausgebildete und noch schlechter gerittene Pferde, mit einem hübschen poppigen Halsring verziert, und über Felder und Weiden gejagt. Wenn es dann mit dem Bremsen nicht so gut klappt, macht das ja nichts, schließlich ist das Feld, so Gott will, lang genug und irgendwann ist das Pferdchen auch mal müde. Na ja hoffentlich, bevor es – mit oder ohne Reiter – wieder am Stall ankommt. Gut ausbalancierte Pferde die sich selber wie auch den Reiter tragen, sieht man dabei aber eher selten. Der Fokus liegt auf dem Halsring draußen im Gelände, natürlich im Galopp um das vermeintliche Vertrauen bildlich festzuhalten. Das Ganze dann noch mit wehendem Haar, Wallekleidchen und einer Wolke aus Holi Pulver, das dann gepostet mit dem Wort Vertrauen und mit 10 Herzchen verziert, macht es zu einem Like-Catcher für alle online Plattformen.
Dabei hat der Halsring nichts aber auch gar nichts mit Vertrauen zu tun, denn das Pferd hat ja keine Angst geritten zu werden. Es hat keine Angst vor einem Feld, einer Weide und dem folgenden Galopp. Eigentlich freuen sich die meisten Pferde, wenn sie einmal richtig Gas geben dürfen auf weiter Strecke. Also sollten wir dem Pferd nicht einreden, das es uns vertraut, nur weil wir einen Halsring benutzen.
Und anders herum? Vertrauen wir in das Pferd, nur weil es sich mit einem Halsring stoppen lässt? Das wäre ein ziemliches Armutszeugnis, wenn man die eigene Ausbildung und das Training so herunterspielt und das Ganze nur als Vertrauen deklariert.
Entweder man bildet sein Pferd gut aus und trainiert es auf das entsprechende Hilfsmittel, oder man pfeift auf die Ausbildung, lässt sein Pferd einfach rennen und hofft auf das Beste. Aber sorry, dies ist dann kein Vertrauen in das Pferd, sondern Dummheit, wenn man den Wert einer guten Ausbildung verkennt. Vertrauen sollte man dann eher in Gott – oder wen man auch sonst immer anbetet – haben. Nicht zu vergessen, im Zweifelsfall auch in den Notarzt und das Krankenhausteam, welches einen nach einer missglückten Aktion wieder zusammenflicken darf.

Der Halsring ist einfach ein Hilfsmittel der Kommunikation mit seinem Pferd. Und ob und wie gut  dieses funktioniert, hängt einzig von der Ausbildung des Pferdes ab. Auch, wenn sich das sicher nicht so gut vermarkten, lässt wie ›Vertrauen, Liebe und Geborgenheit‹ so ist er doch nichts anderes. Wie gut die Umsetzung der Hilfen mit dem Halsring funktioniert, liegt also an der Ausbildung und dem Training vor und mit dem Halsring. Und wenn man diesen draußen im Gelände nutzen möchte, dann sollte man wenigstens eine Sicherheitstrense unterlegen. Zum einen, weil man im Notfall immer noch eine Einwirkung auf den Pferdekopf hat, statt nur auf den Hals (Stichwort Hebelwirkung) und zum anderen, weil somit der Straßenverkehrsordnung genüge getan wird.
Warum und wieso habe ich schon einmal hier erklärt: http://celeste-drake-books.de/regeln-sind-keine-ansichtssache/

Aber egal welches Mittel der Kommunikation ihr jetzt oder später nutzen möchtet, denkt immer daran: Der Schlüssel liegt in der Ausbildung und im Training. Er liegt nicht in frommen Wünschen, Gebeten oder mystischen Umschreibungen.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Haar Tonikum

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und auch heute widmen wir uns wieder einem Produkttest. Getestet wird das Haar Tonikum von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 250 ml Flasche
  • Gegen Juckreiz, Schuppen und Scheuern
  • Fördert das Haarwachstum
  • Beinhaltet Propan-2-ol (vorsicht reizend/entzündlich)

Preis etwa 5,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Auch hier, wie auch bei den anderen Equinatura-Produkten, ist das Produkt hellgrün, orange und braun. Was die Farbkombination an Auffälligkeit fehlt, macht der Preis jedoch spielend wieder wett, denn viele Haaröle oder anti Scheuer Mittel sind wesentlich teurer.

Handhabung

Die Flasche ist mit einer Auftragungsspitze versehen und hat einen wirklich kleinen Drehverschluss. Für die Nutzung muss dieser abgedreht und aufbewahrt werden, was nur mit einer Hosen/Jackentasche möglich ist. Und selbst da verschwindet dieses kleine Biest nur zu gerne. Ihr könnt euch vorstellen wie oft mir dieses kleine Miststück entkommen ist so schusselig wie ich bin.
Der Geruch ist beißend und intensiv, den Alkohol kann man deutlich heraus riechen. Es erinnert an das Haarwasser, welches die alten Damen in den 70ern gerne nutzten.
Ich bin ehrlich, Wellnessgedanken bekommt man bei diesem Duft nicht, und die Pferde waren nicht wirklich begeistert.

Wirkung

Das Auftragen ging mit der Flasche leicht von der Hand, eigentlich schon fast zu gut. Ich weiß nicht, ob es gewünscht ist, das solche Mengen trotz Dosierspitze auf dem Pferd landen, denn eine genaue Mengenangabe gab es auf der Verpackung dazu leider nicht. So war danach also nicht nur das Pferd sondern auch ich mit dem Zeug besprenkelt, oder nennen wir es besser gebadet.
Im Test habe ich überall das Tonikum bei meiner sich scheuernden Frau Pferd aufgetragen, welche dieses auch klaglos über sich ergehen ließ. Anscheinend war trotz Scheuerstellen das Tonikum nicht unangenehm. Der Geruch dagegen war, wie oben erwähnt, etwas beängstigend. Ich gestehe, ich hätte auch niemanden mit einer Zigarette in die Nähe meines Pferdes gelassen, aus Furcht vor Selbstentzündung.

Direkt nach dem Auftragen und auch Stunden später waren kein Anzeichen von Juckreiz zu sehen. Abends hatte die Wirkung allerdings nachgelassen, und der Juckreiz war wieder gegeben. Da keine genaue Dosieranleitung gegeben war, wollte ich Frau Pferd nicht mehr als einmal täglich mit dem Tonikum behandeln.

Fazit

Ein gutes Produkt, das vorbeugend eine pflegende Wirkung hat. Auch bei leichtem Juckreiz kann es sicher eine gute Hilfe sein. Bei echtem Ekzem hilft es aber nicht auf Dauer.
Vom Verbrauch her war das Tonikum schnell leer, gerade wenn es täglich – bedingt durch die Dosierspitze auch großzügig – auf Mähne und Schweif verteilt wird. Auch wenn der Preis wirklich günstig ist, bei einem Ekzemer lohnt es sich umgerechnet zu anderen Produkten nicht. Als normale Pflege hat das Produkt allerdings sicher einen guten und günstigen Stellenwert.

Von daher vergebe ich 3 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Eine Sache des Platzes

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start in die dritte Jahreszeit? Auch wenn uns nicht gerade ein goldener Herbst beschert wird, so machen wir Pferdebesitzer doch wie immer das Beste daraus. So verbringe ich, wie viele von euch sicher auch, viel Zeit damit den Offenstall winterfest zu gestalten, damit auch der schlimmste Schmuddelwinter kommen kann.

Wenn ich dann ab und an in der Arbeit innehalte, vergleiche ich meinen Offenstall mit den Bildern, die ich im Internet von anderen Pferdebesitzern sehe.
Natürlich sind viele professionelle Bausätze im Internet vertreten, welche nicht nur eine ausreichende Offenstallgröße, sondern auch ein heimeliges Wohnambiente für die Pferde bieten. Und mit Sicherheit sind sie deutlich schicker und moderner als mein schnuckeliger Stall.
Ebenso gibt es wirklich liebevolle und gut durchdachte Eigenbauten, welche nicht nur durch viel Mühe, sondern auch mit durchdachten Konzepten überzeugen. Ställe, die vielleicht nicht perfekt für die schnöde Außenwelt sind, aber den Pferden ein harmonisches und glückliches Leben bieten.
Leider es gibt jedoch ebenso einige Unterstände, bei denen ich nicht wirklich an einen Offenstall denken muss. Da werden Einzelcarports aus dem Baumarkt auf eine Weide gestellt, welche gerade mal 3 x 5 Meter messen. Diese sollen dann wenigstens für zwei Pferde oder mehr Unterschlupf bieten.
Da fasse ich mir dann doch an den Kopf! Denn wie oft wird die Boxenhaltung, mit ganztägigem Auslauf, mit ihren 3 x 3 Meter Boxen, als unzureichend abgestempelt und als Knast vernannt? Aber ein Carport von 5 x 3 Meter soll als Offenstall alles wettmachen?
Wie kann es sein, dass die Liegefläche an Platz und Wert verliert, nur weil man einen Offenstall daraus macht?
Unter uns Betschwestern: Egal ob Box oder Offenstall, jedes Pferd sollte die Möglichkeit haben in Ruhe zu schlafen, und das im Stehen UND im Liegen! Nach Möglichkeit auch alle zusammen / gleichzeitig, wenn sie denn wollen.
Selbst wenn nicht immer alle Herdenmitglieder gleichzeitig liegen, zumindest sollte es platzmäßig möglich sein. Dabei muss man bedenken, dass Pferde sich nicht schlafend übereinanderstapeln, wie Katzen oder Kaninchen das ab und an machen, denen es bisweilen gar nicht eng genug sein kann. Wobei es auch da Ausnahmen gibt, wenn ich an meine Katze denke, die den meisten Platz bei uns im Bett einnimmt, einschließlich meines Kopfkissens und genau abwägt, wie viel Körperkontakt ihr genehm ist.
Aber egal bleiben wir beim Thema: Wenn Pferde und Ponys ausgestreckt liegen, dann nehmen sie von Kopf bis zu den Hufen eine Menge Platz ein. Und die legen sich nicht raumsparend nebeneinander ab, sondern dort wo die Fläche gerade weich, lauschig, kuschelig und sicher ist. 3 x 5 Meter bieten also nicht wirklich genug Platz, damit 2 Pferde / Endmaßponys zusammenliegen und schlafen können, außer es sind extreme Kuschelschläfer.
Nur weil man einen Offenstall anbietet, sollte das Platzangebot nicht schrumpfen! Und ja, ich habe solche Carports auf Bildern schon öfter gesehen, welche dann für 2, 3 und auch schon 4 oder 5 Pferde als einziger Unterstand dienen sollte. Nein, das war leider kein Doppelcarport, und der Unterstand sollte bei Regen, Sturm, Wind, Schnee und Hitze Unterschlupf bieten. Für alle Pferde wohlgemerkt!
Viel zu oft wurde sich dann herausgeredet, dass eh nicht alle Pferde gleichzeitig schlafen und dass nicht alle in den Unterstand wollen. Zudem sollte man sich nicht so anstellen, es sei ja schließlich ein Offenstall und somit 1.000 x besser als eine Box.
Sorry, da frage ich doch schon mal nach dem gesunden Menschenverstand. Klar wollen nicht alle Pferde gleichzeitig in den Unterstand, wie sollen sie das dann auch machen? Sich stapeln? Zusammenfalten? Schrumpfen à la Pan Tau?
Natürlich wechseln sie sich dann ab, und mitunter kommt dann das eine oder andere Pferd zu kurz, was Schlaf, Ruhe und Erholung angeht.
Sicher gibt es auch harmonische Gruppen, die sich stapeln lassen, die sich zusammen in den Offenstall kuscheln. Aber mal im Ernst, schön ist doch anders, oder?
Denn egal wie gut ihr euch mit eurem Partner versteht, egal ob ihr Kuschelschläfer seid, eure Bettseite ist euch sicher ebenso heilig. Und jeder Arm und jedes Bein, das euch im Schlaf stört, wird auf den Mond gewünscht.

Dann gibt es da noch die beliebte Standardausrede: ›Meine schlafen eh immer lieber draußen.‹ Klar, wo sollen sie denn sonst schlafen?Als Pferdemikado?
Das ist vergleichbar mit dem Ehemann, der aus dem Bett zum Sofa flüchtet, weil seine Frau jede Nacht derart laut und röhrend schnarcht, dass er keine Ruhe findet.
Der sagt dann auch: »Spatzerl, ich mach das nur, damit DU in Ruhe schlafen kannst.« Der gibt ja nicht freiwillig zu, dass ihm seine Holde des Nachts den letzten Nerv raubt. Und bei den Pferdebesitzern ist das ähnlich, da wird schöngeredet oder naiv weggesehen. Und lieber werden Pferde eingedeckt als einzusehen, dass es an echtem Schlaf und Ruheraum fehlt.

Wenn wir also einen Offenstall planen dann sollte pro Pferd nicht weniger Liegefläche eingerechnet werden als bei einer Box. Im Gegenteil, ich bevorzuge eher mehr Platz. Denn in einer Box hat ein Pferd wenigstens seine Ruhe vor einem störenden Herdenmitglied. Dort wird es nicht aufgescheucht, weil ein ranghöheres Pferd auf einmal den Schlafplatz für sich alleine beansprucht, es ist sicher hinter seinen 4 Wänden.
Daher muss im Offenstall genug Platz angeboten werden, dass auch rangniedrigere Pferde sicher und ruhig abliegen können. Einfach, damit die Pferde im Stall immer liegen können, wann und wo sie wollen, und sich trotzdem sicher und behaglich fühlen.

Mir ist schon klar, dass ich von einigen Offenstallbesitzern für diesen Beitrag wieder gelyncht werde. Frei dem Motto ›So lange es ein Offenstall ist, ist alles flauschig‹, aber nein, das ist es für mich nicht. Für mich ist der Platzaspekt ebenso wichtig, wie gutes Einstreu, eine gute Belüftung, ebenso wie abgestimmtes Futter und genug Auslauf.

Von daher, das Holz für den Scheiterhaufen findet ihr zu eurer linken Seite, rechts die Steine samt falschen Bärten in reichhaltiger Auswahl für die Steinigung. Ozelotmilch, Otternasen und Wolfszitzenchips für den kleinen Hunger gibt es im Bauchladen.

In diesem Sinne flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinature Striegel

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und auch heute widmen wir uns wieder einem Produkttest.
Getestet wird das Striegel Spray von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 1000 ml Sprühflasche
  • Wirkstoffe aus der Zitrone
  • Leichte Kämmbarkeit für Mähne und Schweif

Preis etwa 12,95 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es wie immer bei online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck
Zuerst fällt natürlich das Design auf, denn die Farbwahl sticht mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Irgendwie habe ich länger überlegt an wen mich die Farbkombination erinnert, bis ich auf die ›Flix Reisebusse‹ kam. Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen sondern mich wieder an den Reisebus erinnert. Allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Mähnensprays sind fast doppelt so teuer bei der angebotenen Inhaltsmenge.

Nimmt man die Sprühflasche in die Hand, ist diese sehr handlich und stabil. Der Sprühkopf ist mit einer Sicherung versehen, welchen man bei der ersten Benutzung entfernt. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik, aber sehr belastbar. Ich habe schon oft mit anderen Sprühflaschen gearbeitet, welche eine Lagerung im Auto/Putzkoffer – im Gegensatz zu dieser – nur selten schadlos überlebten.

Handhabung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel ist fein und gezielt, was das auftragen deutlich erleichtert. Der Geruch ist leicht blumig und schlecht zu definieren, aber wirklich sehr angenehm.

Wirkung

Im Test wurden die Mähnen und Schweife aller Pferde behandelt. Die Wirkung war sofort erkennbar. Bei allen war Mähne und Schweif leicht kämmbar, und selbst die immer wieder verdrehten Locken bei Frau Panzer ließen sich problemlos kämmen.

Die Zuckerwattenmähne von Thor ließ sich nicht nur leicht entwirren, ohne die zarten Haare zu schädigen, auch Tage später war die Mähne immer noch leicht kämmbar.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis! Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.
Einzig würde ich mir noch eine kleine Sprayflaschen-Edition für Kinderhände, Turnier, kleine Putzkisten oder Hosentaschen wünschen. Denn auch wenn die 1000 ml Flasche super günstig ist, für Kinderhände stelle ich sie mir gewichtsmäßig sehr schwer vor.
Aber das ist nur ein Wunsch der keinerlei Punktabzug bedeutet.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste

 

Freunde und Spielgefährten

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, ihr und eure Lieben haben die ersten Herbststürme gut überstanden? Hier war es ehrlich gesagt echt widerlich, und ich habe mich mit meiner Grippe nur vor die Türe bewegt, wenn ich meine Pferde versorgt habe. Gut, das mein Offenstall nicht nur Schutz, sondern auch genug Freiraum bietet, und die Pferde nicht zwangsweise beschäftigt werden mussten. Ebenso haben die Jungs sich miteinander beschäftigt, mit spielen, toben, raufen, rennen und die Nannys zanken.
Für mich ist gerade das sehr beruhigend, wenn ich mit triefender Schnoddernase daheim im Bett liege, und freiwillig – gesunden, aber ekelhaften – Tee trinke.

Umso erschreckender ist es dann, gerade wenn die Zeit der Absetzer gekommen ist und ich lesen muss, wie viele Absetzer / Jungpferde ohne Spielgefährte aufwachsen sollen.
Ich bin ehrlich, ich bekomme ja schon Ausschlag, wenn Fohlen bis zum Absetzen keine Spielgefährten haben. Aber wenn sie danach auch noch nur mit erwachsenen Herdenmitgliedern auskommen sollen, da frage ich mich unweigerlich: »Sperren die auch ihre eigenen kleinen Kinder ins Altersheim und bespaßen sie dann mit Bingo, Buchstabenraten und Pinkelenten ausleeren?«
Bevor mich die Pferde-Helikopter-Muttis nun auf den Mond wünschen und die allmächtige »meinem Fohlen hat das aber nicht geschadet!«-Keule geschwungen wird, hier einmal ein paar Vorteile zur Aufzucht in einer Fohlenherde:

  • Die Fohlen haben verschiedene Partner zum Spielen, Toben und Raufen.
  • Sie lernen Siege zu verzeichnen und Niederlagen einzustecken.
  • Die eigene Mutterstute hat etwas Entlastung, da sie nicht als Spielpartner dient.
  • Die Mutterstute wird nicht aus Langeweile dauerhaft als Milchbar missbraucht.
  • Die Fohlen werden schneller selbstständig.
  • Durch die ständig neuen Reize wird auch Charakter und Verstand geschult.
  • Die Fohlen sind durch das Spiel ausgelastet.
  • Man kann im Fohlen-ABC viel leichter erklären, das der Mensch kein Spielpartner ist, und klare Grenzen ziehen.
  • Die anderen Mutterstuten sind ausgezeichnete Lehrer. Als nette Nannys oder schlecht gelaunte böse Tanten, denen man besser aus dem Weg geht, trainieren sie das Sozialverhalten.

Es also nur hilfreich, wenn das Fohlen in einer Mutterstuten-Fohlenherde aufwachsen darf.

Natürlich gibt es Situationen, da hat man diese Möglichkeit nicht. Zum Beispiel wenn nur ein Fohlen in einem Jahrgang geboren wird, oder mit der Bedeckung nicht gerechnet wurde, weil die Mutterstute unverhofft tragend gekauft wurde. Doch auch dann sollte man eine Lösung finden, um vielleicht einen solchen Platz zu finden.

So könnte man beispielsweise:

  • Einen Pensionsplatz bei einem Züchter für Fohlen und Mutter mieten.
  • Eine Mutterstute mit Fohlen pachten/ausleihen bis zum Absetzen.
  • Selber einen Pensionsplatz anbieten für eine Mutterstute mit Fohlen.

Denn auch wenn man seine Lieblinge nicht gerne in andere Hände gibt, so sind die Spielpartner auch in den ersten 6 Monaten für mich unersetzlich. Und spätestens nach dem Absetzen ist es wirklich höchste Eisenbahn, die Jungpferde in passende Gesellschaft zu geben.
Andere Jungpferde für Spiel und Spaß, aber auch um das Sozialgefüge in der Herde kennenzulernen. Wie sollen sie sonst lernen, welche Drohgebärden wirklich gefährlich sind und welche nicht? Das es Tanten und Onkel gibt die nur drohen, aber ebenso welche die einem den Arsch versohlen wenn man es übertreibt?
Oder das Fohlenkauen nicht immer jeden Schabernack bei einem Herdenmitglied entschuldigt?
Nicht zu vergessen, das Spiel untereinander, das bei den Damen mitunter recht zart ausfällt, während es bei den Jungs oft rau und wild zugeht. Und egal ob sie zart oder wild spielen, die Gelegenheit sollten sie mit passenden Spielpartnern haben. Und das ist einfach nicht der Mensch, denn dieser sollte a) kein Spielpartner sein und b) ist er dem Spiel der Pferdekinder untereinander einfach körperlich nicht gewachsen.
Wer also meint, er müsse der Spielpartner seines Jungpferdes sein, der wird in der späteren Ausbildung noch viel Spaß und einige blaue Flecken bekommen. Denn egal wie oft er sich mit seinem Jungpferd beschäftigt, er kann nicht 24/7 an seiner Seite sein wie ein Herdenmitglied. Zudem sollte man bitte nicht meinen das Fohlen-ABC, etwas Bodenarbeit oder Spaziergänge ein Jungpferd wirklich ausreichend beschäftigen können. Solche Dinge sind Lerneinheiten welche maßvoll und mit Bedacht eingesetzt werden sollten, um das Jungpferd nicht zu überlasten.
Natürlich stöhnen nun einige Pferde-Übermütter auf. Sachen wie: »Meins ist allein aufgewachsen und es hat ihm nicht geschadet« liest man ja immer wieder. Klar das Jungpferd hatte ja auch keine Wahl, es hat sich ja nicht aussuchen dürfen, ob es Spielpartner bekommt oder eine Pferdemutti welche ihr ›Kind‹ nicht aus der Hand geben möchte.
Aber irgendwie hat dieses »Es hat ja nicht geschadet« etwas von den ›Eislauf- und Kinder-Schönheitsköniginnen-Müttern‹. Jene, die ihre Kinder für den Wettbewerb drillen und dabei vergessen, dass Kinder lieber spielen und toben und Unsinn machen wollen. Da heisst es dann auch »die wollte das doch« oder »die liebt den Erfolg«. Mit dem Unterschied, dass Menschenkinder irgendwann größer werden, sich entsprechend äußern und zur Wehr setzen können. Pferde und Ponyfohlen können sich nicht wehren, sie müssen das Schicksal akzeptieren was wir ihnen anbieten.

Von daher versucht wenn möglich geplante Fohlen in Mutterstuten-Fohlenherden aufwachsen zu lassen. Und sucht nach dem Absetzen geeignete Spielpartner für sie. Ob in der eigenen Herde oder in einem Pensionsplatz.
Denn auch wenn ihr euren Liebling aus den Händen geben müsst, seht es wie einen Kindergartenplatz. Sicher fällt das mitunter schwer, und nicht jede Aufzucht oder jeder Pensionsplatz ist gut. Hier ist es an euch etwas Passendes zu suchen und nicht euer Pferdekind unter euren Röcken zu verstecken.
Ich weiß, wie schwer das ist, denn auch ich habe meine Zwerge schon in Aufzucht gegeben bzw. passende Spielpartner ausgeliehen. Aber man muss sich bewusst sein, dass man – egal wie sehr man sein Pferd liebt – die passenden Spielpartner nicht ersetzen kann.

Ich bin froh das meine Jungs sich und ihre Nannys haben. Für mich ist es ein großes Glück, nicht nur wegen Spiel und Spaß, sondern auch, dass sie als dicke Freunde zusammenbleiben dürfen. Die beiden verbindet eine innige Freundschaft, die einfach nur bezaubernd ist. Und sie zusammen im Spiel zu beobachten macht mich einfach glücklich.

Ich wünsche euch und euren Pferdekindern das Gleiche,
flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura SOS Kühlgel

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder und heute widmen wir uns erneut einem Produkttest. Getestet wird das SOS Kühlgel, von der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 300 ml Flasche
  • Arnika und Rosmarin für die Beweglichkeit
  • Aloe Vera und Hammamelis zur Hautpflege
  • Belebende Wirkung für Muskeln, Sehnen und Gelenke

Preis je nach Anbieter zwischen 5,95 € und 8,50 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es bei verschiedenen online Händlern wie z.B. Loesdau , Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck
Wie bereits beim Equinatura Bremsen Stop, stechen auch hier die Farben hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Obwohl ich auch hier Pink und Glitzer vermisse, passt es zur Produktserie und hat auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen, allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Kühlgele sind fast doppelt so teuer, sofern sie nicht aus der 1€-Shop-Grabbelkiste stammen.

Handhabung

Die Flasche erinnert von der Form an eine herkömmliche Shampoo-/Spülungsflasche. Genauso ist auch der Klappverschluss gehalten.
Das ist eigentlich sogar sehr praktisch, denn Drehverschlüsse muss man immer wegstecken und aufbewahren während der Anwendung. Hier kann man aufklappen, auftragen, zuklappen – für mich als Bewegungskasper einfach fantastisch.

Der Geruch des Kühlgels ist wie gewohnt, sehr intensiv nach Campher, aber nicht unangenehm. Die Konsistenz ist glibberig, aber nicht klebend. Das ist zum einen von Vorteil für die eigenen Hände, aber auch die Haare am Pferdebein verkleben nicht. Zudem sorgt die etwas schleimige Konsistenz dafür das die Haut besser erreicht wird.

Wirkung

Die Pferde fanden das Kühlgel sehr angenehm und fühlten sich nicht gestört. Da ich diese aber über die Kühlwirkung schlecht befragen konnte, startete ich einen Selbstversuch: Die Kühlwirkung ist sofort gegeben, aber nicht unangenehm frostig, wie bei manchen Kühlmitteln. Sie ist eher unterschwellig vorhanden, aber immer spürbar. Blaue Flecken gingen nicht nur schneller weg, sie schmerzten deutlich weniger. Mein seit Wochen lädierter und schmerzender Finger freute sich jedes mal über das Kühlgel, eine Linderung war auch da sofort spürbar.

 

Fazit

Ein wirklich gutes Kühlgel zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein. Natürlich kann man es nicht mit Produkten wie ›Tensolvet‹ vergleichen, welche noch mit Heparin arbeiten, aber es ist ja auch ein Pflegemittel und kein Arzneimittel.
Verbesserungsvorschläge kann ich keine bieten, ich bin selber erstaunt. 😉

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.


Flauschige Grüße
Celeste

 

Der Wert von Papieren

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Ich hoffe, es ist euch gut ergangen in der letzten Woche? Dank des schlechten Wetters sitze ich dann doch mal wieder öfter am PC und stolpere – wie ihr das schon von mir kennt – wieder über etwas, was meine Aufmerksamkeit erregt: »Papiere/Abstammungsnachweis sind nicht wichtig.«, dicht gefolgt von dem allmächtigen Satz: »Auf Papieren kann man nicht reiten.«

Wenn ich das lese, dann frage ich mich, ob die Leute die so etwas befürworten vielleicht naiv oder sich der Tragweite nicht bewusst sind? Verstehen sie nicht den wirklichen Wert der Papiere bzw. des Abstammungsnachweises?
Und nein, dieser Wert hat NICHTS mit Geld oder Ansehen zu tun.

Ich muss das so deutlich schreiben, denn viele Pferdemenschen erliegen dem Irrglauben, dass Papiere nur dazu dienen dem Züchter eine gut gefüllte Geldbörse zu sichern. Und dass der Pferdebesitzer sie nur vorzeigen will, um das eigene Ego zu streicheln.

Nein der Abstammungsnachweis bietet wichtige Informationen wie beispielsweise:

  • Wer sind die Eltern, Großeltern und die weiteren Vorfahren
  • Wie groß waren diese
  • Welche Rassen hatten sie
  • Wie haben diese sie sich größenmäßig vererbt
  • Waren bestimmte Blutlinien mit bekannten Erbkrankheiten dabei

Mit der Einsicht in die Papiere bekommt man also wertvolles Wissen geliefert.
So erkennt man auf den ersten Blick ob Linienzucht oder gar Inzucht betrieben wurde. Das kann man bei einem Hinterhofvermehrer ohne Abstammungsnachweis aber nicht. Wenn da der Sohn die eigene Mutter deckt, dann merkt das ohne Papiere kein Mensch.
Und seien wir ehrlich, wer so einen Murks betreibt, wird es freiwillig sicher nicht erwähnen.
Sieht man also Inzucht auf dem Abstammungsnachweis, dann weiß man zumindest, auf was man sich einlässt, wenn man so ein Pferd überhaupt kaufen möchte.
Und wer doch nicht ›Wiederstehen‹ kann und im Anschluss jammert, weil sich dieses gruselige Spiel auf die Gesundheit des Pferdes auswirkt, der ist dann wirklich selber schuld. 😉

Die Größenvererbung ist ohne Abstammungsnachweis ebenso ein Risiko. Während man bei Papieren nur einen kurzen Blick riskieren muss, um zu wissen wie groß Eltern, Großeltern usw. waren, und wie sie sich vererbten, so weiß man das ohne diesen Nachweis nicht.

Hier mal ein Beispiel
So könnte die kleine Paula von 80 cm und der kleine Johnny von 82 cm Stockmaß eigentlich ein Traumpaar sein. Der Charakter von beiden ist toll, das Gebäude spitze, und die Bewegungen ein Traum. Und da sich beide Besitzer kennen, ist die Bedeckung günstig bis kostenlos, schließlich haben beide keine Papiere. Und wer braucht die auch schon, man kennt ja seine Ponys. Außerdem soll das Fohlen ja nur für einen selber sein, und auf Papieren kann man ja nicht reiten.
Und wenn dann das Fohlen kommt, ist die Spannung natürlich groß.
Tja, bis es bei der Geburt zu Komplikationen kommt. Zum Beispiel weil das Fohlen zu groß vererbt wurde, denn in der Generation der Großeltern war ein größeres Pony dabei. Und nein, es ist ein Irrglaube, das sich die Fohlen immer der Mutterstute anpassen. Wäre dem so, gäbe es nicht so viele Fohlen, die bei der Geburt sterben, im Geburtskanal stecken bleiben und die Mutter schwer verletzen oder gar während des Geburtsvorgangs töten.
Nichts was man also wirklich will. Umso schlimmer so etwas überhaupt zu riskieren. Denn ohne Unterlagen, welche die bisherige Vererbung dokumentiert haben, ist jeder weitere Anpaarung einfach ein Risiko. Und die Größe ist hier nur ein Faktor, ohne Papiere kennt man vielleicht noch die Elterntiere, aber wie sieht es mit den Großeltern aus und kann man Inzucht ausschließen? In solchen Fällen ist nicht auszuschließen, dass vorher rezessiv vererbte negative psychische und auch physische Merkmale zutage treten.
Die Liste der Risiken ist lang. Und bevor sich jetzt jemand daran macht sich Gedanken über ein neues süßes Fohlen zu machen, empfehle ich ihm sich etwas mit der Vererbungslehre auseinanderzusetzen. Denn nur so werden bestmöglichen Voraussetzungen für ein langes und gesundes Pferdeleben geschaffen.

Ich hoffe, ihr könnt nun verstehen, warum ich jedes Mal Magenkrämpfe bekomme, wenn ich von Vermehrung ohne Abstammungsnachweis lese. Denn auch wenn das Fohlen gesund auf die Welt kommt, so sollten Hengstfohlen ohne Abstammungsnachweis auf jeden Fall kastriert werden. Einfach um sich abzusichern das – egal was passiert – hier niemand weiter vermehren kann. Denn wer weiß, ob man das Fohlen auch in den nächsten 35 Jahren noch behalten kann.
Bei Stutfohlen geht das leider nicht. Hier hilft also nur die eigene Vernunft und die Hoffnung, eine weitere Vermehrung verhindern zu können.
Bitte versteht also, wenn ich an die Wichtigkeit der Papiere appelliere.

Eine Bitte habe ich noch an alle Besitzer von Pferden ohne Abstammungsnachweis oder deren Befürworter:
Bitte denkt nicht, dass ich – oder andere Befürworter – die Pferde ohne Abstammung abwerten wollen. Denn für uns wie auch für euch sind diese Pferde nicht weniger wertvoll!
Einzig möchten wir das der Hinterhofvermehrerei Einhalt geboten wird, und zwar zum Schutz der Pferde.

Pferde mit Sinn, Verstand und Vorsicht zu züchten sollte unser Ziel sein. Dazu bedarf es aber einer lückenlosen Dokumentation, die uns Informationen und Wissen liefert, um unsere Pferde, wie auch die zukünftigen Generationen zu schützen.
Der Wunsch nach einem Abstammungsnachweis dient also dem Tierschutz und dem Tierwohl, und nicht damit sich der Pferdebesitzer für etwas Besseres hält.
Sollte man also ganz bewusst ein Pferd ohne Abstammungsnachweis wählen, so ist das nicht schlimm. Dies sollte dann aber nicht aus Kostengründen geschehen, sondern nur weil man sich wirklich in ein Pferd verliebt hat. Und genau wegen dieser Liebe sollte man dafür sorgen, dass so ein Pferd niemals wieder in diesen Vermehrungskreislauf eintritt.
Aus Verantwortung und Liebe diesen wundervollen Tieren gegenüber …

Flauschige Grüße
Celeste

 

Produkttest: Equinatura Bremsen Stop

Hallo meine Flauschehasen, da bin ich wieder. Heute widmen wir uns erneut einem Produkttest und getestet wird das Bremsen Stop Spray der Firma Equinatura.

Equinatura ist eine Zweitmarke der bekannten Leovet Dr. Jacoby GmbH & CO. KG.
Leovet-Produkte kenne ich schon seit über 30 Jahren, und nutze sie auch schon so lange. Deswegen war ich auch sehr gespannt, wie sich die neue Produktreihe im Test schlagen würde.

Produktdaten

  • 500 ml Sprühflasche
  • Repellent mit natürlichen ätherischen Ölen
  • Schützt vor Stechmücken, Fliegen, Zecken und Bremsen
  • Beinhaltet Propan-2-ol (vorsicht reizend/entzündlich)

Preis je nach Anbieter um die 13,00 €

Verfügbarkeit

Die Produktreihe gibt es bei verschiedenen online Händlern, wie z.B. Loesdau, Amazon, Stroeh, Louven, aber auch bei verschiedenen Reitsporthändlern vor Ort, wie auch bei den Equiva-Filialen.

Praxistest

Der erste Eindruck

Zuerst fällt das Design auf, die Farbwahl sticht mit hellgrün, orange und braun sofort ins Auge. Auch wenn sie designmäßig sicher nicht so ankommt wie Pink und Glitzer, so hat diese Serie auf jeden Fall einen Wiedererkennungswert.
Ich bin ehrlich, vom Design her hätte ich im Regal nicht sofort danach gegriffen, allerdings wäre mir sicher der Preis aufgefallen, denn viele Bremsensprays sind fast doppelt so teuer.
Die Sprühflasche selber ist mit einem kleinen Verschluss gesichert. Nachdem dieser entfernt wurde, ist die Sprühflasche einsatzbereit. Der Verschlusskopf ist zwar aus Plastik aber sehr stabil. Ich habe schon oft mit anderen Sprühflaschen gearbeitet, welche eine Lagerung im Auto/Putzkoffer nur selten schadlos überlebten.

Handhabung

Die Sprühflasche ist leichtgängig und sehr geräuscharm. Der Sprühnebel fein und gezielt was das auftragen deutlich erleichtert. Der Geruch erinnert an Zitrone und Orange, aber auch einen Hauch an Insektenspray. Der Duft ist aber keinesfalls unangenehm aber sehr langlebig. Sollte man sein Pferd vor einem Termin oder der Arbeit einsprühen, ist Wechselkleidung ratsam. Zumindest wenn einen das Zitronen-/Orangen-/Insektenspray-Aroma nicht weiter verfolgen soll.

Wirkung

Alle Pferde wurden abwechselnd bis auf ein armes Testopfer immer wieder eingesprüht, um den Unterschied festhalten zu können. Bei den besprühten Pferden war an allen eingenebelten Stellen keine einzige Bremse.
Am Kopf, den ich ausgelassen habe (wegen dem Sprühnebel), saß dann doch mal die eine oder andere Bremse.
Das jeweilige Pferd ohne Spray, wurde von den Bremsen weiterhin wie gewohnt als Blutopfer genutzt.

Die Wirkungsdauer war ohne Schwitzen etwa zwei Tage.
Ein tägliches bzw. alle zwei Tage Sprühen wäre also zu Bremsenhochzeiten zu empfehlen.

Die Wirkung des Sprays hat auch bei starkem Schwitzen nur wenig nachgelassen. Das Spray eignet sich also auch zur Arbeit mit dem Pferd. Einzig das man es erneut auftragen muss, wenn man sein Pferd nach der Arbeit nass abwäscht.

Bei mir selber hat es die Bremsen ebenso ferngehalten, aber auch nur an allen besprühten Stellen. Da ich nicht dauerhaft Bremsenspray für mich nutzen möchte, wähle ich da wohl lieber meine bewährte Duschgelvariante. Für die Pferde ist dieses Spray aber eine wirklich gute Wahl.

Fazit

Ein wirklich gutes Spray zu einem ausgezeichneten Preis. Es wird auf jeden Fall weiterhin in meinem Putzkoffer zu finden sein.

Einzig würde ich mir noch einen Roller (ähnlich wie die Deoroller) für den Kopfbereich wünschen, und eine kleine Sprayflaschen-Edition für Kinderhände, Turnier, kleine Putzkisten oder Hosentaschen.

Von daher vergebe ich 6 von 6 Flauschepunkten.

Flauschige Grüße
Celeste